Canon 5D Mark III

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Praxistest Sony a7rII – Der Stabilisator (Teil 4)

Die Sony a7rII wurde mit einem internen 5-Achsen-Bildstabilisator ausgestattet, der dem aus der a7II ähnlich, aber technisch angeblich nicht identisch sein soll. Braucht man so etwas auch ohne Tremor-Erkrankung? Die Antwort ist ganz klar: Ja – und zwar, je höher der Sensor auflöst, desto dringender. Hintergrund Das Phänomen kennt jeder, der schon einmal mit einer sehr langen Brennweite gearbeitet hat: Je stärker man einen Bildausschnitt im Sucher vergrößert, desto wackeliger wird die Angelegenheit. Freunde kleinformatiger Bildsensoren und/oder weiter Bildwinkel sind von dem Problem eher am Rande betroffen. Wer aber großformatige Sensoren schätzt und fotografisch gerne jenseits der Normalbrennweite unterwegs ist oder in Umgebungen mit wenig Licht und damit einhergehend langen Verschlusszeiten arbeitet, weiß eine zusätzliche Stabilisierung uneingeschränkt zu würdigen. Früher…

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Praxistest Sony a7rII: Fokussieren (Teil 3)

Wie lässt es sich mit der Sony a7rII fokussieren? Was taugt der verbesserte Autofokus für Sonys FE-Objektive? Wie kompatibel sind andere Objektiv-Welten? Adaptierung von Fremdoptiken Zum einen ist die Auswahl an „nativen“ FE-Vollformat-Objektiven zur Zeit noch recht übersichtlich. Nur Sony selbst und Zeiss bieten bis dato speziell für das a7-System gerechnete Linsen an. Zum anderen erlaubt die spiegellose Bauform – zumindest theoretisch – die Adaptierung fast aller am Markt verfügbaren Voll- und Mittelformat-Objektive – selbst solche für die Leica M. Wie gut das dann im Alltag funktioniert, ist ofmals eine Frage des Adapters – besonders, wenn man nicht per Hand fokussieren möchte. Schärfe nach Augenmaß Aber bleiben wir erst einmal beim Do-it-yourself-Scharfstellen: Manuelles Fokussieren ist in der Praxis mit der a7rII relativ undramatisch – aber…

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Pentax 645z: Solid as a rock

Vor ein paar Tagen brachte mir der Paketdienst eine Pentax 645z zum Testen. Die perfekte Gelegenheit, das Notebook zuzuklappen und damit bei dem schönen Wetter ein wenig um die Häuser zu ziehen. Anschließend ging es ins Studio, der eigentlichen Domäne des digitalen Mittelformats. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch gleich noch ein paar Vergleichsaufnahmen mit der Canon 5D Mark III machen. Als ich die Pentax aus ihrem Karton befreite, kam eine längst vergessene Erinnerung wieder ans Tageslicht: Vor vielen Jahren hatte ich mich in ein äußerlich ziemlich hässliches Geschöpf verliebt. Allerdings eines mit inneren Werten. Das damals finanziell unerreichbare Objekt meiner Begierde war eine Pentax-Spiegelreflexkamera, die gefühlt dreimal größer war als ihre Artgenossen. Sie hatte einen abschraubbaren hölzernen Griff und brachte…

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