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Technik

Sony 600 mm F4 GM OSS – Super-Tele-Objektiv für E-Mount

Sony 600 mm F4 GM OSS

Für E-Mount-Vollformatkameras kündigt Sony das bisher stärkste Tele-Objektiv seiner hochwertigen G-Master-Reihe an. Das 14000 Euro teure und rund 3 Kilogramm schwere Sony 600 mm F4 GM OSS (SEL-600F40GM) ist das bisher leichteste Objektiv in dieser Klasse und soll sich durch einen leistungsstarken Autofokus, eine hohe Auflösung und ein schönes Bokeh auszeichnen. Es richtet sich an professionelle Sport-, Tier- und Nachrichtenfotografen.

Um einen schnellen, präzisen Autofokus und eine zuverlässige Motivverfolgung zu ermöglichen, wird die Fokusgruppe im Objektiv durch zwei XD-Linearmotoren an die richtige Position bewegt. Das optische System beinhaltet ein großes XA- (extrem asphärisch) und ein ED- (Extra-Low Dispersion) Element sowie drei Fluorit-Elemente, die dazu beitragen, chromatische Aberrationen zu minimieren und Farbveränderungen zu unterdrücken. Die neuesten Bokeh-Simulationstechnologien und das XA-Element haben laut Sony auch die Aufgabe, sphärische Aberration zu kontrollieren und ein besonders schönes Bokeh zu erzielen. Neben der Verwendung einer Magnesiumlegierung für das Gehäuse tragen – wie bereits beim SEL-400F28GM – auch die Verwendung von drei Fluorit-Elementen sowie eine reduzierte Anzahl von Elementen an der Vorderseite des Objektivs zur Gewichtsreduzierung bei. Darüber hinaus wurde das nicht front-lastige Design des Objektivs vom SEL-400F28GM übernommen.

Das SEL-600F40GM ist staub- und spritzwassergeschützt konstruiert, zudem ist die Vorderseite der Frontlinse mit einer Fluorbeschichtung versehen.

In der Nähe des Objektivbajonetts befinden sich eine Reihe von Schiebeschaltern für diverse Funktionen. Hier kann beispielsweise der „Full Time DMF“ aktiviert werden, mit dem man direkt am Fokusring manuell nachfokussieren kann. An vier verschiedenen Stellen gibt es zudem „Fokus-Haltetasten“, die sich auch individuell programmieren lassen.

Der optische Bildstabilisator, der 3 verschiedene Betriebsmodi bietet, hilft insbesondere bei dynamischen Sportaufnahmen, Verwacklungen zu kompensieren. Zudem gibt es einen Funktionsring mit auswählbaren „Preset“- und „Funktion“-Einstellungen, mit dem sich die Bedienbarkeit des Profi-Objektivs vereinfachen lässt. Wenn der Funktionsring-Modusschalter auf FUNCTION eingestellt und die Power Focus-Funktion zugewiesen wird, fokussiert das Objektiv beim Drehen des Rings in die angegebene Richtung mit der Geschwindigkeit, die durch die Drehung vorgegeben wird. Power Focus ist für die Durchführung sanfter Fokus-Zieheffekte bei Filmaufnahmen hilfreich. Ein Fokusbereichbegrenzer-Wahlschalter ermöglicht es, den Autofokusbereich des Objektivs auf 4,5 – also von der Naheinstelldistanz – bis 15 Meter, 15 Meter bis unendlich oder einen unbegrenzten Autofokus einzustellen.

Filter können in der Nähe des Bajonetts in einen Filterschacht geschoben werden, der 40,5-mm-Standard-ND-Filter, andere Filterarten oder den zirkularen Polarisationsfilter VF-DCPL1 aufnimmt.

Das Sony 600 mm F4 GM OSS (SEL-600F40GM) soll ab August 2019 für 14000 Euro in den Handel kommen. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Sony. Eine Videoansicht des SEL-600F40GM gibt es hier.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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