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Weitwinkelkorrektur mit dem Formgitter

Ein Weitwinkelobjektiv gehört zu den häufig eingesetzten Werkzeugen der meisten Fotografen. Oft erfordert es eine Korrektur der durch das Objektiv erzeugten Verzeichnungen in Photoshop. Kissenförmige Verzeichnungen, stürzende Linien und ein schräger Horizont sind Fehler, die zwar manchmal gewollt sind, meist aber korrigiert werden sollen. Da eine solche Korrektur meist mehr Routine als Herausforderung ist, hat jeder seinen Weg verinnerlicht und spult ihn seit Jahren einfach ab. Doch mit manch neuer Photoshop-Version kommen Funktionen hinzu, mit denen Sie die ausgetretenen Pfade abkürzen können. Wer schaut sich schon immer alle neuen Funktionen an, um bessere Lösungswege für solche Routineaufgaben zu finden? Hier ein Überblick über die aktuell nützlichsten Werkzeuge zur Weitwinkelkorrektur.

»Formgitter« ist das ultimative Transformations-Werkzeug (siehe DOCMA 70, Seite 66 f.). Es ist sicherlich das arbeits­intensivste, aber auch das mächtigste Werk­zeug für diese Aufgabe. Wenn – wie im Beispielbild – nur Teile des Fotos ver­zerrt sind, begradigen Sie auch nur diese. Die Hütte auf dem Foto sieht tatsächlich so schief aus, der gebogen abgebildete Mast daneben ist allerdings gerade und steht senkrecht. Die Pins, die Sie im Formgitter setzen können, haben eine Doppelfunktion: So lange Sie einen Punkt nicht verschieben, hält er das so markierte Detail an seiner Position. Wenn Sie also einige Pins bei der Hütte setzen (a), können Sie den Mast mit dort gesetzten Pins verschieben (b), ohne dass sich die Hütte während des Aufrichtens des Mastes bewegt. Zur besseren Kontrolle deckt die zu bearbeitende Ebene nur mit 50 Prozent.

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