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FOF 17: Thomas Kretschel und Holger Lübbe

Thomas Kretschel

Thomas Kretschel

Mit einer mobilen Dunkelkammer, eingebaut in einen Vintage-Wohnwagen von 1973, bringen Thomas Kretschel und Holger Lübbe alte analoge Techniken nach Zingst. Im 19. Jahrhundert zogen Fotografen mit zu Fotolaboren umgebauten Pferdewagen über Land, um vor Ort Platten mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichten zu können. Dass die Nassplatten-Kollodium-Fotografie auch heute noch ein attraktiver Weg zu ungewöhnlichen Bildern ist, erleben die Teilnehmer der Workshops „Analoge BIG PICTURES – Großformat von Kollodium bis New55“, denen Kretschel und Lübbe versprechen, dass sich durch die verlangsamte Arbeitsweise auch ihre fotografische Wahrnehmung positiv verändern wird.

(Ein Porträt von) Holger Lübbe

Wenn der Fotograf Thomas Kretschel im Auftrag von Redaktionen und andere Kunden zwischen Sachsen und Afrika unterwegs ist, arbeitet er mit aktuellen Nikon-DSLRs. Seine Leidenschaft für ursprüngliche Fotografie-Verfahren inspirierte ihn dazu, einen Wohnwagen aus DDR-Produktion zu einem Fotolabor auszubauen, in dem er über Land reist, um Menschen und Landschaften auf mit Silber und Kollodium beschichteten Metall- oder Glasplatten festzuhalten. Holger Lübbe pflegt die alten Techniken des Lichtdrucks und der analogen Fotografie in der offizin darmstadt. Er hat ein ungewöhnliches Spektrum beruflicher Qualifikationen, denn neben seiner Haupttätigkeit als Kommunikationsdesigner ist er auch ausgebildeter Rettungssanitäter und Schreiner.

Eine Workshop-Teilnehmerin in Aktion im mobilen Labor

Der nächste Workshop findet am 23.05.17 (10 bis 17 Uhr) statt.

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