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Vorsicht: Maskierungsmodus!

Vorsicht: Maskierungsmodus!
Der Maskierungsmodus – Holzauge sei wachsam! 😉

Im Maskierungsmodus kann man mit Pinsel- und Verlaufswerkzeugen Auswahlen malen. Das ist toll und einfach. Mit der Taste »Q« aktiviert man diesen Modus (ausgewählte Bereiche werden in der Standardeinstellung als Rot angezeigt) und mit einem weiteren Tastendruck verlässt man ihn wieder (die ausgewählten Bereiche werden nun als die typischen Ameisenlinien angezeigt.

Maskierungsmodus unabsichtlich aktiviert

Mitunter gerät man jedoch zufällig auf die Taste »Q«, aktiviert den Modus und plötzlich funktionieren viele Photoshop-Funktionen nicht mehr wie gewohnt, sie sind im Menü ausgegraut, Filter stehen nicht zur Verfügung und so weiter. Zwar erkennt man mit einem Blick in die Ebenenpalette, dass der Modus aktiv ist, weil die aktive Ebene in diesem Fall in der Ebenen-Palette rot hinterlegt angezeigt wird und der entsprechende Knopf in der Werkzeugleiste eingedrückt angezeigt wird, aber Sie wissen ja, wie das im Eifer des Gefechts so ist.

Der Maskierungsmodus wird auch gespeichert!

So ging es vor kurzem auch einem Leser, der mit einer einzigen Datei immer das Problem hatte, dass bestimmte Funktionen einfach nicht zur Verfügung standen und „die Ebenen blockiert“ waren. Denn das Tückische ist, dass der Zustand des Maskierungsmodus beim Speichern einer TIFF-, PSD- oder PSB-Datei mitgespeichert wird.

Also, wenn einmal irgendetwas nicht wie erwartet funktionieren sollte, prüfen Sie zuerst einmal, ob nicht der Maskierungsmodus unbeabsichtigt eingeschaltet ist. 😉

Beste Grüße und ein schönes Wochenende!

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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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