Brennweite

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Trioplan Motivsuche

Das typische Trioplan-Bokeh mit kreisrunden Lichtern und leuchtenden Rändern entsteht nur bei Offenblende, wenn das Hauptmotiv nah und sein Abstand zum Hintergrund mit deutlich ausgeprägten Spitzlichtern groß ist. Es braucht Kreativität und ungewöhnliche Perspektiven, um neue und interessante Motive zu entdecken. Trioplan-Fotografen erkennt man unter anderem daran, dass sie ihr Motiv bisweilen seltsam beäugen und lange umschleichen. Die Lichter der Großstadt Gegen Abend offerieren Großstädte vielfältige Motive und relativ konstante Lichtverhältnisse, Vergleichbares gilt für Jahrmärkte und Volksfeste. Auch Bahnhöfe, U-Bahnstationen und Flughäfen verheißen zahllose Möglichkeiten. Hier ist jedoch die Hausordnung zu beachten, insbesondere wenn mit Stativ fotografiert werden soll. Fußgängerzonen und Shoppings Malls eröffnen unzählige Möglichkeiten zu Blauen Stunde. Bahnhöfe erlauben durch die Mischung von Tages- und Kunstlicht sowie unterschiedlichen…

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Sigma 40mm f/1.4 Art: Scharfes Schwergewicht

Das Sigma 40mm f/1.4 ist eindrucksvoll. Aber welcher Fotograf braucht eine 40 Millimeter lange Brennweite? Die Frage scheint berechtigt. Schließlich setzen Festbrennweiten-Liebhaber meist auf ein 35er oder ein 50er als Immer-drauf-Objektiv. Eher durch Zufall bin ich selbst auf den Reiz des 40-Millimeter-Objektivs gestoßen: Weil ich ein lichtstarkes und dennoch maximal kompaktes Objektiv suchte, geriet ich an ein Voigtländer 40mm f/1.4 und entdeckte die Vorzüge dieser ungewöhnlichen Brennweite ganz nebenbei: 40 Millimeter eignen sich exzellent für Reportagen. Einerseits kann man ein 40er bei beengten Platzverhältnissen weit flexibler einsetzen als ein 50er. Andererseits bleiben die Ergebnisse sichtbar weniger weitwinklig, als wenn man ein 35er nutzt. In der Praxis ergibt das handfeste Vorteile. Man kommt nun plötzlich wirklich mit einem einzigen Objektiv aus. Das haben bisher vor allem die Kameraleute der Videowelt für sich zu nutzen…

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Stichwort „Äquivalenz“: Ist doch egal, wie groß der Sensor ist

Die Debatten um die optimale Sensorgröße scheinen kein Ende zu finden – ist es vielleicht egal, wie groß der Sensor ist? Ist das Vollformat (also Kleinbild) allein selig machend, oder kann man sich im Interesse kleinerer und leichterer Kameras auch für APS-C oder Micro FourThirds entscheiden? Ist vielleicht nicht doch das Mittelformat der heilige Gral der Fotografie? Oder kommt es gar nicht auf die Sensorgröße an, weil man ja nur ein Objektiv mit äquivalenter Brennweite und Lichtstärke braucht, um bei allen Sensorgrößen dieselben Bedingungen herzustellen? Landläufig geht man davon aus, dass große Sensoren zwar größere, schwerere und oft auch teurere Kameras und Objektive erfordern, dafür aber rauschärmere Bilder mit höherem Dynamikumfang liefern. Doch stimmt das überhaupt so generell? Sind äquivalente…

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Machen Teleobjektive wirklich dick?

Derzeit macht ein animiertes GIF die Runde durch die sozialen Netze, das den Effekt unterschiedlicher Brennweiten bei Porträtfotos illustrieren soll – ein Effekt, der teilweise stark verkürzt als „Teleobjektive machen dick“ oder ähnlich beschrieben wird. Aber natürlich stimmt das nicht. Genau genommen stimmt hier fast gar nichts. Die Porträtserie, die der tschechische Fotograf Dan Vojtěch in seinem Blog veröffentlicht hat, entstand zwar mit unterschiedlichen Brennweiten zwischen 20 und 200 mm. Der ins Auge springende Effekt, dass sich die Proportionen des Gesichts mit der Brennweite verändern, hat aber nichts mit dem Objektiv zu tun. Je nach Brennweite muss der Fotograf aus einer anderen Entfernung fotografieren, um denselben Bildausschnitt zu erfassen, und es ist die Entfernung, die die Perspektive und damit die…

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Welche Objektive brauche ich wirklich?

Als ich noch jung und naiv war, schienen mir extrem lange Teleobjektive höchst begehrenswert zu sein; auch sehr kurze Brennweiten hatten ihre Reize. Heute neige ich dazu, mich auf immer engere Brennweitenbereiche zu beschränken. Welche Objektive brauche ich wirklich? Vor vielen Jahren, noch in der analogen Ära, hatte ich mir mal ein preisgünstiges, manuell fokussiertes 500-mm-Objektiv (die sogenannte „Wundertüte“) gekauft, aber das benutze ich noch in Ausnahmefällen – etwa wenn ein Merkur-Durchgang vor der Sonne zu fotografieren ist. Mein liebstes Telezoom war dann lange Zeit ein 70–300 mm, das ich ebenfalls noch für meine analoge Kleinbild-SLR gekauft hatte. Als ich dann zu einer DSLR mit APS-C-Sensor wechselte, nahm ich die scheinbare Brennweitenverlängerung auf 450 mm dankbar an – von der…

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Technik

Brennweitenverlängerung für Canon-Objektive

Das japanische Unternehmen Kenko Tokina Co. stellt zwei gegenüber den Vorgängern verbesserte Telekonverter vor, mit denen sich die Brennweite von Canon EOS EF/EF-S-Objektiven und Tokina-Objektiven mit Canon-Anschluss um den Faktor 1,4 beziehungsweise 2 verlängern lässt. Die Konverter mit der Bezeichnung „Teleplus HD DGX“ bieten einen Kompromiss zwischen günstiger Brennweitenverlängerung und der optimalen optischen Leistung eines entsprechenden Festbrennweiten-Objektivs. Jeweils neu gegenüber dem Vorgängermodell ist die Verbesserung der optischen Leistung sowie die Übertragung der auf Effektivwerte umgerechneten Brennweite (auch bei Zoom-Nutzung) und der Arbeitsblende für die EXIF-Daten an die Kamera. Das optische System der Konverter besteht aus mehrfach vergüteten Qualitätsgläsern – von Hoya entwickelt und produziert. Die für den universellen Einsatz gedachten Kenko TELEPLUS HD DGX-Telekonverter eignen sich für Kleinbildkameras mit Brennweiten…

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