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Fotowettbewerb „Smart Cities“ entschieden

Der von DOCMA gesponserte Fotowettbewerb des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektronikindustrie ZVEI e.V. ist entschieden.

Wie gehen Smart Cities auf intelligente Art mit dem Klimawandel, dem wachsenden Verkehrsaufkommen, mit ihren alten Versorgungsinfrastrukturen etc. um? Wie und wo wird dazu Elektronik eingesetzt? Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Auf kreative Weise sollten die Teilnehmer des zum zweiten Mal ausgeschriebenen Wettbewerbs sich mit diesen Fragen in Form von Fotos, Panoramen und Bildmontagen bis hin zu aufwendigen Composings auseinandersetzen. Das diesjährige Motto lautete: „Metropolen – Smart Cities. Mit intelligenter Technik Stadtleben gestalten“.
Die Sieger des Wettbewerbs wurden wie angekündigt letzte Woche auf der Hannover Messe geehrt und die Siegerbilder auf der Messe ausgestellt. Den ersten Preis erhielt Alexandra Vosding für ihr Foto „Zwischen den Welten (Lost in Translation, Bild oben)“, das den Blick aus einem Hotelzimmer in Chicago zeigt. Einen der beiden zweiten Plätze belegten Ludwig Olah und Benjamin Wiesse mit ihrem Werk „Nachtschicht“ (Bild unten links). Für den anderen zweiten Platz wählte die Jury Simon Schinkens Bild „Solar Straße“ aus. Das Bild zeigt eine Stadteinfahrt in die fiktive Stadt „Smart City“ (oberes Bild unten).
Die beiden Zweitplatzierten in der Gesamtwertung zählten auch zu den drei Gewinnern der Composing-Sonderkategorie, die von der „Composing-Jury“ Uli Staiger, Calvin Hollywood und Jeannette Woitzik ausgewählt wurden.
Platz 1: „Nachtschicht“ von Ludwig Olah und Benjam Wiesse, www.wiesse.net
Bildbeschreibung: Night-Speed auf dem Voltomat®. Die Nachtschicht von Human Resources powert, damit die Nachbarschaft Saft hat. Das Foto entstand im Februar 2012 als Teil einer Serie zum Wettbewerbsthema in Zusammenarbeit von Ludwig Olah und Benjamin Wiese.
Platz 2: „Eins. und. Null.“ von Stephan Karg (Bild unten rechts), Stephan-Karg@gmx.de
Bildbeschreibung:
Eins und Null.
Anfang und Ende. Gut und Böse. Licht und Schatten.
Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen digitalen Zeit.
Eins.
Wir wollen die Nummer Eins sein. Erster Platz, erste Reihe, ganz vorne. Höher, schneller und weiter. Wir gliedern uns ein. Perfekter. Einzigartig. Eine einmalige Chance. Eins werden mit dem System. Denn ohne Anfang kein Ende.
Null.
Wir drehen uns im Kreis. Berauscht wie von einer Droge. Alles auf einmal. In Null Komma Nichts. Alles ist vernetzt. Die Möglichkeiten – grenzenlos! Wir sind ein Teil des Ganzen und doch alleine. Und nähern uns dem absoluten Nullpunkt.
Glauben wir noch an uns, an unsere Mitmenschen oder beten wir nicht schon längst digitale Gottheiten an? Existiert Gott? Oder erschaffen wir uns gerade selbst neu. Ist die Digitalität der letzte Schritt der Evolution? Gut oder Schlecht?
Wir programmieren nicht nur ein Abbild unserer Welt. Wir erschaffen sie neu. Welten, binär und digital. Revolutionär und fatal. Ein komplexes System.
Null Verständnis oder doch eins gelernt?
Eins.und.Null. Heute und morgen. Woher kommen wir und wohin gehen wir? Sind wir wirklich schlauer? Die Anwort auf alle Fragen. Sie existiert. Irgendwo da draußen.
Platz 3: „ Solar Straße“ von Simon Schinken (oberes Bild unten), www.schinken-grafik.de
Bildbeschreibung: Das Bild zeigt eine Stadteinfahrt in die fiktive Stadt „Smart City“. Die Fahrbahn-Oberfläche besteht aus Fotovoltaik-Modulen. So werden die Straßenflächen neben dem infrastrukturellen Aspekt zusätzlich zur Stromerzeugung genutzt. Auch wurden größere Freiflächen der Skyline mit Fotovoltaik-Modulen bestückt um den Raum der Stadt effizienter zu nutzen. Zur Verbesserung des innerstädtischen Klimas sind in der grünen Umweltzone von „Smart City“ ausschließlich Elektrofahrzeuge zugelassen; Das Composing besteht aus 8 Einzelbildern die in ca. 70 Arbeitsstunden von Anfang Februar 2012 bis zum 4. März 2012 digital zusammengefügt wurden. 
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten zum Wettbewerb.

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