Technik

24-Zoll-Display für Bildbearbeitung

Der Elektronik-Hersteller BenQ will im Geschäft mit Profi-Displays mitmischen und präsentiert seinen ersten hardwarekalibrierbaren Monitor für farbkritische Anwendungen.

Mit dem PG2401PT stellt BenQ einen G7- und Fogra-zertifizierten High-End-Monitor vor , der sich für den professionellen Einsatz in den Bereichen Fotografie, Bildbearbeitung und Druckvorstufe eignen soll. Das 24-Zoll-Display im 16:10-Format deckt laut Hersteller 100% des CMYK-Farbraums und 99% des Adobe RGB-Farbraums ab. Es ist mit einer 14-Bit-3D-Look-Up-Table (LUT) ausgestattet. Sein 10 Bit-IPS-Panel mit LED-Hintergrundbeleuchtung bietet eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixel und ein Kontrastverhältnis von 1000:1. Für optimale Ergonomie am Arbeitsplatz sollen die stufenlose Höhenverstellbarkeit von bis zu 150 mm und die Pivot-Funktion, die das Drehen des Bildschirms in eine vertikale und horizontale Lage ermöglicht, sorgen. Um störende Einflüsse durch Umgebungslicht zu reduzieren, ist der neue Monitor wie alle Vertreter der PG-Serie mit einer abnehmbaren Blendschutzhaube ausgestattet.
Der BenQ PG2401PT verfügt über eine Reihe von Anschlüssen, die vielseitige Einsatzmöglichkeiten versprechen: Ein DVI-D-, ein HDMI-, ein DisplayPort- und ein Mini DisplayPort-Anschluss sowie drei USB 3.0-Ports (2x up/1x down) und ein integrierter SD-Kartenleser.
Zum Lieferumfang gehört die gemeinsam mit X-rite entwickelte Windows- und Mac-OS-kompatible Kalibrierungs- und Profilierungssoftware „Palette Master“, die auf die X-rite Colorimeter i1 Pro / i1 Pro 2 und i1 Display abgestimmt ist.
BenQ gewährt für den PG2401PT eine fünfjährige Garantie mit Vor-Ort-Austausch-Service. Dazu kommt eine sechsmonatige „Zero Bright Dot-Garantie“, die gewährleistet, dass der Monitor frei von Pixelfehlern gemäß ISO9241-307 (Pixelfehler-Klasse 1) ist.
Der BenQ PG2401PT kostet 1400 Euro und ist zunächst exklusiv über den Fachanbieter ColorMatch erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Herstellers.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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