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Fotografie trifft Naturschutz: Project Mother

Fotografie trifft Naturschutz: Project Mother

Fotografie trifft Naturschutz: Project Mother

In ihrem neuen Langzeit-Projekt engagiert sich Laura Helena Rubahn für den Naturschutz und inszeniert Models in einzigartigen und schützenswerten Landschaften auf der ganzen Welt.

Unter dem Motto Wenn wir Mutter Erde so behandelten wie unsere eigene Mutter – ginge es unserem Planeten besser“ will die Mannheimer Fotografin Laura Helena Menschen inspirieren, die Natur, unseren Planeten, unsere Mutter Erde bewusst wahrzunehmen und respektvoll zu behandeln“.

Um nicht nur schöne Bilder zu machen, sondern auch etwas zu bewegen, lädt die Social-Media-Aktivistin ihre Follower auf Facebook und Instagram dazu ein, ihr auf ihren Reisen zu den schönsten Orten der Erde zu folgen. Ein Teil des Projektes soll mithilfe der Plattform www.patreon.com über ein langfristiges Crowdfunding finanziert werden.

Dieser Webservice zielt besonders auf die Finanzierung von Künstlern und deren Projekten ab. Über das Crowdfunding bekommt die Community die Möglichkeit ein „Teil des Projektes“ zu werden.

Am Ende soll ein hochwertig produzierter Bildband entstehen sowie eine Vielzahl von Videos. Ein Anteil der Einnahmen aus dem Projekt kommt zudem direkt Naturschutzprojekten zugute.

 


Fotografie trifft Naturschutz: Erste Schritte


Das Project Mother“ startete bereits im April 2017 an zwei wunderschönen Orten in Deutschland. Das Bild auf dieser Seite entstand im Teutoburger Wald, das Foto auf der folgenden Seite im Sauerland. Schließlich muss man nicht immer gleich in die weite Welt hinaus reisen, um Landschaften zu finden, die besonders und einzigartig sind.

In dem hinter der Projekt-Idee stehenden Bildkonzept verbindet Laura Helena die Einzigartigkeit der Landschaften mit der Schönheit ihrer weiblichen Modelle, die sie am Ort des Geschehens inszeniert.

Dabei ist es der Fotografin wichtig, dass die Bilder dieser Orte deren Alter, Kraft und Urtümlichkeit, aber auch ihre Zerbrechlichkeit widerspiegeln.


Fotografie trifft Naturschutz: Farbigkeit


Um dies zu gewährleisten, müssen die Bildergebnisse farblich und in den Details perfekt sein. Als einheitliche Farbstimmung hat Laura Helena einen eher düsteren Look entwickelt, der das Grün der Pflanzen und die Erhabenheit der Felsen steigert. Die Landschaft gewinnt an Bedeutung und das Model rückt in den Hintergrund. Aus diesem Grund hat das Thema Farbmanagement bei Project Mother eine große Bedeutung, denn es geht vor allem um sanfte Farbverläufe und die Schattendetails.

Da Laura Helena und ihr Team für dieses Projekt viel auf Reisen sein werden, ist es nicht immer möglich, die Raw-Dateien an einem kalibrierten Monitor im Studio zu begutachten. Vielmehr ist die Fotografin wahrend der Produktion darauf angewiesen, Bildqualität und Farben unterwegs auf ihrem leistungsfähigen 15,6-Zoll-XMG-Notebook einzuschätzen. Das geht nicht ohne eine regelmäßige Kalibrierung, die auch wechselndes Umgebungslicht berücksichtigt.


Fotografie trifft Naturschutz: Technik


Zur Kalibrierung ihres Displays bevorzugt Laura Helena den ­Spyder5­-ELITE von Datacolor. Er erlaubt ihr auch unter schwierigen Rahmenbedingungen farbverbindlich zu arbeiten. Für sie hat er sich als ein äußerst präzises und leicht bedienbares Messinstrument bewährt, das sich dank des günstigen Formfaktors einfach im Gepäck verstauen lässt. Ein perfekter Begleiter, wenn Farbe bei Produktionen on ­Location eine wichtige Rolle spielt. Laura Helena nutzt für die Fotos und für die Videos ihre Canon 5D Mark IV vornehmlich mit zwei Objektiven: Dem Canon EF 24mm f/1,4 L und dem EF 14 mm f/2,8 L. So weit möglich, beschränkt sie sich auf das vor Ort verfügbare Licht. In Ausnahmefällen hilft sie der vorgefundenen Lichtsituation mit ihren Studiolampen von Multiblitz auf die Sprünge.

 


Wie Laura Helena Rubahn bei der Nachbearbeitung vorgeht, um diesen speziellen Look zu erzielen, zeigen wir in einem Making-Of in der aktuellen DOCMA 77 (Ausgabe 4/2017).


 

 

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