Sensortechnologie

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Nützliche Löcher

Digitalfotografie beruht auf der Erzeugung von Elektrizität durch Licht, also der Freisetzung von Elektronen durch Photonen. Zu jedem freigesetzten Elektron entsteht aber auch noch ein dazu passendes Loch, und diese Löcher können sich ebenfalls nützlich machen, nützliche Löcher werden. Die ominösen Löcher hatte ich schon mehrfach erwähnt, beispielsweise vor rund einem halben Jahr, als es um das Prinzip des „Dual Conversion Gain“ bei Sensoren ging: „Während einer Aufnahme treffen Lichtteilchen (Photonen) auf die Pixel, und die Energie der absorbierten Photonen setzt Elektronen-Loch-Paare frei. Die Elektronen werden in den Pixeln gesammelt und die Zahl der gesammelten Elektronen (die elektrische Ladung) ist ein Maß für das Licht. (Übrigens könnte man – kein Scherz! – statt der Elektronen auch die Löcher sammeln. Man…

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Machen wir’s doch mal ganz anders: Alternative Sensortechnologie

Alternative Sensortechnologie? Man sollte keineswegs denken, dass Laien keine guten Ideen hätten, wie ich letzten Samstag wieder einmal erfuhr. Bei meinem Nachbarn war Party, und da es später lauter werden sollte, hatte er vorsichtshalber die ganze Nachbarschaft gleich mit eingeladen. Man unterhielt sich über dies und das, und nachdem ich erzählt hatte, was ich so mache, kam das Gespräch bald auf die Digitalfotografie – und warum Sensoren nicht ganz anders funktionieren, als wir es kennen. Ein Nachbar, Lehrer von Beruf, wunderte sich, dass man für einen Bildstabilisator noch bewegliche Linsen oder Sensoren braucht – ginge das nicht bequemer im Nachhinein per Software? Ich erklärte, dass man das bei Videoaufnahmen oft tatsächlich so macht: Die Kamera speichert Ausschnitte aus den vom…

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