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Update für Excire Foto 2027: verbesserte Videosuche und automatische Ortsnamen

Die Bildverwaltungssoftware Excire Foto 2027 erhält ein Herbstupdate, das vor allem die Suche in Videoarchiven verbessert. Bisher ließ sich der Inhalt längerer Videos nur eingeschränkt durchsuchen. Ab Version 5.1 untersucht die Software nun zahlreiche Einzelbilder eines Clips und erkennt dadurch auch Motive, die erst im weiteren Verlauf auftauchen.

Dazu wählt Excire Foto automatisch Schlüsselbilder aus verschiedenen Szenen aus. Eine KI analysiert deren Inhalte und vergibt passende Stichwörter, die sie anschließend dem gesamten Video zuordnet. Wer beispielsweise nach einem tanzenden Brautpaar sucht, soll so auch ein längeres Hochzeitsvideo finden können, in dem der Tanz nur wenige Sekunden dauert.

Die Auswahl der Schlüsselbilder lässt sich im erweiterten Videoplayer überprüfen und verändern. Anwender können zusätzliche Einzelbilder für die Analyse markieren oder bereits ausgewählte entfernen. Außerdem lassen sich die Schlüsselbilder als eigenständige Bilddateien exportieren.

Die KI-Analyse findet laut Hersteller vollständig auf dem eigenen Computer statt. Fotos und Videos werden weder zur Verarbeitung in die Cloud übertragen noch zum Training von KI-Modellen verwendet.

Ortsnamen statt GPS-Koordinaten

Eine weitere Neuerung ist die inverse Geokodierung. Dabei ermittelt Excire Foto anhand vorhandener GPS-Koordinaten geografische Ortsangaben wie Städte oder Regionen. Die Software speichert diese Informationen zusätzlich in den IPTC-Metadaten der Aufnahmen.

Das soll insbesondere die Suche in umfangreichen Reise- und Landschaftsarchiven erleichtern. Statt Fotos anhand ihrer Koordinaten auf einer Karte zu suchen, können Anwender nun direkt nach Ortsnamen filtern. Die Funktion ergänzt die bereits vorhandene Weltkartenansicht und lässt sich beim Import neuer Aufnahmen automatisch ausführen. Auch bereits eingelesene Fotos und Videos können nachträglich einzeln, in einer Auswahl oder gesammelt mit Ortsinformationen versehen werden.

Weitere Verbesserungen

Beim Import lassen sich nun auch einzelne Dateien statt ausschließlich vollständige Ordner auswählen. Der neue Metadatenfilter „No value“ findet Aufnahmen, bei denen bestimmte Angaben fehlen. Für die Anzeige geografischer Positionen können Anwender zwischen der integrierten Kartenansicht und Google Maps wählen.

Die Textfilterleiste speichert außerdem den Suchverlauf, durch den sich mit den Pfeiltasten navigieren lässt. Im Peaking-Modus können Farben jetzt über Hexadezimalwerte (HEX) oder Werte des Rot-Grün-Blau-Farbmodells (RGB) festgelegt werden.

Darüber hinaus behebt das Update Fehler bei der Videoanalyse und beim Kopieren von Dateien. Verbesserungen betreffen auch die Bildauswahl in großen Sammlungen und das Löschen von Duplikaten.

Verfügbarkeit und Preis

Das Herbstupdate auf Version 5.1 ist für Besitzer von Excire Foto 2027 kostenlos. Die Software kostet regulär 229 Euro und wird als unbefristete Lizenz ohne Abonnement angeboten. Eine 14-tägige Testversion steht zur Verfügung. Besitzer älterer kostenpflichtiger Versionen können vergünstigt auf Excire Foto 2027 umsteigen.

Die Software ist für Windows und macOS erhältlich und kann über den Excire-Onlineshop bezogen werden.

Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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