RSS

Effektsoftware für Mac-User

Macphun, die Softwareschmiede für Bildbearbeitungssoftware auf dem Mac, hat verschiedene Apps aus ihrem Sortiment zu einem Paket geschnürt. Die Apps laufen im Prinzip selbstständig ohne ein Hostprogramm wie Photoshop. Man kann die Bilder allerdings von einer App an die Nächste übergeben, sodass eine reibungsloser Bearbeitungsworkflow entsteht.

Wer möchte, kann die Apps auch in Photoshop, Lightroom und einige andere Programme integrieren, sodass man die Funktionen direkt aus den Programmen aufrufen kann. Zudem sind die Apps mit Apples neuer Photos-Applikation kompatibel. In einzelnen Apps ist es möglich, Ebenen und Ebenenmasken anzulegen, so dass man über diesen Umweg zum Beispiel in Lightroom mit Ebenen arbeiten kann. Die Funktionsbreite der Apps ist relative weit gefächert: Es gibt Apps zur Bildoptimierung, andere wiederum entfernen unerwünschte Bildelemente oder erschaffen Miniaturlandschaften. Mein persönlicher Liebling ist »Tonality Pro«. Es dient zur Umwandlung und Nachbearbeitung von Schwarzweiß-Bildern.

Um einen Eindruck von der Vielfalt der Möglichkeiten und der Einfachheit der Bedienung zu vermitteln, zeige ich einige Bearbeitungsschritte in »FX Photo Studio« in Photoshop:


01 Starten


Nach der Installation finden Sie alle Apps von Macphun im gleichnamigen Eintrag des »Filter«-Menüs. Nach dem Öffnen von »FX Photo Studio« wählen Sie bei »All Effects« eine Effektenfamilie. Zum Einstieg empfiehlt es sich, sich einfach mal alle Familien anzusehen.

Bild 1


02 Benutzen


Haben Sie einen Look gefunden, klicken Sie auf »Apply« im Bildfenster. Falls Sie anschließend einen weiteren Effekt auflegen wollen, zum Beispiel einen Rahmen, dann können Sie sich bei den »Frames« eine entsprechende Randgestaltung wählen und klicken erneut auf »Apply«. Auf diese Weise addieren Sie weitere Effekte. Selbstverständlich können Sie jeden Effekt in den einzelnen Einstellungen ändern. Möchten Sie alle Looks an Photoshop übergeben, klicken Sie auf den »Apply« Button oben links und das Bild wird in Photoshop angezeigt. 

Bild 2


Für wen sind die Apps geeignet?


Die potenziellen Nutzer finden sich einmal im Lager der Amateure, die ihren Bildern schnell und einfach einen tollen Look geben wollen und keine komplizierten Programme für die Bildbearbeitung nutzen möchten.

Aber auch auch der Profi kann seine Bilder effektiv verbessern und den Workflow mit den Macphun Apps erheblich beschleunigen. Die Apps lassen sich selbstverständlich als Smart-Filter in Photoshop einsetzten. So bleiben die Einstellungen jederzeit veränderbar. Alle Apps bringen eine Menge Presets mit, die sich nicht nur in allen Einstellungen ändern lassen, verschiedene Effekte können auch miteinander kombiniert werden. Dies ist auch in einzelnen Apps über Ebenen möglich. Haben Sie einen Look gestaltet, speichern Sie diesen in den Presets ab. Dann können Sie ihn jederzeit wieder aufrufen.

Demoversionen und Infos gibt es bei Macphun


Karsten Rose

Karsten Rose

Karsten Rose ist Fotograf, Trainer, Buchautor, einer der ersten Photoshop-User und begeisterter DOCMAtiker der ersten Stunde. Mehr zu ihm gibt es auf seiner Webseite www.karstenrose.com.


 

 

Mitdiskutieren