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Serif kauft 100 Auftragsarbeiten anlässlich Corona-Krise

Serif kauft 100 Auftragsarbeiten anlässlich Corona-Krise

Das Softwarehaus Serif, von dem die Anwendungen Affinity Photo, Designer und Publisher stammen, kauft bis zum 20. April 2020, 11 Uhr, 100 Arbeiten, die mit Affinity-Apps realisiert wurden. Das Unternehmen gibt für seine Aktion „100 Tage. 100 Auftragsarbeiten.“ eine Summe aus, die seinem üblichen Jahresbudget für Auftragsarbeiten entspricht. Bei den Projekten kann es sich beispielsweise um Druckdokumente, die in Affinity Publisher realisiert wurden, mit Affinity Designer gestaltete Illustrationen, Grafiken und UI-Designprojekte oder mit Affinity Photo bearbeitete Bilder handeln.

Jede Person darf nur ein Werk einsenden. Mehr über diese Initiative, mit der Serif Kreativen angesichts der krisenbedingt schlechten Auftragslage unter die Arme greifen möchte, finden Sie hier.


Pressemitteilung von Serif

„100 Tage. 100 Auftragsarbeiten.“ Serif veröffentlicht Details für das Unterstützungsprojekt zu COVID-19

Serif, Entwickler von Affinity Photo, Designer und Publisher, hat weitere Details veröffentlicht, wie Arbeiten von 100 Einsendern angekauft werden, um so die negativen Folgen durch COVID-19 auf die Kreativbranche abzumildern.

Diese Initiative gehört zu den drei in der letzten Woche angekündigten Schritten, mit denen das Unternehmen Fotografen, Designer, Künstler und andere Kreative unterstützen will, die unter den wirtschaftlichen Folgen der globalen Pandemie leiden.

Serif wendet für seine Initiative „100 Tage. 100 Auftragsarbeiten.“ eine Summe auf, die dem üblichen Jahresbudget für Auftragsarbeiten entspricht. Darüber hinaus stehen bei dieser Initiative die bereits bestehenden Projekte der Kreativprofis im Mittelpunkt, sodass niemand ein neues Werk nach strengen Vorgaben entwerfen und realisieren muss.

Serifs Managing Director Ashley Hewson hierzu: „Der Kernpunkt ist, dass wir niemanden zumuten wollen, jetzt etwas völlig Neues nach strengen Richtlinien zu entwerfen.“

„Wir suchen ständig nach authentischen Projekten, die in Affinity-Apps realisiert wurden und wir wissen auch, dass viele bereits jede Menge Arbeit in Projekte gesteckt haben, die mittlerweile storniert sind. Wie freuen uns aber genauso über bisher nicht verwendete Projektalternativen oder etwas ganze Neues, das einfach nur so zum Spaß entstanden ist.“

„Das sind genau die Arbeiten, die wir gern lizenzieren würden. Die Einsender sollen also nicht jede Menge Zeit und Arbeit in etwas ganz Neues stecken (es sei denn, sie möchten es gern) und werden so vielleicht sogar für einen Auftrag bezahlt, den ein Kunde inzwischen storniert hat.“ (Alle Zitate übersetzt)

Einige Beispiele für Arbeiten, die Serif gern sehen würde. Natürlich sind noch viele andere Projekte möglich:

  • Druckdokumente, die in Affinity Publisher realisiert wurden, wie zum Beispiel Flyer, Broschüren, Zeitschriften, Berichte und Buchlayouts.
  • Illustrationen, Grafiken und UI-Designprojekte, die in Affinity Designer entstanden sind, wie zum Beispiel Website- oder App-Layouts, Icons, Logos und Verpackungen.
  • In Affinity Photo erstellte Projekte, wie zum Beispiel Porträtretuschen, Bildmontagen, per Fokuskombination (Focus Stacking) erstellte Bilder, Aufnahmen aus der Astrofotografie, Panoramen, HDR-Bilder sowie Mode- und Produktfotografien.

Einsendungen müssen bis 12.00 Uhr mittags (BST) am Montag, dem 20. April 2020 eingereicht werden und sind auf ein Projekt pro Einsender beschränkt. Sämtliches in den Werken verwendetes Markenmaterial, wie z.um Beispiel Logos, Namen usw., sollte frei erfunden sein. Weitere Details finden Sie unter https://affin.co/WeWantToHelp.

Serif gestattet außerdem jedem eine 90-tägige kostenlose Nutzung seiner kreativen App-Suite auf Mac- und Windows-Computern. Diese Nutzung ist an keinerlei Verpflichtungen gebunden. Darüber hinaus gibt es einen Rabatt von 50 % für alle, die Affinity-Apps lieber für Mac, Windows oder iPad kaufen möchten. Alle Apps müssen nur mit einem einmaligen Kaufpreis bezahlt werden ohne jegliche Art von Abomodell.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.
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