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Autodetails fotografieren

Details von Autos haben ihren ganz eigenen Reiz. Da faszinieren vielleicht die Formen, wie beim Automatik-Schaltknauf, die Strukturen im Scheinwerfer oder die Spiegelungen im Lack.

Details von Autos haben ihren ganz eigenen Reiz. Da faszinieren vielleicht die Formen, wie beim Automatik-Schaltknauf, die Strukturen im Scheinwerfer oder die Spiegelungen im Lack. Bei meinem Shooting eines Volkswagen Passat 32b gab es zahlreiche Details im Innenraum zu entdecken.
Bei automobilen Innenaufnahmen sollte man prinzipiell darauf achten, den Wagen im Schatten zu parken, sofern man nicht mit schwer kalkulierbaren Lichteffekten spielen möchte. Als Objektiv bevorzuge ich bei solchen Anlässen ein 24-Millimeter-Weitwinkel von Sigma. Das besitzt zwar keine sonderlich hohe Abbildungsqualität, dafür aber mit Blende 1.8 eine überdurchschnittliche Lichtstärke. In Kombination mit einer niedrigen Naheinstellgrenze und einem vergleichsweise großen Abbildungsmaßstab von 1:3 sorgt es bei Detailaufnahmen fast unweigerlich für tolle Bokeh-Effekte. Als Fotograf muss man sich dann nur noch verbiegen, um auch in die hintersten Ecken vorzudringen, die spannende Perspektiven versprechen. Sportlich weniger anspruchsvoll ist die Suche nach schönen Linienführungen und Details von außen an der Karosserie. Gute Strukturen versprechen fast immer Front- und Heckleuchten, Felgendetails, Sickten sowie Lackspiegelungen, und auch ein Blick in den Motorraum kann interessante abstrakte Motive zu Tage fördern. Das 24er ist hier ebenfalls nicht die schlechteste Objektivwahl, wobei ein ?echtes" 1:1-Makro natürlich zweckdienlicher und breiter einsetzbar ist.

Mehr zum Shooting des VW Passat in der Lüneburger Heide, lesen Sie in in der DOCMA-Ausgabe 38. Das Heft können Sie hier bei uns im Webshop bestellen.
Das Inhaltsverzeichnis und die Arbeitsmaterialien zu den Workshops im Heft finden Sie hier.

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