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FOF17: Heinz Teufel

FOF17: Heinz Teufel

FOF17: Heinz Teufel

Ohne Heinz Teufel, den Philosophen unter den Fotografen, hätte es das Umweltfotofestival „Horizonte Zingst“ vielleicht nie gegeben. Schon seit 2002 hat er zusammen mit der Kur- und Tourismus GmbH Zingst daran gearbeitet, die Fotografie als Leitthema des Kurortes zu etablieren. 2008 war er dann Mitbegründer des Festivals, das jetzt sein zehnjähriges Jubiläum feiert.

FOF17: Heinz Teufel

Heinz Teufel, klassisch analog von Thomas Kretschel und Holger Lübbe auf einer Kollodium-Nassplatte porträtiert.

Seit den 70er Jahren hat Heinz Teufel als Fotograf für Magazine wie GEO, Merian, Omni, Yacht und Zeit Magazin gearbeitet und daneben rund 20 Fotobücher veröffentlicht. Sein besonderes Engagement gilt aber der Aufgabe, (nicht nur) junge Menschen in seiner „Schule des Sehens“ an die Bildgestaltung als künstlerische Interpretation der Wirklichkeit heranzuführen. Die Schulen selbst, klagt Teufel, leisten kaum etwas zur ästhetischen und künstlerischen Bildung. Dabei liegt gerade hier die Aufgabe des Menschen, wie Teufel sie definiert: „Durch die Evolution des Universums ist Leben entstanden, hat die Materie denken gelernt. Durch den menschlichen Geist erkennt und gestaltet die Schöpfung sich selbst.“

Aus dieser Grundidee ist auch Heinz Teufels Konzept der „gestischen Fotografie“ entstanden, die auf einer „prozesshaften Gestaltung“ mit einer während der Belichtung bewegten Kamera basiert.

FOF17: Heinz Teufel

Heinz Teufel, Auge in Auge mit der Plattenkamera

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