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Szene

Fotolias TEN Collection lädt ins Kuriositäten-Kabinett

Das September-Motiv „Faux Tiroirs“ des Künstlers Sergio del Puerto bereichert das Kreativprojekt um ein schillerndes Beispiel für postmodernes Design und Detailverliebtheit.

Die Microstock-Agentur Fotolia setzt ihr Projekt TEN Collection mit einem Beitrag aus Spanien fort. Sergio del Puerto, besser bekannt unter dem Namen seines Studios Serial Cut, gibt mit seinem Werk „Faux Tiroirs“ (auf Deutsch: „Falsche Schubladen“) Einblicke in die Techniken der Bildbearbeitung. Die offene PSD-Datei kann am Dienstag, 10. September, für 24 Stunden gratis von der TEN-Website heruntergeladen werden.
Das Motiv von Serial Cut strotzt nur so vor Details. Inspiriert vom „Kabinett der Kuriositäten“ aus der Zeit der Renaissance, hat del Puerto einen kuriosen Mix aus Alt und Neu erschaffen. Menschliche Körperteile treffen auf Alltagsgegenstände und bilden ein schillerndes, mysteriöses Durcheinander, das den Betrachter dazu animieren soll, sich in den rätselhaften Gedanken des Künstlers zu verlieren.
Für die Kreation seines speziellen Laboratoriums hat sich Serial Cut der verschiedensten Techniken bedient, von Fotomontagen per Photoshop bis hin zu 3D-Arbeiten mit Cinema 4D. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, das Licht und die Farben der bei Fotolia heruntergeladenen Fotos zu harmonisieren. Sein Stil erscheint als interessante Kreuzung von Surrealismus, Popkultur und sogar des Barocks. Dadurch verleiht del Puerto seinen Arbeiten einen einzigartigen Look.
Die Inspiration für sein Schaffen zieht der Künstler nach eigenem Bekunden aus zahlreichen Quellen: aus seiner Kindheit, der modernen und klassischen Kunst, der Architektur oder aus Filmen wie die von Monty Python.
Das Video-Tutorial, in dem Serial Cut seine Tricks und Kniffe sowie den Entstehungsprozess seines Werks Schritt für Schritt erläutert, wird ebenfalls am 10. September auf dem YouTube TEN Collection Channel sowie der TEN Collection Website abrufbar sein.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin

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