Software

Neue iOS-App Fotografenwetter hilft bei der Planung von Fotoaufnahmen

Die neue App „Fotografenwetter“ bündelt Wetter-, Licht- und Himmelsinformationen, die für die Planung von Fotoaufnahmen relevant sind. Sie richtet sich vor allem an Landschafts-, Astro-, Natur-, Makro- und Reisefotografen und läuft auf iPhone und iPad ab iOS 18. Statt allgemeiner Wetterdaten rückt die App fotografisch interessante Situationen in den Vordergrund.

Auf der Startseite zeigt ein Countdown, wie lange es bis zum nächsten fotografisch relevanten Zeitpunkt dauert. Dazu zählen Sonnenauf- und -untergang sowie die morgendliche und abendliche goldene und blaue Stunde. Der Countdown lässt sich auch als Widget auf dem Home- oder Sperrbildschirm anzeigen.

Sonne, Mond und Wetter im Blick

Für die Planung von Aufnahmen zeigt Fotografenwetter Sonnen- und Mondzeiten sowie Mondphase und Beleuchtungsgrad an. Eine Kompassfunktion gibt den Azimut von Sonnen- und Mondauf- beziehungsweise -untergang an. Richtet der Fotograf das iPhone exakt in die berechnete Richtung, färbt sich die Anzeige grün. So lässt sich beispielsweise bereits vor Sonnenaufgang abschätzen, an welcher Stelle am Horizont die Sonne erscheinen wird. Ein zoombares Regenradar auf Basis von Apple Karten ergänzt die Planung.

Die App bewertet außerdem acht für Fotografen relevante Wetter- und Himmelsbedingungen. Dazu gehören goldene Wolken, Niederschlag, Nebel, Temperatur, klarer Himmel, Wind sowie die Sichtbarkeit von Milchstraße und Nordlichtern. Version 1.1 ergänzt die „Himmelsröte“ und zeigt die Wahrscheinlichkeit für rotes Morgen- beziehungsweise Abendlicht an. Neu sind außerdem Datum und Countdown bis zum nächsten Voll- und Neumond.

Benachrichtigung bei Nebel und anderen Fotobedingungen

Für feste Ereignisse wie die goldene Stunde oder den Sonnenaufgang lassen sich Erinnerungen mit einer frei wählbaren Vorlaufzeit einrichten. Zusätzlich kann Fotografenwetter vor bestimmten Wetterlagen warnen. Wird beispielsweise für 7 Uhr Nebel erwartet, kann die App bereits um 6 Uhr darauf hinweisen. Das Fact Sheet nennt unter anderem Nebel, Regen, Gewitter, goldene Wolken und klare Nächte als mögliche Auslöser.

Häufig genutzte Aufnahmeorte lassen sich mit ihren Einstellungen als Favoriten speichern. Zu den verschiedenen Wetterbedingungen liefert die App außerdem Fototipps. Die Verarbeitung erfolgt laut Anbieter lokal auf dem Gerät; ein Benutzerkonto ist nicht erforderlich. Die App enthält weder Werbung noch Tracking.

„Fotografenwetter“ ist auf Deutsch und Englisch für iPhone und iPad verfügbar. Die App kostet einmalig 2,99 Euro. Weitere Informationen finden Sie im App Store.

Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"