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Montage vorbereiten: Rand entfernen

Um einen unsauberen Rand bei einem freigestellten Objekt zu korrigieren, verfügt Photoshop über einen eigenen Befehl im Ebenenmenü.

Nicht immer arbeitet man so sauber, wie man es eigentlich gern möchte. Und erst, wenn das ausgeschnittene Element vor dem neuen Hintergrund steht, entdeckt man, dass seine Kontur nicht wirklich exakt ist. Teile des Hintergrunds sind mit u?bertragen worden. Das geschieht nicht nur bei unsauberem Auswählen, sondern auch bei – der eigentlich unverzichtbaren – Wahl der Option „Glättung“, noch mehr, wenn Sie eine weiche Auswahlkante vorgeben oder nachträglich zuweisen. Um das zu beheben, verfügt Photoshop am unteren Ende des „Ebenen“-Menüs u?ber den Eintrag „Basis“, mit dem sich du?nne schwarze, weiße und beliebig gefärbte Ränder entfernen lassen. Unten rechts sehen Sie das Ausgangsbild; in der Vergrößerung oben den Arm mit hellem Rand, unten mit „Rand entfernen“ umgefärbt.

In der Praxis wirken sich die Optionen „Schwarz entfernen „ und „Weiß entfernen“ oft u?berhaupt nicht aus, und wenn der Rand auch nur ein klein wenig zu breit ist, ignoriert ihn Photoshop meist. Besser funktioniert „Rand entfernen“, wobei Sie seine Breite in Pixel vorgeben können. Allerdings kommt auch hier häufig nicht das heraus, was man gern hätte. Geben Sie im Eingabefeld einen zu hohen Wert ein, kann es passieren, dass ünstlich wirkende Pixelverschmierungen entstehen, die aus der Übernahme von weiter innen liegenden Farbwerten entstehen.
TIPP: Damit „Basis“ aktiviert ist, du?rfen die zu bearbeitenden Pixel einer Ebene nicht ausgewählt sein. Wenn die Randentfernung nicht zufriedenstellend funktioniert, probieren sie Folgendes: Ebenenpixel als Auswahl laden, Auswahl umkehren, ein bis drei Pixel ausweiten, Rand leicht aufweichen und löschen.

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Weitere Auszüge aus der Enzyklopädie finden Sie hier.

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