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Von oben

Systematisch scannt Andreas Gefeller Oberflächen – meist im urbanen Raum – aus geringer Höhe ab, indem er Hunderte von Einzelaufnahmen digital zu monumentalen Bildern zusammenfügt.

Basierend auf der 2002 begonnenen Serie Supervisions hat der Fotokünstler Andreas Gefeller sein Konzept um neue Aspekte erweitert. Die visuelle Bestandsaufnahme, die akribisch Details und räumliche Zusammenhänge erfasst, bleibt dabei ohne zentrale Fokussierung und schwankt irritierend zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. In seinen jüngsten Arbeiten gewährt Gefeller neue Einblicke, etwa indem er den Blick auch nach oben richtet, um die optische Illusion erneut zu steigern, oder indem er mit variablen Faktoren wie Zeit und Bewegung die Wahrnehmung einer vermeintlich perfekten, perspektivisch korrekten Komposition bricht. Gefeller gelingt es, das fotografische Protokoll des Sichtbaren als unmögliche Ansicht darzustellen.

Andreas Gefeller: Photographs
von Ernest W. Uthemann et al.
Gebunden, 130 Seiten
Hatje Cantz Verlag, 2009
39,80 Euro

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