Stefan Klein

  • Photo of Tutorial: Digital zündeln

    In der neuen DOCMA-Ausgabe 84 zeigen wir Ihnen unter anderem am Beispiel eines Fotos mit Streichholz, wie Sie künstliche Flammen und Funken erzeugen. 01 Erzeugen der Flamme Legen Sie zunächst mit dem »Zeichenstift-Werkzeug« oder dem »Rundungszeichenstift-Werkzeug« einen leicht geschwungenen Pfad an, dem die Flamme folgen soll (a). Erzeugen Sie mit »Ebene > Neu > Ebene« eine neue, leere Ebene und rufen Sie »Filter > ­Renderfilter > Flamme« auf. Wählen Sie »Eine Flamme entlang Pfad« als »Flammentyp« (b), stellen Sie die »Breite« auf 1000 und die »Qualität« auf »Fein (Sehr langsam)« (c). Im Reiter »Erweitert« stellen Sie zusätzlich die »Ausrichtung Flammenunterseite« auf 100. Bestätigen Sie mit »OK«. ­Deaktivieren Sie den Pfad in der »Pfade«-Palette (»Fenster > Pfade«), indem Sie auf den…

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  • Photo of Tipp: Text mit Fotostrukturen versehen

    Sie wollten schon immer einmal wissen, wie Sie einen Text mit Fotostrukturen  füllen? Lesen Sie unser spezielles Tutorial zum Thema: 01 Textebene anlegen Erzeugen Sie oberhalb der Hintergrundebene (hier das Bild mit den Wolken) den Schriftzug „Wolken“ mit dem »Text-Werkzeug« und weißer Vordergrundfarbe. Hier wurde die Schrift Impact Regular verwendet. Stellen Sie die Füllmethode dieser Ebene auf »Differenz«.   02 Die Buchstaben entsättigen Wählen Sie »Ebene > Neue Einstellungsebene > Farbton/Sättigung«. Ziehen Sie den Regler »Sättigung« (a) ganz nach links und klicken Sie auf das Symbol für eine Schnittmaske (b) unten links in der »Eigenschaften«-Palette, um die Wirkung der Einstellungsebene auf die darunter liegende Textebene zu beschränken. ACHTUNG: Falls dieser Schritt keine Auswirkung bei Ihnen zeigen sollte, sorgen Sie sich nicht. Sie…

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  • Photo of Tipp: Weitwinkel-Verzerrungen korrigieren

    Die beim Fotografieren mit ­kurzbrenn­weitigen Objektiven entstehenden Verzerrungen – nicht zu verwechseln mit Objektiv­verzeichnungen – zeigen sich in unschönen Effekten: Objekte und – besonders ­auffällig – Gesichter am Bildrand werden unnatürlich in die Breite ­gezogen. Weitwinkel-Verzerrungen korrigieren: Mit Photoshops »Adaptiver Weitwinkelkorrektur« lässt sich dieses Problem unkompliziert lösen. 01 Entzerren Wählen Sie »Filter > Adaptive Weitwinkelkorrektur«. Im Idealfall stellt der Filter die »Korrektur« auf »Automatisch«. Voraussetzung ist, dass nicht nur Kamera und Objektiv erkannt werden – ­sichtbar links unten im Filterdialog (a) –, sondern auch ein Objektivprofil verfügbar ist. In diesem Fall würden nicht nur perspektivische Verzerrungen, sondern auch konstruktionsbedingte Objektivverzerrungen korrigiert werden. Andernfalls wählen Sie die Option »Perspektivisch« (b). Die Parameter »Skalieren«, »Brennweite« und »Crop-Faktor« werden entsprechend den in der Bild­datei…

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  • Photo of Tipp: Banding-Probleme vermeiden

    An den allermeisten Computer-­Arbeitsplätzen ist die Bildwiedergabe am Monitor auf 8 Bit Farbtiefe pro ­Farbkanal begrenzt – es können also lediglich 256 ­Abstufungen (2 hoch 8) ­unterschieden ­werden. Bei gleichmäßigen ­Verläufen kommt es dadurch zu sichtbaren Tonwert­abrissen („Banding“) am Monitor. Diese ­treten auch dann auf, wenn die wiederzugebende Datei eine Farbtiefe von 16 oder 32 Bit/Kanal aufweist, da die meisten Monitore eben lediglich 8 Bit/Kanal anzeigen können. Photoshop erlaubt jedoch – im Gegensatz zu den meisten anderen Programmen – zumindest 10 Bit/Kanal darzustellen über »Voreinstellungen > Leistung > Grafikprozessor-Einstellungen > Erweiterte Einstellungen > 30-Bit-Anzeige« (a). Damit ist die Darstellung frei von sichtbaren Tonwertabrissen. Voraussetzung ist jedoch, dass die gesamte Bildwiedergabe-Kette auch zu 10 Bit/Kanal in der Lage ist. Dazu gehören…

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  • Photo of Photoshop-Tipp: Quick & Dirty-Dodge & Burn

    Wenn man bestimmte Bereiche eines Bildes aufhellen („Dodge“) oder abdunkeln („Burn“) möchte, beispielsweise um Gesichtskonturen zu betonen, bedarf es schon einiger Übung im Umgang mit Maus oder Grafikstift, um Dodge & Burn hinzubekommen. Mit der folgenden Technik geht es einfacher und zugleich flexibler. 01 Harte Änderungen Erzeugen Sie eine abdunkelnde (a) beziehungsweise aufhellende (b) Einstellungsebene. Invertieren Sie deren Ebenenmaske mit »Strg/Cmd-I« und malen Sie mit einer harten Pinselspitze mit weißer Farbe über die Bereiche, die Sie aufhellen beziehungsweise abdunkeln wollen. 02 Weichzeichnen Die in Schritt 1 vorgenommenen Helligkeitsänderungen ­soften Sie nicht-destruktiv, indem Sie auf das Masken-Symbol klicken und in der »Eigenschaften«-Palette mit dem Regler »Weiche Kante« einen weichen Verlauf erzeugen. 03 Anpassungen Sitzt eine Bearbeitung nicht exakt an der richtigen…

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  • Photo of Der Bildprozessor in Photoshop

    Wenn Sie viele Bilder auf die gleiche Größe bringen oder auf die gleiche Art und Weise bearbeiten müssen, hilft Ihnen Photoshop dabei mit dem Bildprozessor, den Sie zusammen mit Aktionen oder auch Camera Raw verwenden können.    01 Bildprozessor aufrufen Den Bildprozessor starten Sie in Photoshop über »Datei > Skripten > Bildprozessor« (a) und in Bridge über »Werkzeuge > Photoshop > Bildprozessor« (b). Der Weg über Bridge bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie nicht einen ganzen Ordner mit Bildern bearbeiten lassen müssen, sondern einzelne Bilder anhand ihrer Vorschauen auswählen und die Stapelverarbeitung nur auf diese anwenden können. ACHTUNG:   Stellen Sie sicher, dass Sie Bridge und Photoshop der gleichen Version (also zum Beispiel CC 2017) installiert haben, um den Bildprozessor…

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  • Photo of Globales Angleichen mit dem Dialog Gleiche Farbe

    Wenn Sie in Photoshop die Farbstimmung eines Bildes auf ein anderes übertragen wollen, kann der Befehl »Gleiche Farbe« gute Dienste leisten. Ordnen Sie die aneinander anzugleichenden Bilder auf der Arbeitsfläche an (»Fenster > ­­Anordnen …«), um die Anpassung zu beurteilen. Aktivieren Sie das Bild, das Sie anpassen möchten. Wählen Sie »Bild > Korrekturen > Gleiche Farbe«. Geben Sie als »Quelle« das Bild an, das Sie als Referenz (a) verwenden wollen. Bei Bildern, die aus mehreren Ebenen bestehen, können Sie sowohl einzelne Ebenen, als auch die gesamte Ebenen-Komposition als Grundlage der Farbanpassung wählen. Sind Quell- und Zielbild unterschiedlich hell, ist es meist nötig, bei den »Bildoptionen« die »Luminanz« (b) anzugleichen. Mit dem Regler »Farbintensität« (c) haben Sie Einfluss auf die Farbdifferenzierung:…

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  • Photo of Color-Key in Sekunden

    Allein durch das Ändern der Füllmethode können Sie Farbeffekte ­erzielen, die nach aufwendiger Maskierungsarbeit aussehen. Legen Sie eine Einstellungsebene vom Typ »Schwarzweiß« an. Ändern Sie die »Füll­methode« der Ebene auf »Dunklere Farbe«. Je nach Reglerstellung in der »Eigenschaften«-Palette werden die Originalfarben erhalten oder in Graustufen umgewandelt (Regler nach links ziehen: Graustufen; Regler nach rechts ziehen: Farbe). Testen Sie auch die Füllmethode »Hellere Farbe«, die sich genau umgekehrt verhält und daher andere Bildeffekte erzielt. Für komplexere Umsetzungen können Sie auch mehrere Einstellungsebenen einsetzen.   Color-Key in Sekunden: Mehr Tipps & Tricks von Stefan Klein für schnelle ­Effekte mit Einstellungsebenen finden Sie in der neuen DOCMA 75 (Ausgabe 2/2016).   Das DOCMA-Heft bekommen Sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel, an Bahnhöfen und Flughäfen sowie bei uns im…

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  • Photo of Tipp: Farbkorrektur – Meer optimieren

    Farbkorrektur – Meer optimieren Für einen verbesserten Detailkontrast in der Farbkorrektur setzen Sie eine Einstellungsebene vom Typ »Kanalmixer« im Modus »Luminanz« ein (»­Ausgabekanal« »Grün« und »Blau«: Rot: +200, Grün: 0, Blau: –100) (a). Wählen Sie die Wasserbereiche mit dem »Schnellauswahlwerkzeug« aus und legen Sie eine »Farbbalance«-Einstellungsebene im Modus »Ineinanderkopieren« an. Verstärken Sie Cyan und Blau im Bereich der »Mitteltöne« (b). Optimieren Sie gegebenenfalls die Maskenkanten. Klicken Sie mit gedrückter »Strg/Cmd«-Taste auf die Maske der Einstellungsebene »Farbbalance«, um sie als Auswahl zu laden. Legen Sie dann eine Einstellungsebene »Gradationskurven« an und hellen Sie die Mitteltöne leicht auf. Die letzte Korrektur soll sich nur auf den im Bild vorderen Meeresbereich auswirken. Aktivieren Sie das »Verlaufswerkzeug« und stellen Sie den »Modus« in der…

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  • Photo of Kreativ mit Gradationskurven: Crossentwicklung

    Gradationskurven sind flexibel wie ein ­Schweizer Messer. Ursprünglich entwickelt, um Bilder in Bezug auf Tonwert­umfang, Kontrast, Helligkeit und Farbe zu korrigieren, kann man den Rahmen technisch perfekter Bilder aber auch bewusst verlassen, um kreative Effekte damit zu erzielen. Crossentwicklung Auch die analoge Fotografie kannte bereits ­diverse Farbverfremdungen: Die Crossentwicklung, bei der der Negativfilm in Chemie für Diafilme (und vice versa) entwickelt wurde, lässt sich mit Gradationskurven nachempfinden: Die Vorgabe »Crossentwicklung« erzeugt eine interessante Farbstimmung, entspricht aber nicht dem klassischen Effekt. Diesen erzielen Sie mit einer leichten S-Kurve im Rot-­Kanal, einer ausgeprägteren S-Kurve im Grün-Kanal und einer umgekehrten S-Kurve im Blau-Kanal.   Kreativ mit Gradationskurven: Weitere kreative Effekte auf der Basis von Gradationskurven finden Sie in der neuen DOCMA 74 (Ausgabe…

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  • Photo of Wer braucht Smartobjekte?

    Obwohl Smartobjekte schon mit Photoshop PS CS2 eingeführt wurden, vermeiden viele Photoshop-User ihren Einsatz immer noch. Stefan Klein erklärt, warum und wie jeder von dieser Funktion profitieren kann. Wenn Sie Bildelemente verlustfrei vergrößern, Filtereinstellungen nachträglich verändern oder noch während der Photoshopbearbeitung auf ursprünglichen Raw-Daten zugreifen möchten, dann sollten Sie sich die Smartobjekt-Technik unbedingt ansehen. Jeder Ebenentyp (also Pixel-, Vektor-, Text-, Füll-, Video- und 3D-Ebenen) kann in ein Smartobjekt umgewandelt werden. Markieren Sie dazu eine oder mehrere Ebenen in der »Ebenen«-Palette und wählen Sie »Ebene > Smart­objekte > in Smartobjekt konvertieren«. Alternativ rufen Sie den Befehl mit einem rechten Mausklick auf die markierte(n) Ebene(n) auf. Der Befehl »Filter > Für Smartfilter konvertieren« ist übrigens identisch mit dem zuvor genannten. Das daraus…

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  • Photo of Photoshop-Tipp: Fokusbereichs-Auswahl

    Auswahlen und Masken anzulegen ist seit jeher eine der Königsdisziplinen in der Bildbearbeitung. Photoshop bietet zu diesem Zweck jede Menge Werkzeuge – vom scheinbar simplen Lasso-Werkzeug bis hin zu komplexen, teils sogar selbstlernenden Algorithmen, die sich in umfangreichen Bedienfeldern wiederfinden. Der Befehl »Fokusbereich« fällt in letztere Kategorie und erstellt automatisch eine Auswahl, die auf dem Kriterium der Bildschärfe basiert. Natürlich gibt es jede Menge manueller Eingriffsmöglichkeiten.     Auswahl auf Schärfebasis Rufen Sie den Befehl über »Auswahl > Fokusbereich« auf. Die Auswahl wird auf Basis der aktiven Ebene vorgenommen. Eine Aufnahme unter Einbeziehung mehrerer Ebenen, wie es das »Schnell­auswahl-Werkzeug« ermöglicht, ist leider nicht vorgesehen. Die Parameter »In-Fokus-Bereich« und »Bildrauschenwert« (unter »­Erweitert«) werden automatisch ermittelt.     Justieren des Auswahlbereichs Mit…

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