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Die Zauberstab-Option „benachbart“

benachbart_1 Sowohl die vorgegebene Farbtoleranz wie die mit dem Zauberstab angeklickte Stelle sind im Bild rechts jeweils identisch, trotzdem unterscheiden sich die einbezogenen Auswahlbereiche in der oberen und unteren Version erheblich. Das liegt an der Option „Benachbart“, die im Beispiel oben aktiviert ist, unten dagegen nicht. Werden benachbarte Pixel ausgewählt, so reicht die Selektion nur so weit, bis Pixel abweichender Farbigkeit erreicht sind. Ist „Benachbart“ dagegen nicht aktiviert, werden alle Pixel im Bild ausgewählt, die der vorgegebenen Farbtoleranz entsprechen.

benachbart_2Da die Farbbereichsauswahl in der Regel besser steuerbare Ergebnisse liefert als der Zauberstab mit deaktiviertem „Benachbart“, wird er meist mit dieser Option eingesetzt. Mitunter geschieht es, dass trotzdem Bereiche in die Auswahl einbezogen werden, die eigentlich durch angrenzende Farben ausgeschlossen sein sollten. Klicken in den Innenbereich des Rings sollte also hier die Fläche außerhalb davon nicht selektieren. Schauen Sie sich in solchen Fällen die „Farbbarriere“ genau an – irgendwo muss eine winzige Lücke sein, durch welche die Selektion „ausläuft“ (Lupe). Unten wurde dieser Durchgang geschlossen.

 


 

01_AuswaehlenDieser Tipp stammt aus Band 1 der Photoshop-Enzyklopädie, den Sie in unserem Webshop als e-Book kaufen können.

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Hans D. Baumann

Doc Baumann befasst sich vor allem mit Montagen (und ihrer Kritik) sowie mit der Entlarvung von Bildfälschungen, außerdem mit digitalen grafischen und malerischen Arbeitstechniken. Der in den Medien immer wieder als „Photoshop-Papst“ Titulierte widmet sich seit 1984 der digitalen Bildbearbeitung und schreibt seit 1988 darüber.

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