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Trickdenken

Hallo, Olaf Giermann hier. Heute möchte ich euch ein älteres Video von mir vorstellen, in dem ich auf einen wichtigen Punkt eingehe, der bei uns auch beim Erstellen eines jeden DOCMA-Magazins im Fokus steht.

Coloures-pic – Fotolia

Coloures-pic – Fotolia

Und zwar geht es uns immer darum, Euch ein Verständnis für Photoshop zu vermitteln. Wie funktioniert etwas? Nach welchen Prinzipien läuft die Bildbearbeitung ab? Als Magazin müssen wir dies notgedrungen auf mehrere Magazine häppchenweise verteilen – nicht weil wir Themen künstlich strecken wollen, sondern weil es schlicht zu viel für 132 Seiten wäre und für jeden von Euch etwas interessantes dabei sein soll. 😉 Tatsächlich haben wir in jedem Heft verschiedene in sich abgeschlossene Blöcke, die ein bestimmtes Thema vertiefen.

In vielen anderen Publikationen wird Photoshop oft so präsentiert, dass ein Schritt nach dem anderen gezeigt wird und man am Ende aus dem gleichen Ausgangsbild das finale Resultat hat. Solche reinen Tutorials sind zwar als Einblick in den Bearbeitungsprozess sehr nützlich, und Ihr findet sie auch in der DOCMA, aber doch eher selten. Denn Nachklicken kann jeder – die Probleme fangen aber spätestens dann an, wenn einmal ein eigenes Bild bearbeitet werden soll und selbst das penibelste Einhalten der einzelnen Tutorial-Schritte nicht zum gewünschten Resultat führt. Internetforen quellen über von Threads mit dem Titel „Wie geht das?“ oder „Wie macht man das?“. Allzu oft wird nach Tricks (am besten Geheimtricks) gesucht, mit denen man das Gewünschte erreichen kann. Und beim nächsten Bild geht das wieder von vorne los. Ich nenne dieses Verhalten „Trickdenken“ – und selbst viele Profis sind alles andere als frei davon. Denn die mühsam durch Versuch und Irrtum entwickelten Tricks für diese oder jene Situation ergeben – obwohl sie zum gewünschten Ergebnis führen – bei näherer Betrachtung oft keinen Sinn beziehungsweise würden sich deutlich vereinfachen lassen.

Dabei arbeiten wir in Photoshop im Grunde nur mit Pixeln. Und so ein Pixel „kann“ eigentlich gar nicht so viel – tatsächlich nur Helligkeit, Farbton und Sättigung. Aber bevor ich jetzt einen langen Text schreibe … Schauen Sie doch einfach das Video an.

Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, wie groß denn der Radius beim Schärfen sein muss? Dann sind Sie vielleicht auch ein Trickdenker. 😉

 

Beste Grüße,
Ihr Olaf Giermann

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