Spiel mit dem Schein

Rainer Meisch, 2026.
Zwischen Pilzfotografie, Altglas und KI-Bildgeneratoren hat Rainer Meisch einen eigenen Zugang zu Melancholie und Surrealismus gefunden. Sein Weg begann in der analogen Schwarzweiß-Fotografie der Schulzeit, führte über Jahrzehnte der Naturfotografie zu malerischen Effekten mit historischen Objektiven und mündete vor rund drei Jahren in die Arbeit mit KI-Bildgeneratoren. Was dabei entsteht, versteht er selbst nicht als Kunst im klassischen Sinne, sondern vielmehr als kreative Spielerei mit dem Unwirklichen. | Julia Carp
Anders als man vermuten könnte, beginnt bei Rainer Meisch kein Bild mit einer fertigen Vorstellung. Es entsteht im Dialog mit dem Bildgenerator, Schritt für Schritt, oft ergänzt durch eigene Fotos oder Prompt-Fragmente aus der Community und erst zuletzt in Lightroom und Photoshop feinjustiert. Gerade weil er sich selbst nicht als Künstler versteht, gibt er sich in diesem Prozess viel Freiheit. Inspiration findet er dabei auf ganz unterschiedlichen Wegen. Sein Hauptwerkzeug ist Midjourney, ergänzt um …
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