DOCMA Award: Neue Heimat für Archiv gesucht

Von 2003 bis 2019 war der DOCMA Award der alljährliche Höhepunkt für Bildbearbeiter aus dem mitteleuropäischen Raum. Die Karriere vieler von ihnen begann als Preisträger unseres Wettbewerbs. Die Exponate und Kataloge der Ausstellungen existieren noch heute bei Christoph Künne und Doc Baumann – und suchen aus Platzgründen nun eine neue Heimat. Wer ist interessiert?
2003 gab es den ersten Wettbewerb, damals noch als „Photoshop-Award“ mit einer großen Ausstellung in Berlin. Eine hochkarätige Jury kürte jahrelang in den drei Teilnehmerklassen Lehrling, Geselle und Meister die besten Arbeiten für die Ausstellungen, für die es von Sponsoren gestiftete wertvolle Preise gab. Oft waren die Auszeichnungen für die Gewinner der Start in eine erfolgreiche professionelle Karriere.
Dann kam Corona, was Jurysitzungen und Ausstellungen nicht mehr möglich machte, und danach bildgenerative KI, zu deren Ergebnissen wir uns auf keine sinnvollen Bewertungskriterien mehr einigen konnten. Damit war der DOCMA Award nach 16 Jahren zu seinem Ende gekommen.
Ein wertvolles Archiv
Alle Ausstellungsstücke seit 2003 existieren noch, ebenso die voluminösen Kataloge in den drei Teilnehmerkategorien von 2015 bis 2017. Die einen liegen bei Doc Baumann in Kassel, die anderen bei Christoph Künne in Lüneburg. Aus Platzgründen müssen wir uns nun leider von diesem wertvollen Bestand trennen und bieten einer geeigneten Institution die kostenlose Übernahme des kompletten Materials an. Kunsthochschulen, Kunstvereine, wer auch immer, gegebenenfalls auch Privatsammler. Für einen Versand ist das Material viel zu umfangreich, es kann an den beiden Orten abgeholt werden (wobei schon ein Transporter etwa in VW-Bus-Größe nötig wäre).
Interessenten melden sich bitte unter doc@docma.info
Was leider nicht geht
Vielleicht kommt nun der eine oder andere Gewinner jener Jahre auf die Idee, es wäre doch schön, wenigstens das eigene Werk von damals abzuholen und zu Hause an die Wand zu hängen. Doch so leid es uns tut: Das ist leider nicht möglich! Es handelt sich um einen Bestand von etwa 1600 Bildern und 15 Katalogen, zum Teil in Kisten verpackt oder irgendwo in großen Rollen verborgen.


