Karsten Rose

Karsten Rose

Kasten Rose ist ausgebildeter Fotograf und Druckvorlagenhersteller. Er arbeitet seit vielen Jahren auch als Dozent für Fotografie und Photoshop.
  • Photo of Video für Fotografen

    Filme richtig planen, aufnehmen und schneiden für Einsteiger, so lautet der Untertitel des Buches von Martin Quedenbaum. Eine klare Ansage, die dankenswerterweise auch so gemeint ist. Das Buch zum Thema Video für Fotografen setzt keinerlei filmerische Vorkenntnisse voraus. Es geht über die Idee und Planung eines Filmes in Bild und Ton, weiter zur Gestaltung und den unterschiedlichen Filmarten. Imagefilm, Wirtschaftsfilm Lehrfilm usw. Vor allem die Technik, also der Punkt, der für Anfänger die zunächst höchste Hürde darstellt, wird eingehend beschrieben.  Der Autor hilft dabei, wichtige persönliche Fragen zu beantworten: Welche Kamera passt zu Ihren Ansprüchen? Ein normales Smartphone? Oder eher eine Drohne, eine Action Cam, eine DSLM und gar eine DSLR? Ist die Form geklärt, geht es an den Inhalt:…

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  • Photo of Fujifilm X-T3 – Das Handbuch zur Kamera

    Was ich an sogenannten Kamera-Handbüchern nicht mag, ist die Tatsache, das sie immer die Grundlagen der Fotografie beschreiben und nur wenig auf die Kamera selbst eingehen. Oft sind die Bedienungsanleitungen der Kamerahersteller ergiebiger. Das ist bei dem im Rheinwerk Verlag erschienenen Handbuch zur Fujifilm X-T3 von Jürgen Wolf nicht der Fall. Endlich einmal ein Buch, das die Funktionen der Kamera – und wie man sie am besten einsetzt – detailliert beschreibt. Auf die Grundlagen der Fotografie, beispielsweise Blende und Belichtung, geht der Autor lediglich ein, um die Kamerafunktionen zu veranschaulichen. Was mir besonders gut an dem 314 Seiten starken Buch gefällt, ist das ausführliche Kapitel zum oft vernachlässigten Anwendungsbereich Filmen. Auch hier beschränkt sich der Autor auf die Kamerafunktionen. Wenn…

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  • Photo of Havana – Short Shadows

    Havana, wieder ein Buch über Havana? Ja und nein. Es ist keines des üblichen Bücher, in denen die morbide Schönheit der Stadt in bunten HDR-Bildern gezeigt wird. Keines, das die Armut zum Thema hat oder Lost Places vorstellt. Es ist ein Buch, das den Spagat zwischen dokumentarischer und künstlerischer Fotografie schafft. Dokumentation und Kunst haben für viele nichts miteinander zu tun, aber dies ändert sich in der letzten Zeit. Das Buch „Havana“ zeigt die Menschen in ihrem Alltag, dabei ist nichts gestellt oder geschönt. Die Fotos sprechen für sich und kommen ganz ohne übertriebene Bildbearbeitung aus. Jedes Bild wird als eigenständiges Kunstwerk auf einer eigenen Seite präsentiert. Keines der Bilder wirkt voyeuristisch oder ist besonders „aufregend“. Es zeigt die Menschen…

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  • Photo of Digital Filmen

    Digital Filmen

    Nachdem ich mich immer mehr mit den Filmmöglichkeiten meiner X-H1 beschäftigt hatte, kam ich zu der Einsicht, dass es ohne Kenntnisse über die Grundlagen des Filmens nicht geht. Diese unterscheiden sich doch sehr von der Fotografie. Digital Filmen? Umfangreiche und detaillierte Informationen muss man sich mühsam zusammen suchen – und wenn man nicht genau weiß, wonach man sucht, sucht man meist vergeblich. Schließlich stieß ich auf das Buch „Digital filmen“ von Jörg Jovy. Das umfangreiche Fachbuch aus dem Rheinwerk Verlag beschäftigt sich mit allen Aspekten des Filmens – von der Idee über das Drehbuch, das Budget, die Schauspieler, rechtliche Fragen bis hin zur Bildgestaltung und Beleuchtung – um nur einige zu nennen. Neben all diesen Informationen geht aber auch die…

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  • Photo of Night Walk

    Night Walk

    Ein Bildband der etwas anderen Art. Dunkel, unheimlich, grobkörnig, kontrastreich. Die Bilder in Schwarz-Weiß. Der Einband und die Seiten ohne Bilder in Schwarz, wobei die Bilder fast immer die ganze Seite einnehmen: Night Walk von Ken Schles. Hier geht die Streetphotography ans Eingemachte. Was treiben die Menschen in New York in der Nacht? Feiern, Party, Trinken, Saufen, Tanzen, Essen, Sex, Voyeurismus, Gesellschaft, Einsamkeit, überfüllt, Leere, Ausgelassenheit, all dies und mehr zeigt Ken Schles in diesem Bildband. Wer solche Bilder machen möchte, muss eine gehörige Portion Mut haben und sich im Metier auskennen. Ken Schles geht mit der Kamera nah, sehr nah an die Menschen ran und entlarvt diese. Das bringt ihre Gedanken und Gefühle aufs Bild, dazu muss er aber…

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  • Photo of „Leidenschaftlich Fotografieren“ von Steve Simon

    Ein solches Buch hätte ich am Anfang meiner Fotokarriere sehr gut gebrauchen können. Steve Simon beschreibt seinen Werdegang vom Amateur zum Profifotografen. Viele seiner Erfahrungen habe ich auch gemacht – mit viel Schweiß, Mühe und Geld. Seine Herangehensweise zeigt er in den 10 Schritten sehr anschaulich und verständlich. Dabei versucht er nicht, seine Technik als das Nonplusultra darzustellen. Jeder kann, darf und muss seinen eigenen Weg finden, aber mit diesen Tipps findet man seinen Weg wesentlich einfacher. Steve Simon beschreibt aber nicht einfach nur stupide Technik. Die Fototechnik, die erklärt wird, bezieht sich immer auf das jeweilige Thema der Streetphotography. Es ist also kein Buch, um die Grundlagen der Fototechnik zu erlernen. Simon zeigt, wie er in der Streetphotography auf…

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  • Photo of Fotografie und Filmen – zwei ganz unterschiedliche Bereiche?

    Schon immer habe ich mich für das Filmen interessiert. Die Kosten für Videokameras und der Schnittsoftware waren früher einfach zu hoch. Heutzutage ist das anders. Fast alle Kameras bieten heute eine Videofunktion an und tolle Schnittsoftware gibt es für wenig Geld. Im Gegensatz zum Fotografieren wird beim Filmen fast immer ein Stativ oder eine Steadycam (Schwebestativ) benutzt. Aber wer schleppt so was schon gerne mit sich herum, nur um einmal etwas zu filmen, so nebenbei? Fujifilm hat mit der X-H1 jetzt die Lösung. Lesen Sie hier mehr zum Thema Fotografie und Filmen. Zum einen sind viele Objektive mit einem Bildstabilisator ausgestattet, zum anderen gleicht der sensorbasierte 5-Achsen Bildstabilisator der X-H1 Verwacklungen aus. Damit sind ruhige und scharfe Aufnahmen auch unter…

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  • Photo of Paris Photo 2018 – Kunstfotomesse der Superlative in der Stadt der Liebe

    Messen über Fotografie gibt es viele, von klein bis groß. Alle haben sie etwas gemeinsam: Es dreht sich um Technik. Welche Kamera und Linse, welches Stativ und so weiter. Dabei geht das Bild aber meistens unter. Eine gewisse Technik benötigt man, zur Not einfach nur eine Lochkamera. Aber die Technik macht nicht das Bild. Sie entscheidet nicht über Perspektive, Bildausschnitt, Hoch- oder Querformat, Belichtung und Schärfe. Das sind wir, die Menschen, die diese Kameratechnik beherrschen. Und was machen wir damit! Bilder, einfach nur Bilder, die das wiedergeben, was wir mit diesen Bildern ausdrücken möchten. Aber Bilder spielen immer mehr eine untergeordnete Rolle. Auf den Technikmessen stehen die Menschen dicht gedrängt an den Tresen der Kamerahersteller, um die neuesten Modelle in der…

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  • Photo of Gastbeitrag: Bildberbeitung für Reisebilder

    Wer seine Reisebilder anderen präsentieren will, sollte bei der Nachbearbeitung ein paar Grundregeln beachten. Karsten Rose zeigt, worauf es ankommt. „You Press The Button, The Camera Does The Rest“. Diesen abgewandelten Kodak-Werbespruch kann man so übernehmen und alles ist gut für das Familienalbum. Was aber wenn man mehr möchte? Wenn man dem Betrachter zeigen will, wie es einem auf der Reise ergangen ist, welche Gefühle und Emotionen sie in einem geweckt hat? Bei meinen Reisebildern möchte ich vor allem dies dem Betrachter zeigen. Ich möchte das er mit mir zusammen diese Reise erlebt, als wäre er dabei gewesen. Dafür gibt es eine Reihe eher fotografischer Lösungen: Perspektive geplant einsetzen, Brennweite bedacht wählen, Schärfe und Unschärfe gekonnt koppeln, geplant verwackeln oder…

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  • Photo of Effektsoftware für Mac-User

    Macphun, die Softwareschmiede für Bildbearbeitungssoftware auf dem Mac, hat verschiedene Apps aus ihrem Sortiment zu einem Paket geschnürt. Die Apps laufen im Prinzip selbstständig ohne ein Hostprogramm wie Photoshop. Man kann die Bilder allerdings von einer App an die Nächste übergeben, sodass eine reibungsloser Bearbeitungsworkflow entsteht. Wer möchte, kann die Apps auch in Photoshop, Lightroom und einige andere Programme integrieren, sodass man die Funktionen direkt aus den Programmen aufrufen kann. Zudem sind die Apps mit Apples neuer Photos-Applikation kompatibel. In einzelnen Apps ist es möglich, Ebenen und Ebenenmasken anzulegen, so dass man über diesen Umweg zum Beispiel in Lightroom mit Ebenen arbeiten kann. Die Funktionsbreite der Apps ist relative weit gefächert: Es gibt Apps zur Bildoptimierung, andere wiederum entfernen unerwünschte Bildelemente oder erschaffen Miniaturlandschaften. Mein persönlicher Liebling ist…

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  • Photo of Gastbeitrag: Kurztest von Tonalty Pro

    Schon wieder eine Schwarzweiß-Software dachte ich zuerst, aber man soll ja nicht voreilig sein. Schließlich können die üblichen Verdächtigen schon fast alles, doch keine kann Raws entwickeln.

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