SARS-CoV-2

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Corona-App: Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden …?

Eine Smartphone-App, die Begegnungen mit anderen Menschen protokolliert und den Benutzer warnt, wenn er oder sie sich längere Zeit in der Nähe eines Infizierten aufgehalten hat, gilt als aussichtsreiches Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Manche finden diesen Ansatz einer „Corona-App“ so attraktiv, dass sie dafür sogar ihre informationelle Selbstbestimmung aufgeben würden. Dabei wäre das gar nicht nötig. Benjamin Franklin sagte einmal: „Wer eine wesentliche Freiheit aufgeben würde, um sich eine gewisse zeitweilige Sicherheit zu erkaufen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit“ (1775). Als die Diskussion über eine Corona-App begann, wurde ihre Funktionsweise teilweise so beschrieben, als ob eine staatliche Stelle detaillierte Bewegungsprofile der Bürger speichern würde, um durch deren Auswertung herauszufinden, ob man seinen Weg mit einem Infizierten gekreuzt hat. Aus…

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Acht Wochen Corona-Epidemie

Man erinnert sich ja kaum noch, wie die Welt vor dem neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 aussah, aber es sind tatsächlich erst gut acht Wochen vergangen, seit die erste Infektion in Deutschland festgestellt wurde. Was ist in diesen acht Wochen der Corona-Epidemie passiert? Acht Wochen Corona-Epidemie: Die Entwicklung der COVID-19-Fallzahlen in Deutschland. (Quelle: Statista, WHO, Johns Hopkins University) In China begann sich das Virus SARS-CoV-2 ab dem Dezember 2019 auszubreiten; der erste in Deutschland festgestellte Fall wurde am 27. Januar 2020 bekannt – ein Mitarbeiter eines bayerischen Unternehmens war von einer Chinesin infiziert worden, die sich zu einer Dienstreise in Bayern aufgehalten hatte. Wie sich bald darauf herausstellte, hatte er bereits seinerseits Kollegen angesteckt. Die Kontaktpersonen wurden isoliert und getestet, so wie…

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Das Virus und die Mathematik

Zugegeben: In Mathe war ich nicht wirklich gut. Aber was ich auf diesem Gebiet gelernt habe, auf der Schule und im Studium, reicht immerhin, um einigen Fehlschlüssen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu entgehen. Ein Virus hat nicht viel vom Leben – es lebt ja nicht einmal richtig, denn es hat weder einen Stoffwechsel, noch kann es sich aus eigener Kraft vermehren. Es ist auch nicht eigentlich bösartig, denn wenn es seinen Wirt umbringt, ist das nur eine Nebenwirkung. Ein Virus ist ein gekapselter und damit vor Umwelteinflüssen geschützter Programmcode, der die Zellen eines Wirtsorganismus so umprogrammiert, dass sie sich der Produktion weiterer Viren der gleichen Art widmen. Das Virus und die Mathematik: Weltweit steigt die Zahl der Infektionen noch…

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SARS-CoV-2 vs. X-T4 und D6

Alle reden vom Virus, die Fotoindustrie auch – die Markteinführung gerade erst vorgestellter Kameras verzögert sich und man kann sich nicht einmal sicher sein, dass die photokina Ende Mai 2020 stattfinden wird (derzeit erscheint sie allerdings noch ungefährdet). Ein kleines Virus entfaltet eine große Wirkung. Manche Fotobegeisterten bezeichnen ihre Lust am Konsum ja als GAS (Gear Acquisition Syndrome) – so als wäre es eine Krankheit statt eine Sucht. Jetzt sorgen eine echte Krankheit (COVID-19), das sie verursachende Virus (SARS-CoV-2) und vor allem die Angst, sich damit zu infizieren, für einen kalten Entzug. Neue Kameramodelle wie die Fuji X-T4 und die Nikon D6 kommen erst später auf den Markt, weil sie im Ganzen oder in Teilen in China gefertigt werden und…

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