Martin Dörsch

  • Photo of Kamera-Uhren synchronisieren

    Ist man länger unterwegs, gibt es einiges zu beachten, wenn es um das Arbeiten mit Fotos in Lightroom geht. Wenn Sie beispielsweise mit mehreren Kameras arbeiten, müssen Sie dafür sorgen, dass deren Uhren synchron laufen. Beim gleichzeitigen Sichten der Bilder verschiedener Kameras ist dann klar, in welcher Reihenfolge sie aufgenommen wurden. Wenn Sie die Uhrzeit im Kameramenü einstellen, ist dies nur auf die Minute genau möglich; eine exaktere Synchronisierung ist meist auch nicht nötig. Wenn es doch einmal genauer sein muss, sollten Sie mit sämtlichen Kameras eine Uhr mit Sekundenanzeige fotografieren. Wenn Sie dann das Uhrzeitfoto und die übrigen mit der jeweiligen Kamera gemachten Aufnahmen auswählen, können Sie die in den Metadaten der Bilddateien eingetragene Uhrzeit im Nachhinein per »Metadaten…

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  • Photo of GPS-Koordinaten in Lightroom hinzufügen

    Ortskoordinaten sind ein nützliches Hilfsmittel, um gezielt ­bestimmte Bilder in Ihrem Bestand aufzuspüren. Tragen Sie zu Ihren Bildern die Koordinaten des Aufnahmeortes ein, damit Sie später genau wissen, wo Sie welches Bild fotografiert haben –, oder um umgekehrt schnell alle Bilder zu finden, die Sie bei verschiedenen Gelegenheiten an einem Ort fotografiert haben. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten ist es mit Kameras, die ein eingebautes GPS-Modul haben. Für manche DSLR-Modelle gibt es solche Module auch als optionales Zubehör. ­Solange der GPS-Empfänger die Signale von mindestens vier Satelliten registriert, liefert er ständig aktualisierte Koordinaten, die von der Kamera in die Exif-Daten der Aufnahmen eingetragen werden. Solche Bilder werden im Kartenmodul von Lightroom sofort ihrem Aufnahmeort zugeordnet. Kameras ohne GPS-Modul…

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  • Photo of Lightroom-Bedienfelder ein- und ausklappen

    Durch das Minimieren gerade nicht genutzter Bedienfelder schaffen Sie mehr Übersicht. Welche Bedienfelder am linken und rechten Bildschirmrand sichtbar sein sollen, lässt sich auf jeder Seite jeweils in einem Kontextmenü (a) auswählen. Da es aber kaum Bedienfelder gibt, die man niemals nutzen würde, lohnt es sich nicht, sie dauerhaft auszublenden. Nützlicher ist die Möglichkeit, Bedienfelder mit einem Klick auf deren Titelleiste vorübergehend auf diese zu minimieren oder wieder aufzuklappen. Ein Klick mit gedrückter »Cmd/Strg«-Taste minimiert oder maximiert alle Bedienfelder gleichzeitig. Mit einem »Alt«-Klick wechseln Sie in den »Solo­modus«, den Sie auch im Kontextmenü (b) auswählen können. In diesem Modus ist immer nur ein Bedienfeld maximiert; wenn Sie ein anderes aufklappen, wird das aktuelle Bedienfeld wieder eingeklappt. Das ist praktisch, wenn…

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  • Photo of Lightroom-Tipp: Import und Backup

    Auch unterwegs sollten Sie ­Aufnahmen regelmäßig auf die Festplatte Ihres Computers kopieren. Da Speicherkarten heutzutage recht preisgünstig sind, ist es eine empfehlenswerte Backup-Strategie, die Karte nach dem Import in Lightroom nicht zu löschen, sondern gegen eine neue, leere Karte zu tauschen. Die redundante Speicherung auf den robusten Karten einerseits und der Festplatte oder SSD des Computers andererseits schafft bereits eine gewisse ­Sicherheit vor Datenverlusten – Import und Backup! Für den Import empfiehlt sich daher die Variante »Kopie«. Als Ziel des Imports lege ich in meinem Bilder-Verzeichnis Unterordner für jedes Jahr an, und lasse Lightroom darin Ordner für jeden Aufnahmetag erzeugen, benannt mit dem Datum nach dem Schema „JJJJMMTT“ (a). Zusätzlich wähle ich noch eine Metadatenvorgabe mit Copyright- und Kontaktinformationen aus.…

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  • Photo of Tipp: Ungenutzte Lightroom-Module ausblenden

    Beschränken Sie die Modulauswahl auf diejenigen Module, die Sie tatsächlich nutzen. Lightroom gliedert sich in mehrere Module (a), die den einzelnen Phasen des fotografischen Workflows entsprechen sollen: In der »Bibliothek« verwalten und verschlagworten Sie Ihre Bilder, »Entwickeln« dann die Raw-Dateien, ordnen den Fotos einen Aufnahmeort in der »Karte« zu und präsentieren Bilder schließlich als »Buch« oder in einer »Diashow«, »Drucken« sie oder veröffentlichen sie im »Web«. Doch nicht jeder Benutzer braucht alle dieser Module; vielleicht verwenden Sie Lightroom ja nie zum Layouten von Fotobüchern oder zur Publikation Ihrer Bilder im Web, weil Sie für diese Zwecke andere Anwendungen bevorzugen. Nach einem Rechts-Klick im Bereich der Modulauswahl können Sie nicht benötigte Module per Häkchen ausblenden, womit die Auswahl aufgeräumter erscheint (b).…

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  • Photo of Lightroom-Tipp: Drucken statt Export

    Das Modul »Drucken« lässt sich für den Export zweckentfremden. »Drucken« bietet im Panel »Druckauftrag« die Option, unter »Ausgabe« „JPEG-Datei“ statt „Drucker“ zu wählen (a). Damit lassen sich alle Konfigurationsmöglichkeiten des »Drucken«-Moduls für den Export einer Bilddatei nutzen. Anstelle der Bildgröße in Pixeln geben Sie die Abmessungen in Millimeter und eine Auflösung in ppi an. Mit einem Klick auf »In Datei ausgeben« erzeugen Sie dann die Bilddatei. Eine nützliche Anwendung ist ein Kontaktabzug (b), bei dem Sie mehrere Ihrer Fotos zu einem Bild arrangieren, um es danach zu verschicken. Überlegen Sie sich gut, welche Auflösung dafür nötig ist, damit die Datei nicht unnötig groß wird. Um einen weißen Rahmen zu erzeugen, platzieren Sie das Bild im Druck­layout und wählen die Größe…

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  • Photo of Lightroom-Tipp: Weißabgleich

    Die Weißabgleichsauswahl mit der Pipette sorgt mit einem Klick für neutrale Farben, aber auch zu diesem simplen Klick gibt es nützliche Optionen und Varianten. Die Weißabgleichs-Pipette wird mit dem Tastenkürzel »W« aktiviert und deaktiviert. Während die Pipette ausgewählt ist, definiert ein Mausklick auf ein Motivdetail dieses als neutrales Grau. Lightroom passt die »Temperatur« und »Tonung« entsprechend an, so dass die angemessene Fläche grau erscheint. Die einblendbare Lupe zeigt an, in welchem Bereich gemessen wird (a), und durch Scrol­len machen Sie diesen Aufnahmebereich so groß, dass nur das gewünschte Detail erfasst wird (b). Wenn Sie sich an ein befriedigendes Ergebnis heran­tasten wollen, sollten Sie die Option »Auto Dismiss« abschalten. Die Pipette bleibt dann auch nach einem Klick aktiv, und Sie können…

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  • Photo of Lightroom-Tipp: Stichwortsatz

    Der Stichwortsatz im Bibliotheksmodul ist ein kleines geniales Tool, das oft übersehen wird. Mit dem Stichwortsatz ist es möglich, häufig benötigte Stichwörter zu definieren (a), den jeweils relevanten Satz auszuwählen (b) und dann schnell auf Bilder anzuwenden. Das beste Feature am Stichwortsatz verbirgt sich hinter der »Alt«-Taste. Wenn Sie diese gedrückt halten, werden Ziffern vor den Stichwörtern aufgelistet (c). Durch Drücken der entsprechenden Zifferntasten wenden Sie die Stichwörter auf die gerade ausgewählten Fotos an.   Mehr Tipps & Tricks für Lightroom und Photoshop finden Sie in der DOCMA-Ausgabe November/Dezember 2017 (Heft 79).   Das DOCMA-Heft bekommen Sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel, an Bahnhöfen und Flughäfen sowie bei uns im DOCMA-Shop. Dort (und nur dort) können Sie zwischen der ePaper-Ausgabe und dem gedruckten…

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  • Photo of Lightroom-Tipp: Verlaufsmaske

    Eine Verlaufsmaske lässt sich mit dem »Pinsel« verfeinern. Die Verlaufswerkzeuge haben mit Lightroom 6 beziehungsweise CC 2015 die Funktion hinzugewonnen, dass sich deren Anpassung noch mit dem »Pinsel«-Werkzeug verändern lässt. Das ist besonders praktisch, wenn Sie beispielsweise den Himmel abdunkeln möchten, aber der Horizont nicht exakt gerade verläuft oder Elemente in die Horizontlinie hinein ragen. In einem solchen Fall beginnen Sie ganz normal einen Verlauf aufzuziehen (a), um den Himmel zu bearbeiten. Danach stellen Sie den gewünschten Effekt ein. Nun können Sie innerhalb des Verlaufes mit »Shift-T« zum »Pinsel« wechseln und Anpassungen an der Maske vornehmen (b). Mit »Shift-T« kehren Sie auch wieder in den Bearbeitungsmodus des Verlaufs zurück.   Lightroom-Tipp: Verlaufsmaske. Mehr Tipps und Tricks für lokale Anpassungen in…

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  • Photo of Tipp: In Lightroom richtig importieren

    Wie Sie in Lightroom richtig importieren, richtet sich danach, wie Sie Ihre Bilder verwalten wollen. Anders als Anwendungen wie Photoshop, mit denen Sie beliebige Bilder öffnen und bearbeiten können, muss Lightroom Bilder erst in einen Katalog aufnehmen. Zusätzlich kann sich Lightroom beim Import aber auch um die Dateiverwaltung kümmern. Sofern Sie die Verwaltung der Bilder selbst übernehmen und die Dateien nach eigenen Vorlieben in Ordner auf der Festplatte organisieren, braucht Lightroom neue Bilder nur in seine Datenbank aufzunehmen (siehe DOCMA 76 ab Seite 80). Dazu dient die Methode »Hinzufügen« (d). Die Bilddateien bleiben dann unangetastet an ihrem Speicherort. Wenn sich die Dateien aber noch auf einer Speicherkarte befinden und erst auf die Festplatte kopiert werden sollen, kann Lightroom dies übernehmen,…

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  • Photo of Lightroom-Tipp: Google Maps

    Das Kartenmaterial bezieht Lightroom von Google Maps. Damit die jeweils benötigten Karten heruntergeladen werden können, ist eine Internet-Verbindung nötig. Die Anzeigevarianten (in Lightroom als »Kartenstil« bezeichnet) entsprechen denen von Google Maps; es stehen also Satellitenbilder, Straßenkarten, deren Kombination sowie eine Geländedarstellung zur Wahl. Auch der Wechsel zu einem anderen »Kartenstil« zieht aber wieder einen ­Internetzugriff nach sich. Um den ­dargestellten Kartenausschnitt im Webbrowser anzuzeigen, klicken Sie auf das Google-Logo links unten in der Kartenansicht. Damit haben Sie dann auch den Zugriff auf weitere Google-Maps-Funktionen wie Street View und Routenplaner. Mehr Tipps und Tricks zum Kartenmodul von Lightroom finden Sie in der neuen DOCMA 76 (Ausgabe 3/2017), die ab dem 12. April 2017 erhältlich ist. Nur noch heute können sie das Heft versandkostenfrei…

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  • Photo of Schwarzweißfilm-Simulation im Raw-Workflow

    Die Google Nik-Collection bietet mit Silver Efex Pro 2 ein populäres Werkzeug für die Schwarzweiß-Konvertierung an. Dessen Filmsimulationen kommen dem analogen Vorbild nahe. Dazu mussten Filmemulsionen gescannt, auf ihre Farbempfindlichkeit getestet und auf ihre Körnigkeit untersucht werden. Doch leider arbeitet Silver Efex Pro nur mit gerenderten Bildern, nicht mit den Rohdaten. Sie können in Lightroom aber die Schwarzweißfilm-Simulation im Raw-Workflow annähernd nachbilden und als Entwicklungsvorgabe speichern. Dazu exportieren Sie ein Bild aus Lightroom und öffnen es in Silver Efex Pro. Wenn Sie zwischen dem Modul »Entwickeln« in Lightroom [1 b] und Silver Efex Pro [1 a] wechseln, können Sie die Ergebnisse aneinander angleichen. Wählen Sie in ­Silver Efex Pro den nachzubildenden Film-Typ und klappen Sie alle Unterpunkte im Bereich »Filmtypen« auf. In Lightroom…

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  • Photo of Kontrastkorrekturen in Lightroom

    Neben den Farben gehören die Tonwerte, die Abstufungen zwischen Hell und Dunkel, zu den wichtigen Aspekten, die über die Wirkung eines Bildes entscheiden. Der Unterschied zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildteilen ist der Kontrast. Welche Korrekturmöglichkeiten Ihnen Lightroom hier bietet, erklärt Martin Dörsch. Korrekturen des Kontrasts sollen Tonwertunterschiede verstärken oder abmildern. Dabei gibt es kein Richtig und Falsch; entscheidend ist, was Ihnen selbst – beziehungsweise Ihrem Kunden – persönlich gefällt. Um diese subjektive Beurteilung aber überhaupt zuverlässig vornehmen zu können, müssen Sie die Bildkorrekturen auf einem Monitor vornehmen, dem Sie vertrauen können. Meist ist in diesem Zusammenhang von Farbverbindlichkeit die Rede, aber die Verbindlichkeit der Tonwerte ist ebenso wichtig. Ob es beispielsweise noch Zeichnung in den Lichtern und Schatten…

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