Crowd Funding

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Neues von „Yashica“

Zuletzt hatte ich hier vor einem Jahr über die Yashica Y35 geschrieben. Im April sollte die per Crowd-Funding finanzierte „DigiFilm“-Kamera ausgeliefert werden, aber die Fertigstellung verzögerte sich. Was ist der Stand?             Tatsächlich gibt es das vielen Fotografen wohlbekannte Unternehmen Yashica schon lange nicht mehr. Die Marke „Yashica“ wurde 2008 verkauft, und was seitdem unter diesem Namen angeboten wird, sollte nicht dem traditionsreichen Kamerahersteller angelastet werden. Die Y35 sieht zwar aus der Entfernung der legendären Kleinbildkamera Yashica Electro 35 aus den 60er Jahren ähnlich, hat mit dieser aber nichts zu tun. Im vergangenen Jahr schrieb ich: „Falls sich die Yashica Y35 im nächsten Jahr nicht doch als Aprilscherz entpuppt, ist sie das ultimative Hipster-Produkt: 100…

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eVscope: Das digitale Teleskop

Wollten Sie immer schon mal wirklich eindrucksvolle Fotos ferner Galaxien schießen? Das digitale Teleskop eVscope ist ein interessantes, innovatives Konzept – wenn nur der Preis nicht wäre. KickStarter wirbt regelmäßig mit gesponsorten Beiträgen in meiner Facebook-Timeline, aber die Projekte, die dort gehyped werden, können mich selten begeistern – „Was haben die sich denn bloß dabei gedacht“, denke ich mir, denn in der Regel geht es um Produkte, die kein Mensch braucht. Auf das eVscope bin ich auch nicht durch die Werbung aufmerksam geworden, sondern durch einen Hinweis von Southern Stars, deren Projekt eines Nano-Satelliten ich vor ein paar Jahren mitfinanziert hatte. Der Satellit SkyCube wurde damals tatsächlich gestartet und kariolte ein paar Monate um die Erde, aber mangels voll entfalteter…

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Neues aus der Crowd-Funding-Szene

Anfang 2014 hatte ich in der DOCMA 58 über Crowd Funding berichtet, also die Methode der „Schwarmfinanzierung“. In den vergangenen Jahren hat sie etliche Projekte zum Erfolg gebracht, denen Banken oder Wagniskapitalgeber vielleicht die Unterstützung verweigert hätten. Einige dieser Projekte hatte ich damals selbst mit überschaubaren Beträgen gefördert. Was hat sich seitdem getan? Eines der Projekte, die ich 2013/2014 gefördert hatte, erwies sich letztendlich als Fehlschlag: Es ging darum, einen kleinen Satelliten im standardisierten Cubesat-Formfaktor in die Umlaufbahn zu schicken. Zwar brachte ein Cygnus-Raumfrachter diesen „SkyCube“ und weitere Nano-Satelliten zur internationalen Raumstation, von wo aus sie schließlich am 28. Februar 2014 in eine eigene Umlaufbahn befördert wurden, aber seine Solarpanele und Antennen entfalteten sich nicht vollständig, weshalb keine erfolgreiche Kommunikation…

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