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Capture One ändert Update-Politik

Capture One ändert Update-Politik

Das Softwarehaus Capture One hat heute bekanntgegeben, dass es ab dem kommenden Jahr die Update-Politik für die Raw-Workflowsoftware Capture One Pro grundlegend ändern wird. Vorteile dadurch haben vor allem Kunden, die sich für ein Abo und gegen den Erwerb der unbefristeten Kaufversion entscheiden.

Bisher hat Capture One jeweils gegen Jahresende ein großes Update mit wesentlichen Neuerungen veröffentlicht, die zwischenzeitlich entwickelt wurden. Dazwischen gab es bestenfalls Updates mit Fehlerbehebungen und kleineren Neuerungen. Ab Februar 2023 verabschiedet sich das Unternehmen vom jährlichen Update-Zyklus beim Abomodell, statt dessen werden Capture One im Laufe des Jahres kontinuierlich neue Werkzeuge und Funktionen hinzugefügt, sodass diese den Abonnenten früher zur Verfügung stehen als bisher. Infolgedessen wird es auch kein Capture One 24 geben. Nach welchem System die Versionen dann benannt werden, teilte Capture One nicht mit.

Anwender von unbefristeten Lizenzen (Einmalkauf) kommen allerdings nicht in den Genuss der kontinuierlichen Funktionsupdates. Ab dem 1.3.2023 gekaufte unbefristete Lizenzen enthalten Updates mit Fehlerbehebungen bis zur nächsten Version, aber neue Funktionen, die nach dem Kauf veröffentlicht werden, sind nicht inbegriffen. Alle Updates, die neue Features und Funktionen enthalten, sind also nicht im Lizenzkauf enthalten. Lediglich Updates, die der Fehlerbehebung dienen, können kostenlos bezogen werden.

Darüber hinaus schafft Capture One die vergünstigten Upgrade-Preise zum 1.2.2023 ab. Diese werden durch ein neues Treueprogramm ersetzt. Weitere Einzelheiten dazu sollen am 1. Februar 2023 bekanntgegeben werden.

Wer auf das aktuelle Capture One Pro 23 upgraden möchte, erhält noch bis zum 31. Januar 2023 einen Upgrade-Sonderpreis mit 33 % Preisnachlass sowie alle Updates einschließlich neuer Funktionen bis zum 30. September 2023. Käufer können darauf zugreifen, indem sie sich in ihrem Kundenkonto anmelden.  

Näheres zur Update-Politik und zu den Auswirkungen der genannten Umstellung finden Sie im Capture-One-Blog.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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