Fotowettbewerb: Global Peace Photo Award
Der Global Peace Photo Award 2026 nimmt ab sofort Arbeiten zum Thema „Wie sieht Frieden aus?“ entgegen. Fotografen können bis zum 24. Mai 2026 online Einzelfotos und Fotoreportagen einreichen und konkurrieren um Geldpreise in Höhe von insgesamt 11.000 Euro.

Im Zentrum steht das „Friedensbild des Jahres“, das mit einem Geldpreis von 7.000 Euro ausgezeichnet wird, gestiftet von der Vienna Insurance Group. Ergänzend vergibt die Jury in der Kategorie „Stories“ drei Preise zu je 1.000 Euro für fotografische Serien sowie 1.000 Euro für ein prämiertes Einzelbild. Zusätzlich würdigt der Wettbewerb ein „Kinderfriedensbild des Jahres“, das ebenfalls mit 1.000 Euro dotiert ist. In allen Kategorien verleiht der Award die Alfred‑Fried‑Friedensmedaille; die ausgezeichneten Fotografen lädt die Organisation zur Preisverleihung am 24. September 2026 ins Wiener Rathaus ein und übernimmt Reise‑ und Übernachtungskosten. Eine Einreichgebühr fällt nicht an.

Kinderfriedensbild des Jahres
Das „Children’s Peace Image of the Year“ richtet sich an Teilnehmer bis 14 Jahre. Auch hier steht die Frage „Wie sieht Frieden aus?“ im Mittelpunkt – etwa im Blick auf Momente von Freundschaft, Geborgenheit oder unbeschwertem Spiel. Das beste Kinderfriedensbild erhält 1.000 Euro, eine Alfred‑Fried‑Friedensmedaille und zusätzlich eine Sofortbildkamera „Leica Sofort“ von Leica Austria. Die Gewinnerin oder der Gewinner reist mit den Eltern zur Preisverleihung nach Wien; bei Gruppenbeiträgen lädt die Organisation ein Kind aus der Gruppe samt Eltern ein, inklusive Reisekosten und Unterkunft.
Hier geht es zur Registrierung für die Teilnahme am Children’s Peace Image of the Year.

Ausstellung der Bilder
Der Wettbewerb bietet aber mehr als Preisgelder. In den vergangenen Jahren zeigte der Global Peace Photo Award ausgewählte Arbeiten unter anderem im UNESCO‑Hauptquartier in Paris, im Willy‑Brandt‑Haus in Berlin, beim eXposure Festival in Sharjah, im Forum Austriaco di Cultura in Rom und im Österreichischen Parlament. Zudem lief eine 50‑minütige Animation aus Finalistenbildern und weiteren Motiven siebenmal täglich auf der „DIGI‑WALL“ am Wiener Hauptbahnhof – sichtbar für rund 18.000 Reisende pro Tag. Auf dem Festival „La Gacilly‑Baden Photo“, dem nach Angaben der Veranstalter größten Open‑Air‑Fotofestival Europas mit mehr als 300.000 Besuchern, präsentierte der Award ebenfalls Siegerbilder und eine Auswahl der Shortlist. Unter dem Motto „A Culture of Solidarity“ wanderten weitere Ausstellungen nach Tulln, Celje und Budapest.
Teilnehmer des Global Peace Photo Award 2026 können daher nicht nur auf Preisgelder hoffen, sondern auch auf internationale Sichtbarkeit. Ein starkes Friedensmotiv aus einem Klassenzimmer, von einer Demonstration oder aus einem stillen Moment im Familienalltag hat die Chance, später an Bahnhofswänden, in internationalen Kulturinstitutionen oder im Rahmen großer Open‑Air‑Schauen aufzutauchen – und damit die Frage „Wie sieht Frieden aus?“ weit über den Wettbewerbsrahmen hinaus in den öffentlichen Raum zu tragen.
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