Rauch- und Nebel-Pinsel

Eine Nebelmaschine kostet zwar nicht viel Geld, die Effekte sind aber schlecht kontrollierbar und vernebeln einem das Studio. Olaf Giermann erläutert, wie Sie ein Hochformat-Stockfoto in ein Querformat bringen und ganz ohne Nebelmaschine, dafür aber kontrolliert, mit kostenlosen Pinselspitzen, Nebelschwaden einfügen.

01 KI als Problemlöser
Das hier verwendete Stockfoto hatte zwei Mängel: Es war nur im Hochformat erhältlich und es war nicht so scharf wie erwartet. In solchen Fällen kann künstliche Intelligenz helfen. Die Schärfe stellte ich mit Topaz Photo AI wieder her (nicht gezeigt). Das Ausgangsbild mit dem fehlenden Kleidzipfel (a) erweiterte ich in Photoshop mit dem »Freistellungswerkzeug« im Modus »Generative Erweiterung«. Das Ergebnis zeigte ein paar unschöne Flecken im Hintergrund (b), die sich mit dem ebenfalls KI-basierten »Entfernen-Werkzeug« (c) leicht eliminieren ließen (d). Bis auf die KI-Schärfung könnte man das alles auch mit traditionellen Mitteln lösen. Aber dank KI waren hierzu nur wenige Minuten nötig.




Topaz Photo AI akzeptiert auch JPEGs.
Als Überschrift steht Rauch und Pinsel. In der Beschreibung steht nur die Erweiterung vom Bild. Kein einziger Satz bezieht sich auf die Erstellung des Pinsels oder Rauch. Gerhard
Schritt 2 nicht gelesen?
Viele Grüße, Olaf
Schönen guten Abend Hr. Giermann,
mir scheint ich habe das gleiche Problem wie mein Vorredner und kann hier keinen 2ten Schritt finden. Sehe nur „01 KI als Problemlöser“.
Wenn Sie mir hier bitte weiterhelfen könnten?
Vielen Dank
Liebe Grüße
Martin G.
Hab den Fehler gefunden, war nicht richtig eingeloggt 🙂
Nach Eingabe von http://www.docma.info/22941 lande ich auf https://www.adobe.com/de/learn
Von Pinseln keine Spur!
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags im Dezember 2023 führte der angegebene Kurzlink auf die Adobe-Website zu https://creativecloud.adobe.com/cc/discover/article/free-retouching-brush-pack. Zwischenzeitlich hat Adobe wohl die betreffende Seite mit dem kostenlosen Pinsel-Set entfernt und den Link intern auf https://www.adobe.com/de/learn umgeleitet. Leider haben wir darauf keinen Einfluss.
Ich habe auch noch mal nachgeforscht: Die Pinsel von Martin Palm, um die es hier geht, hatte deren Autor damals über Adobe kostenlos zum Download angeboten, aber auch der Link, den er auf seiner eigenen Website https://www.mrpalm.se/blog-1/martin-palm-x-adobe angibt, also https://creativecloud.adobe.com/sv/discover/article/free-retouching-brush-pack, führt mittlerweile ins Nirvana. Die WayBack Machine, die in solchen Fällen ja manchmal hilft, hat die Seite leider nicht archiviert.