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Der Orton-Effekt

Für den verträumt und märchenhaft wirkenden Orton-Effekt (benannt nach dem Fotografen Michael Orton) wurden in der Analog­fotografie zwei überbelichtete Bilder, von denen eins unscharf ist, zu einem normal belichteten Bild kombiniert. In Photoshop können Sie diesen Effekt leicht nachstellen und kreativ variieren. 

Duplizieren Sie zunächst die Hintergrund­ebene und verwandeln Sie das Duplikat in ein Smartobjekt. Wenden Sie nun den Filter »Gaußscher Weichzeichner« an; der Radius hängt von der Größe Ihres Bildes ab – Ihr Bild sollte leicht verschwommen wirken. Ändern Sie nun die Füllmethode der Ebene in »­Negativ multiplizieren«.

Für etwas mehr Kontrast und mehr „Glow“ duplizieren Sie die Smartobjekt-Ebene inklusive Filter ein weiteres Mal (»Strg/Cmd-J«) und ändern die Füllmethode auf »Ineinanderkopieren«. Sollte der Effekt zu kräftig ausfallen, fahren Sie diesen über die Deckkraft der beiden Smartobjekt-Ebenen zurück. Sie dürfen auch unterschiedliche Radien für den »Gaußschen Weichzeichner« an beiden ­Ebenen einsetzen. Spielen Sie!

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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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