Technik

Sony E – Nikon Z Autofocus Adapter

Das Angebot an Objektiven für das Nikon-Z-System ist derzeit noch sehr überschaubar – ganz im Gegensatz zum Sony E-Mount, für den es mittlerweile eine Vielzahl von eigenen und Fremdobjektiven gibt. Für Nikon-Z-Fotografen, die nicht auf geeignete Objektive mit Z-Anschluss warten wollen, bietet die chinesische Firma Techart jetzt einen Nikon Z Autofocus Adapter an, mit dem sich Objektive mit E-Bajonett an Nikons Z6 oder Z7 nutzen lassen. Dabei wird die Blendensteuerung und sogar der Autofokus voll unterstützt.

Der Autofokus-Adapter TZE-01 stellt alle elektronischen Kontakte zwischen Objektiv und Kamera her und verfügt über einen Chip, der das Zusammenspiel zwischen Objektiv- und Kamera-Firmware ermöglicht. Der Adapter unterstützt die Fokus-Modi AF-S-, AF-C- und MF sowohl für Standbild- als auch für Videoaufnahmen. Laut Techart garantiert der Phasenerkennungs-Autofokus, dass sowohl die AF-Genauigkeit als auch die AF-Geschwindigkeit mit dem Adapter nahezu genau so hoch sind wie bei nativen Z-Mount-Objektiven. Die Gesichts- und Augenerkennung von Z-Mount-Kameras sowie die Bildstabilisierung sollen ebenfalls uneingeschränkt funktionieren.

Der neue Techart-Adapter unterstützt derzeit die meisten Sony-, Sigma-, Tamron- und Zeiss-AF-Objektive mit Sony E-Bajonett, darunter das Tamron 28-75 mm, das Zeiss Batis 25 mm 1: 2, das Sony 24 mm 1: 1,4 GM und das Sigma 35 mm 1: 2 / 1,4. Samyang-Objektive werden noch nicht unterstützt, Techart arbeitet aber an der Unterstützung weiterer Objektive. Der Adapter wird mit einer Objektiv-Dockingstation für Firmware-Upgrades geliefert.

Der Techart Sony E zu Nikon Z Autofokus-Adapter kann derzeit auf der Hersteller-Website vorbestellt werden. Der empfohlene Verkaufspreis vor Steuern beträgt 249 USD. Während des Aktionszeitraums ist der Versand kostenfrei. Die Lieferung erfolgt ab Ende Juni 2019. Techart gewährt ein Jahr Herstellergarantie. Nikon Z Autofocus Adapter: Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Techart.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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