Bernd Kieckhöfel

Bernd Kieckhöfel hat einige Jahre für eine lokale Zeitung gearbeitet und eine Reihe von Fachartikeln zur Mitarbeiterführung veröffentlicht. Seit 2014 schreibt er für Fotoespresso, DOCMA, FotoMagazin sowie c't Digitale Fotografie.
  • Zum Buch „Historische Kino-Objektive“ gibt es eine eigens eingerichtete Webseite, die direkten Zugang zu den im Text erwähnten Links bietet. Sie lädt auch all jene zum Schmökern ein, die das Buch noch nicht besitzen, und vermittelt zahlreiche interessante Hintergrundinformationen. Zum Beispiel den ersten Satz, den Willy Fritsch 1929 im ersten…

  • Unter den C-Mount-Objektiven für 16-Millimeter-Filmkameras finden sich auch Triplet-Konstruktionen. Das „echte“ Trioplan von Meyer-Görlitz und speziell modifizierte Modelle aus der Schweiz, wie das Kern-Yvar 75/2.8, welches einen besonderen Bild-Look bietet. Bei moderaten Lichtverhältnissen ist das Bokeh des Kern-Yvar deutlich ruhiger als beim klassischen Trioplan. Seine spezielle optische Rechnung ließ Kern…

  • Mit seinen Bildern und Erfahrungen hat auch Roland Günter zum Gelingen des neuen Buchs über historische Kino-Objektive beigetragen. Der Forstingenieur ist hauptberuflicher Naturfotograf und setzt sich seit über 30 Jahren für den Erhalt biologischer Vielfalt ein. Seine Aufnahmen erscheinen in renommierten Magazinen und begeistern in Multivisionsvorträgen. Das Macro-Yvar 150/3.3 ermöglicht…

  • Im kreativen Umgang mit Objektivnamen sind die Hersteller von Kino-Optiken geübt. Selbst zwei Objektive vom selben Produzenten mit identischer Bezeichnung bieten keine Garantie für gleiche Eigenschaften. Mitunter wurden bekannte und gut eingeführte Namen für die nächste Generation übernommen – selbst bei grundlegend anderem optischen Design, wie beispielsweise beim Cine Raptar…

  • Corona-Zeit

    Während der Corona-Zeit war das Buch Vintage-Objektive ausverkauft, und ein Nachdruck schien nicht möglich. Einerseits war geeignetes Papier für hochwertigen Vierfarbdruck kaum erhältlich und zudem extrem teuer. Zeitungspapier war etwas anspruchsloser: Das Computermagazin c’t erschien alle 14 Tage auf unterschiedlichem Papier. Je nach verfügbarer Qualität sah das Heft mal besser,…

  • Zwei Protagonisten haben mit Ihren Bildern und Erfahrungen ganz wesentlich zum Gelingen des neuen Buchs über historische Kino-Objektive beigetragen. Einer von ihnen ist der ZDF-Kameramann Toby Marshall. Seine aktuelle Arbeit mit faszinierenden Aufnahme zeigt die Doku „Schatzinseln im Pazifik“, die in der ZDF-Mediathek verfügbar ist. Für das ZDF-Auslandsstudio war Toby…

  • Historische Kino-Objektive

    Das abgebildete Projektionsobjektiv Astro-Kino-Color 65/1.6 hat es nie gegeben. Das erfordert eine gründliche Recherche, denn die Angebote bei eBay & Co sind vielfältig und unübersichtlich. Der Aufkleber ist hingegen sofort verdächtig. Wo man sich vorab informieren kann, verrät dieser Beitrag. Dreister Betrug: Das aufgeklebte Etikett ist sofort verdächtig. Darunter kam…

  • Petzval-Patente fürs Kino

    Optiken aus Filmkameras und Projektoren mit verheißungsvollen Namen wie Cooke Kinic oder Kinon Superior stammen aus den frühen Tagen des Kinos. Sie erreichten in den 1930er-Jahren Lichtstärken um F/1.5. Einige der Petzval-Patente fürs Kino nutzen besonders aufwendige Modifikationen. An Digitalkameras adaptiert entsteht ein besonderer Bild-Look. Petzval-Patente fürs Kino: Der Antrag…

  • Historische Kino-Objektive

    Die Cooke-Look Legende

    Der Name Cooke ist eng verbunden mit der englischen Objektivschmiede Taylor & Hobson. Die Kino-Objektive aus England setzten Maßstäbe und galten über Jahrzehnte als Hollywood-Standard. Unter Kameramännern und Produzenten erreichen erreichten sie Kultstatus. Zahllose berühmte Filme wurden damit gedreht. Der Objektivhersteller bewies zudem viel Geschick darin, die Legende vom Cooke-Look…

  • Die Erfindung des Rollfilms

    Die Geschichte der Kinematografie begann mit der Erfindung des Rollfilms. Ein entwickelter Filmstreifen wurde durch einen Projektor bewegt und warf das Bild an die Wand. Die Erfindung des Rollfilms machte das möglich. 1887 meldete Hannibal Goodwin sie zum Patent an, welches ihm aber erst 12 Jahre später zugesprochen wurde. Am…

  • Historische Kino-Objektive

    Für die Fotografie interessante Kino-Objektive nutzen ein Petzval-Design. Fürs Kleinbildformat spielte diese optische Rechnung nie eine Rolle, sieht man von aufgelegten Kleinserien durch die Lomographische GmbH ab. Hinzu kommt der deutlich kleinere Bildkreis der Kino-Filmformate. Adaptiert an ein modernes Medium entstehen im Schärfeverlauf Effekte, die auf der Leinwand nie sichtbar…

  • Kadlubeks Objektiv-Katalog erschien zuletzt 2009 und listet insgesamt 12.000 Objektive. Für Altglas-Fans ist dieser Katalog nach wie vor eine wertvolle Referenz. Die letzten Exemplare wurden vom Verlag einst für nur 10 Euro verkauft und waren vor einigen Jahren auch zu diesem Preis im Antiquariat zu finden. Heute jedoch gelten Preise…

  • Historische Kino-Objektive

    Das neue Altglas-E-Book erweitert die Serie um historische Kino-Objektive für die Fotografie. Über 30 Optiken mit Brennweiten von 25 bis 120 Millimetern, ursprünglich für Filmkameras und Projektoren entwickelt, lassen sich werkzeuglos adaptieren. Die alten Kino-Objektive bieten eine außergewöhnliche Bildästhetik, die mit modernen Foto-Objektiven unerreichbar bleibt. Vom Fokuspunkt zu den Bildrändern…

  • Bernd Kieckhöfel, Autor des erfolgreichen Buches „Vintageobjektive“ und zahlreicher E-Books, bietet in Zusammenarbeit mit der VHS im Norden des Landkreises München den Online-Kurs „Digital fotografieren mit alten Objektiven“ an. Erstmals werden auch historische Kino-Objektive vorgestellt. Sie bieten eine außergewöhnliche Bildästhetik, die mit Foto-Objektiven unerreichbar bleibt. Welcher Griff lohnt sich? Und…

  • In der aktuellen c’t Fotografie präsentiere ich einige historische Kino-Objektive, die sich einfach adaptieren lassen und hervorragend mit den meisten Kameras harmonieren. Ihre optischen Besonderheiten sorgen für eine einzigartige Bildästhetik, die mit herkömmlichen Foto-Objektiven kaum zu erreichen ist. Vom Fokuspunkt zu den Rändern hin verlaufend, zeigen Kino-Objektive einen besonderen Look,…

  • Die Neue Sachlichkeit in der Fotografie, geprägt von nüchternen Realismus, entstand in den 1920er Jahren als Gegenbewegung zum Piktorialismus. Bedeutende Vertreter wie August Sander und Albert Renger-Patzsch schufen ikonische Aufnahmen von Menschen, Arbeitswelten und Landschaften. In der Nachkriegszeit führte Robert Häusser diesen Stil fort. Aber anders und auf seine Weise,…

  • Meistens reichen Feuerzeugbenzin oder Isopropanol zum Linsenputzen aus. Bei hartnäckigen Flecken hat sich Wasserstoffperoxid bewährt, das Wundermittel zum Linsen reinigen. Aber nur als stark verdünnte Lösung anwenden, am besten aus der Apotheke. Mit dem Wunschobjektiv in der Hand blickt man möglicherweise auf 70 Jahre Geschichte, die ihre Spuren hinterlassen haben.…

  • Die folgenden Links führen zu den im Buch „Historische Kino-Objektive“ erwähnten Quellen mit Hintergrundinformationen und weiterführenden Artikeln. Die Liste folgt der Reihenfolge der Kapitel. QR-Codes im Buch weisen auf diese Beiträge hin und führen immer direkt auf diese Seite, ebenso der Link www.docma.info\xxxxx. Kapitel I Faszination Kino Für das Film-…

  • Karl Struss (1886-1981), US-amerikanischer Kameramann, ist bis heute eine weithin unbekannte Größe. Wenngleich er zu den ersten Oskar-Preisträgern gehörte, die für ihre Kameraarbeit ausgezeichnet wurden. Seine Karriere begann als Fotograf in New York mit viel beachteten Aufnahmen in der Tradition des Piktorialismus. Moving Pictures, Karl Struss and the Rise of…

  • Uraltes Altglas aus Bayern

    Zugegeben, Altglas aus Bayern ist nicht ganz korrekt. Zunächst war es neues optisches Rohglas. Im Kloster Benediktbeuern entwickelte Joseph von Fraunhofer 1807 neue Glassorten und legte mit verbesserten Achromaten den Grundstein für eine kleine Revolution in der Optik. Die ehemalige Glashütte ist als Museum erhalten. Altglas aus Bayern: Das Rohglas…

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