
Adobe erweitert Photoshop um zwei neue Einstellungsebenen und verbesserte KI-gestützte Werkzeuge. Version 27.3 steht ab sofort in der Creative Cloud App zur Verfügung.
Mit den neuen Einstellungsebenen „Klarheit und Dunstentfernung“ und „Körnung“ lassen sich non-destruktiv detaillierte Kontraständerungen vornehmen und Körnungseffekte hinzufügen. Alle Anpassungen sind dabei maskierbar und lassen sich miteinander kombinieren.

Darüber hinaus wurden im Photoshop-Update die Firefly-basierten Funktionen verbessert. „Generatives Füllen“, „Generatives Erweitern“ und „Generatives Entfernen“ liefern laut Adobe jetzt Ergebnisse mit einer höheren Auflösung, saubereren Kanten und mehr Detailschärfe. Die Eingabeaufforderungen sollen jetzt treffsicherer umgesetzt werden. Farbtonverläufe, Schatten und Lichtstimmungen sollen natürlicher wirken, wodurch Bearbeitungen homogener in bestehende Kompositionen einfließen.

Auch das „Referenzbild für Generatives Füllen“ wurde ausgebaut. Die Funktion behält die Identität eines referenzierten Objekts bei, wenn neue Inhalte erzeugt oder montiert werden. Eingefügte Elemente sollen sich besser an Perspektive, Proportion, Farbe und Beleuchtung der Szene anpassen.

Neu in der Beta-Version ist außerdem „Dynamischer Text“. Eine Textebene lässt sich nun direkt auf eine vorgegebene Form legen – etwa auf eine kreisförmige, gewölbte oder gebogene Linie. Photoshop passt die Laufweite und Größe automatisch an. Texte entlang eines Pfades lassen sich damit schneller platzieren und feinjustieren, ohne mit zusätzlichen Werkzeugen arbeiten zu müssen.
Die Neuerungen stehen in Kürze in Photoshop zur Verfügung. Die Firefly-gestützten Funktionen werden in den kommenden Wochen auch in der Web-Version bereitgestellt.
Mehr dazu lesen Sie im Adobe Blog.


„Neuerungen“, da bin ich aber gespannt, die Einstellebenen „Dunst“ und „Klarheit“ benutze ich, seit sie mir in Camera Raw zum ersten Mal begegnet sind.
Die Bezeichnung „Neuerungen“ bedeutet nicht, dass es sich um neue Erfindungen handelt, sondern lediglich, dass diese Funktionen erstmals direkt in Photoshop zur Verfügung stehen und eben nicht nur in Camera Raw. Man kann sie auch weiter gerne in Camera Raw nutzen, zumal sie bei Raw-Daten mehr Potential bieten.