Bernd Kieckhöfel

Bernd Kieckhöfel hat einige Jahre für eine lokale Zeitung gearbeitet und eine Reihe von Fachartikeln zur Mitarbeiterführung veröffentlicht. Seit 2014 schreibt er für Fotoespresso, DOCMA, FotoMagazin sowie c't Digitale Fotografie.
  • Die meisten Normalbrennweiten fürs Kleinbildformat lassen sich auf wenige Grundformen im Objektivbau reduzieren. Genaugenommen sind es drei Typen, alle zwischen 1890 und 1902 erfunden. Triplet und Tessar lieferten sich einen über Jahrzehnte andauernden Konkurrenzkampf. Ein Planar genanntes Design ließ sich erst ab 1920 kommerziell umsetzen und diente als Vorlage für…

  • Die Helios 44-Versionen

    Nahezu alle über lange Zeiträume produzierten Objektive wurden in verschiedenen Gehäuseformen gefertigt. So auch das Helios 44. Mitunter orientierte sich die Bauform am Zeitgeist, ebenso spielten Kosten- und Fertigungsaspekte eine Rolle. Es kann nützlich sein, die verschiedenen Helios 44-Versionen zu kennen und bei einer Kaufentscheidung zu berücksichtigen. In den 50er…

  • Ein in die Kamera integrierter Bildstabilisator ist auch mit Altglas eine willkommene Unterstützung und sorgt meistens auch für ein ruhiges Sucherbild beim Fokussieren. Doch mit Altglas kann der Bildstabilisator nur funktionieren, wenn man die korrekte Brennweite über das Menü einträgt – und beim nächsten Objektivwechsel erneut anpasst. Nur wenige Kameras…

  • Muss es immer Leica sein?

    Die Produkte aus Wetzlar stehen bei Altglas-Fans hoch im Kurs. Das Summicron 50/2 ist eines der günstigeren Altgläser von Leica, um 200 bis 300 Euro wird das ehemalige Standard-Objektiv der Leica R-Kameras heute gehandelt. Mit etwas Glück findet sich für 200 Euro bereits ein Elmarit 135/2.8 der zweiten Generation. Einen…

  • Eine Auswahl von grundsolidem Altglas hat das fotoMAGAZIN dem BAS-Digitaltest unterzogen. Je zwei Objektive von Canon, Minolta, Nikon, Olympus und Pentax mit Brennweiten von 28 bis 100 Millimeter und moderaten Lichtstärken von F/1.8 bis F/2.8 fanden den Weg ins Labor zur modernen Vermessung. Altglas im Labor Mancher mag die Nase…

  • Für die Makrofotografie optimierte Optiken waren zu Zeiten der analogen Fotografie vergleichsweise teuer. Mit Brennweiten zwischen 50 und 60 Millimeter bei Lichtstärke f/3.5 konkurrierten diese Linsen für die Makrofotografie preislich mit den lichtstärksten Normalbrennweiten, welche mit Blende f/1.2 lockten und für 400 bis 500 D-Mark über die Ladentheke gingen. Makrofotografie…

  • Mit dem Exaktar 55/1.8 lässt sich passabel fotografieren. Auf verschlungen Wegen kam es zu Neckermann und wurde im Katalog als Billig-Linse verramscht. Sein Name ist geschickt gewählt und assoziiert Nähe zur einst bekannten Marke Exakta. Doch für diese Kameras gab es keine Objektive mit diesem Namen. Heute das Exaktar meistens…

  • An einer digitalen Spiegelreflexkamera ist das manuelle Fokussieren die einzige Herausforderung, alles andere funktioniert weitgehend wie gewohnt. Spiegellose Kameras bieten viele zusätzliche Hilfsmittel. Mit Originalobjektiven funktionieren sie reibungslos, doch bei adaptierten alten Objektiven gibt es Überraschungen, wenn die gewohnte Funktionalität plötzlich nicht mehr vorhanden ist – oder zunächst tief im…

  • Das Altglas-Erbe des einstigen Katalog-Königs Foto Quelle macht’s möglich. Ein Auto Revuenon 55/1.4 ist durchaus für 50 Euro zu finden. Es zählt zu den positiven Ausnahmeerscheinungen des Quelle Sortiments und war vergleichsweise lange im Programm. Das Objektiv zeigt stattliche Größe, ohne ein echter „Lichtriese“ zu sein. Dafür kostet es im…

  • Zwei Altix-Objektive blieben weitgehend unbekannt. Sie stammen aus den 50er Jahren und harmonieren heute hervorragend mit spiegellosen Kameras. Die Combo besteht aus drei Görlitzer Solisten und einem Zwillingspaar aus Jena. Sie bildeten eine Patchwork-Familie, lange bevor das Wort erfunden wurde. Zwei trugen exotische Namen: Telefogar und Primagon. Tessar und Trioplan…

  • Gut abschirmende Augenmuscheln sind auch an spiegellosen Systemkameras eine der besten Voraussetzungen für treffsicheres manuelles Fokussieren. Nur gehört so etwas selten zum Lieferumfang, und Ersatz ist nicht immer so einfach zu finden wie für Spiegelreflexkameras. Doch das Angebot wächst und auch Spezialanbieter liefern inzwischen interessante Lösungen. Da der Augensensor an…

  • Ziemlich genau 20 Jahre nachdem Nikon die erste Normalbrennweite für das F-Bajonett vorgestellt hatte, kam 1979 das Nikon 55/2.8 Micro auf den Markt. Ein Makro-Objektiv mit einem besonderen technischen Feature. Rund 500.000 Exemplare wurden verkauft, es ist noch heute im Nikon Lieferprogramm und kostet stolze 600 Euro. Gebrauchte Exemplare sind…

  • Die grundlegenden Handgriffe beim manuellen Fokussieren mit einer Digitalkamera sind in wenigen Minuten erlernbar, wenn die Voreinstellungen stimmen. Die Tasten zum Verschieben des Fokuspunktes sind identifiziert, an spiegellosen Kameras ist die Aktivierung für Lupe und Fokuspeaking konfiguriert sowie „Auslösen ohne Objektiv“ gewählt. Das Moduswahlrad steht auf A für Blendenpriorität und…

  • Wurde das „neue“ Altglas mit Umsicht ausgesucht, reicht meist eine Reinigung von Vorder- und Hinterlinse mit Blasebalg, Pinsel und weichem Putztuch. Darüber hinaus hat es sich bewährt, auch das vordere Gewinde von den Überresten der letzten Jahrzehnte zu befreien. Hausmittel helfen dabei. Filterringe, Streulichtblenden und anderes Zubehör lässt sich anschließend…

  • Altix-Objektive adaptieren

    Altix-Objektive eint neben ihren Alu-Gehäusen ein exotisches Bajonett. Das zierliche Gegenstück findet sich an Altix-Kameras mit der Typbezeichnung: V, n oder nb. Aber neben dem Aus- und Umbau dieser „Originalersatzteile“ existieren weitere Optionen, Objektive der Altix-Family mit Digitalkameras zu verbinden. Grobschlächtig bis formvollendet Nicht besonders formvollendet aber alltagstauglich lässt sich…

  • Den Höhepunkt ihrer Karriere feierte die Gruppe während der 1950er Jahre und den vielleicht wichtigsten Gig hatte die Altix-Family damals in Dresden. Die Combo besteht aus drei Görlitzer Solisten und einem Zwillingspaar aus Jena. Sie bildeten eine Patchwork-Familie, lange bevor das Wort erfunden wurde. Ihre verschiedenen Väter gaben ihnen exotische…

  • Die Nifty Fifties von Nikon in diesem Vergleich umfassen eine pragmatische Auswahl. Sie beinhaltet neben einem 50/1.2 verschiedene „Brot und Butter-Objektive“ und verschmäht auch ein Exemplar der zu Unrecht wenig geliebten E-Serie nicht. Doch damit nicht genug, die Linsen werden nicht nur untereinander verglichen, sondern treten auch gegen einige Zooms…

  • Aus heutiger Sicht haben die Fotokatalog-Könige Neckermann und Quelle für viel Ware auf dem Altglas-Markt gesorgt. Neben echten Scherben finden sich auch gute und günstige Objektive. Als sie das Geschäft mit der Fotografie entdeckten, begleitete den halbjährlich neu aufgelegten Hauptkatalog ein separater Foto-Katalog. Anfangs als dünne Beilage, die später bis…

  • Mit dem Wunschobjektiv in der Hand blickt man möglicherweise auf 50 Jahre Geschichte, die ihre Spuren hinterlassen hat. Wurde das Altglas mit Umsicht ausgesucht, reicht meist eine Reinigung von Vorder- und Hinterlinse mit Blasebalg, Pinsel und weichem Putztuch, um die uneingeschränkte Sehfähigkeit der Optik wieder herzustellen. Wenn Linsen gereinigt werden…

  • Um die optischen Leistungen von Mittelformat-Objektiven ranken sich Mythen, häufig wird ihnen eine besonders hohe Auflösung unterstellt. Was nicht unbedingt zutreffen muss, denn verglichen mit einem Kleinbildnegativ bleibt die Vergrößerung eines Mittelformatnegativs relativ gering und bietet dabei gute Ergebnisse. Technisch funktioniert die Adaption von Mittelformat-Objektiven. Ihr Auflagemaß liegt bei 60…

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