Ölfarbe- & Leinwand-Effekt

Mit diesem hochauflösen­den PSD-Mock-up verwandeln Sie Fotos oder KI-Bilder in Ölgemälde mit sichtbaren Pinsel- und Leinwandstruk­turen. Olaf Giermann zeigt, wie Sie sich schnell in der Datei zurechtfinden.

01 Erste Schritte

Löschen Sie die zwei oberen Ebenen (a). Mit einem Doppelklick auf die Miniatur der Smartobjekt-Ebene „Image“ (d) öffnen Sie deren Inhalt in einem neuen Fenster, in dem Sie ein eigenes Bild einfügen können. Speichern und schließen Sie das Fenster, um zur Ausgangsdatei zurückzukehren.

02 Einstellungen anpassen

Das initiale Ergebnis lässt sich in drei Bereichen nach Ihren Vorstellungen anpassen. Im Ordner „Bright“ (b) befinden sich drei Einstellungsebenen, die Sättigung und Kontrast verstärken. Im Ordner „Tex­tures“ (c) liegen die ­Texturüberlagerungen. Senken Sie die Deckkraft der Ebenen, um deren Wirkung abzuschwächen. In der ­„Effect“-Gruppe (e) können Sie alle Smart­filter mit einem Doppelklick öffnen und deren Einstellungen optimieren.

Achtung: Wenn Sie die Werte für »­Displace« (Versetzenfilter) verändern möchten, erscheint ohne weitere Erklärung ein …

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3 Kommentare

  1. Das Beispielfoto dazu ist entsetzlich: in einem Pinselstrich wechselt die Farbe von weiß zu blau, schwarz und dann braun. Da wird einfach eine wilde Struktur über das Foto gelegt – und das reicht für eine Empfehlung? Dabei achtet man doch gerade bei DOCMA penibel auf z. B. richtige Perspektiven oder Schattenverläufe bei der bearbeiteten Bilder.

    1. Na ja, es ist eben nur ein Effekt, kein Versuch, ein realistisch wirkendes Ölgemälde zu produzieren. So etwas ginge über die Bearbeitung eines Bildes hinaus, denn es würde bedeuten, ein Bild in einer bestimmten Technik abzumalen, also auf der Basis des vorhandenen Bildes ein neues zu schaffen. Um beispielsweise einen blauen Himmel zu malen, müsste man mit einem virtuellen Ölmalpinsel arbeiten, aber wie man diesen führt und was für Pinselspuren man damit hinterlässt, dafür gibt es unendlich viele Varianten, die sich auch im Ergebnis sichtbar unterscheiden. Dann kämen noch Schattierungen mit weiteren Farben hinzu, und auch für diesen Farbauftrag gäbe es unendlich viele Varianten. Um das zu automatisieren, müsste die Automatik Entscheidungen treffen, die wiederum vom zu simulierenden Malstil abhängen, und so etwas wäre zwar denkbar, aber damit bewegten wir uns dann im Bereich spezialisierter KI-Anwendungen. Mit den Bordmitteln von Photoshop wäre eine solche Automatisierung nicht möglich und man bleibt daher auf die mühevolle Handarbeit angewiesen.

  2. Lutz Mattern hat völlig recht, das Bild ist gerauenhaft und entspricht nicht unserem DOCMA-NIveau. Michael hat zwar auch damit recht, dass das in Photoshop nicht einfach automatisiert werden kann, aber da ist der gute alte Filter „Ölfarbe“ im Ergebnis noch besser als dieser Effekt.Dann sollte man es lieber ganz unterlassen.
    Man braucht den Effekt sowieso nicht, weil KI das viel überzeugender kann. Legt man Wert darauf, es manuell zu machen, gibt es eine einfache Möglichkeit, bei der Pinselstriche den Objektformen folgen: Neue Abene anlegen, „Fläche“ auf Null setzen, Deckraft auf 100, einen groben Malpinsel verwenden und darauf „Abgeflachte Kante und Relief“ anwenden. Dann übermalt man, den Formen folgend, das Foto (nicht mehrfach über eine Stelle malen, jedenfalls nicht auf derselben Ebene!)

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