Perspektivkorrektur

Top-Themen aus früheren Ausgaben

Objektivkorrektur und perfekt korrigierte Perspektive

Wer seine Bilder mit Lightroom oder Photoshops Camera entwickelt, kann bis zu einem gewissen Grad große, schwere und vor allem teure Objektive zuhause lassen. Das Zauberwort heißt „Objektivkorrektur“ und ist eine der weniger bekannten Optionen in der Raw-Entwicklung. Zusammen mit den Perspektivkorrekturen muss man heute nicht einmal mehr die Kamera beim Fotografieren gerade halten und bekommt trotzdem ein perfekt ausgerichtetes Foto. Je besser ein Objektiv gegen Verzerrungen, Vignettierungen und chromatische Aberrationen korrigiert ist, desto mehr muss man dafür bezahlen. Doch der hohe Preis ist nur ein Problem. Perfekt gerechnete, lichtstarke Objektive sind zudem meist groß und schwer. Um das Reisegepäck leichter zu halten und den Geldbeutel zu schonen, eignet sich eine digitale Wunderwaffe bei der Entwicklung von Raw-Dateien (aber natürlich…

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Lightroom und der Beschnitt

Lightroom bietet vielfältige Möglichkeiten, perspektivische Verzerrungen zu korrigieren, und dabei geht unweigerlich ein Teil der Bildpixel verloren. Lightroom schneidet dabei allerdings größere Teile des Bildes ab, als unbedingt nötig wäre, weshalb ich empfehle, auf Handsteuerung umzuschalten. Stürzende Linie lassen sich leicht in der Bildbearbeitung korrigieren, zumal aktuelle Kameras so hoch aufgelöste Bilder produzieren, dass es kaum auffällt, wenn die Pixel gedehnt oder gestaucht werden. Wenn Sie in Lightroom beispielsweise stürzende Linien mit einer der Optionen des Bedienfelds »Transformieren« gerade rücken, ist das ursprünglich rechteckige Bild danach oben breiter als unten, und falls Sie ein rechteckiges Bild exportieren wollen, müssen Sie die überstehenden Teile abschneiden. Das lässt sich ganz bequem automatisieren, indem Sie die Option »Zuschnitt beschränken« wählen. Leider schneidet Lightroom…

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Ist die Brennweite für Porträtaufnahmen bald egal?

Ist es bald unerheblich, welche Brennweite Sie für Porträtaufnahmen wählen? Wenn es nach Adobe-Research geht, könnte das zumindest in Bezug auf ein Merkmal der Fall sein: die Perspektive. Das legt jedenfalls ein mit der Princeton University veröffentlichtes Paper nahe, in dem die Forscher ein Verfahren beschreiben, das die perspektivische Darstellung von Gesichtern ändern kann. Automatisch versteht sich. Die Wahl der Brennweite DOCMA-Kollege Michael Hußmann hat vor einer Woche in diesem Blogbeitrag bereits beschrieben, warum man je nach beabsichtigter Bildwirkung zu einer bestimmten Brennweite greift. Kurzgefasst: weil man damit den Abstand zum fotografierten Model und dadurch die perspektivische Abbildung festlegt. Lassen wir die Auswirkung von Aufnahmeabstand/Brennweite/Blende auf die Schärfentiefe mal außen vor (auch diese Effekte werden wohl über kurz oder lang durch…

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