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Die Funktion von Radius und Tonbreite bei Tiefen/Lichter

Vor allem die beiden Parameter »Radius« und »Ton« machen den ­»Tiefen/Lichter«-Dialog immer noch gegenüber den ­gleichnamigen Reglern in den aktuellen Versionen von Camera Raw beziehungsweise Light­room interessant. Mit »Radius« optimieren Sie die Plastizität der abgebildeten Objekte. Sehr kleine Werte lassen das Bild nach der Korrektur flach erscheinen (a). Zu hohe Werte wirken wie eine generelle Helligkeitskorrektur des Bildes. Hier gilt es, für eine plastischere Bildwirkung den geringstmöglichen Wert zu finden, bei dem die aufgehellten Bereiche nicht mehr flach wirken (b). »Ton« legt fest, auf welche Helligkeitsbereiche sich die Korrektur auswirken darf: Bei geringen Werten begrenzen Sie die Korrektur bei den Tiefen auf die dunkelsten und bei den Lichtern auf die hellsten Stellen des Bildes (c). Bei 100% wirkt sich eine Korrektur bis hin zu den Mitteltönen aus, was selten gut aussieht.

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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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