Teleobjektive

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Warum sind Teleobjektive so kurz?

Zugegeben, wirklich kurz sind Teleobjektive ja nicht, aber eben auch nicht so lang wie ihre Brennweite. Wie ist das möglich? Canons RF 800mm F11 IS STM zum Beispiel: Das Objektiv hat eine Brennweite von 800 mm, ist aber nur 351,8 mm lang. Selbst wenn man das Auflagemaß von 20 mm addiert, sind das nur etwa 372 mm, weniger als die Hälfte der Brennweite. Bei Spiegellinsenobjektiven wäre der Grund offensichtlich: Das Licht passiert die Frontlinse, trifft auf einen Hohlspiegel, wird zu einem Sekundärspiegel hinter der Frontlinse reflektiert und von diesem durch eine Öffnung im Hauptspiegel auf den Sensor gelenkt. Aufgrund des gefalteten Strahlengangs kann so ein Objektiv sehr kurz gebaut sein. Das RF 800mm enthält aber keine Spiegel. Canon RF 800mm…

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Altglas

135er Teleobjektive, eine kleine Auswahl aus dem großen Angebot

Neben 50-mm-Standardbrennweiten hatte jeder Kamerahersteller auch 135er Teleobjektive im Programm, oft in mehreren Ausführungen. Daher existiert in diesem Segment viel Auswahl zu vergleichsweise moderaten Preisen. Mit Crop-Sensoren sind diese Objektive nicht ganz so universell einsetzbar, doch der äquivalente Bildwinkel von 200 oder 270 Millimeter eröffnet interessante Perspektiven, ohne dass ihre Ausmaße sie als Spanner-Linsen erkennbar machen. Eine wichtige Rolle spielt in der Praxis eine möglichst geringe Naheinstellgrenze. Der bekannte Klassiker Pentacon 135/2.8 ist ein bei Offenblende weich zeichnendes, gewichtiges und voluminöses Stück Zeitgeschichte aus der ehemaligen DDR. Vor 1971 hieß das Objektiv Orestor. Es war mit 15 Blendenlamellen ausgestattet, die auch leicht abgeblendet weitgehend runde Lichter im Bokeh garantieren. Vom Pentcon 135/2.8 existieren viele Bauformen, hier die Electric-Version. Teleobjektive –…

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