Studiolicht

Lichtakademie

Studiolicht Rezept: Martin Schoeller Headshots

Der deutschstämmige US-Fotograf Martin Schoeller hat mit seinen extremen Nahporträts von Prominenten Weltruhm erlangt. Was seine Fotos auszeichnet, sind die beiden senkrechten Lichtstreifen in den Augen. Technisch lassen sich seine Bilder relativ leicht imitieren: Man muss dazu lediglich zwei lange schmale Lampen links und rechts der Kamera aufstellen und die Porträtierten vor einen hellen Hintergrund platzieren. Der Rest besteht in der hohen Kunst, hinlänglich berühmte Menschen vors Objektiv zu bekommen. Raumbedarf  2,00 Meter Breite3,00 Meter Tiefe2,40 Meter Höhe Umgebung / Requisiten Boden-/Wandfarbe: sehr helles Grau Hintergrund: Heller Karton Hauptlicht – 1 1 Studioblitz 500 W/s Striplight 35 × 90 Zentimeter1,70 Meter Höhe / Neigung: 15°Stufe 6.0 (31 W/s)ca. 1,20 Meter Entfernung zum Model Hauptlicht – 2 1 Studioblitz 500 W/s Striplight 35 ×…

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Lichtakademie

Studiolicht Rezept: Rembrandt-Spot

Wie man klassisch Rembrandt-Licht erzeugt, hatten wir hier schon einmal in einem Studioblitz-Tutorial geschildert. Noch etwas dramatischer ist die Variante, wenn man einen Snoot beziehungsweise einen Akzent-Tube nutzt. Scheinbar gibt es kein gebräuchliches Wort dafür im Deutschen. Am ehesten käme der Begriff Punktstrahler der Funktion nahe, denn faktisch handelt es sich dabei im Wesentlichen um eine einfache Röhre, die das Licht gebündelt auf einen Punkt strahlt. Kann man leicht selber bauen, nur sollte das Material hitzebeständig sein. Zumindest, wenn man mit Einstelllicht arbeiten möchte. Raumbedarf  3,00 Meter Breite4,00 Meter Tiefe2,00 Meter Höhe Umgebung / Requisiten Boden-/Wandfarbe: Helles Grau Hintergrund: Schwarzer Rollkarton Hauptlicht  1 Studioblitz ca. 500 W/s Akzenttube (Snoot) 10 Zentimeter1,30 Meter Höhe / Neigung: 45°Stufe 4/10 ca. 1,00 Meter Entfernung zum Model…

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Lichtakademie

Studioblitz Tutorial: Wie funktioniert Rembrandt Licht?

Was bitte hat Rembrandt van Rijn mit Fotolicht zu tun? Der Barock-Maler aus dem niederländischen Leiden war doch bereits fast 200 Jahre tot, als die Fotografie erfunden wurde. Das Rembrandt Licht hat mit Fototechnik erst mal noch gar nichts zu tun, dafür aber umso mehr mit der Beobachtung von Licht.  Wie alle Maler nutzte Rembrandt (1606 – 1669) das Verständnis von Licht und Schatten dazu, den Menschen und Objekten in seinen ­Bildern mehr Lebendigkeit zu verleihen. Genau das machen wir als Fotografen auch, nur oft nicht so bewußt wie wir sollten. Rembrandts Werke zeichnen sich durch starke Kontraste aus, weshalb er als ein Meister des „Chiaroscuro“, also der Hell-Dunkel-Malerei gilt. Fotografen können viel von ihm (und auch von den anderen…

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DOCMA gegen Corona

Kreativ trotz Corona: Das Licht-Blog und der Fotostudio-Simulator

Viele von uns müssen jetzt – oder sollen zumindest – zu Hause bleiben. Damit die geschenkte Zeit nicht ungenutzt in sozialen Medien oder vor dem Fernseher verpufft, haben wir uns (neben versandkostenfreien DOCMA-Lieferungen) ein Zuhause-Lernprogramm für unterbeschäftigte Fotografen ausgedacht: Das Licht-Blog und der Fotostudio-Simulator. Der noch etwas holprige Arbeitstitel lautet: Licht setzen lernen im Fotostudio-Simulator. Das Problem Immer wieder höre ich von Fotografen, „ich würde ja gerne mehr mit Studiolicht machen, aber…“ Und dann folgen Argumente wie: keine Zeit, kein Studio, keine williges Model, keine Lichtausrüstung, keine Idee, wie man das angeht oder keine Lust/kein Geld einen Profi-Kurs zu belegen. Und ich weiß aus eigener, leidvoller Erfahrung: Die Lernkurve beim Thema „Licht setzen“ ist sehr viel flacher als beim Fotografierenlernen…

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Software

set.a.light 3D V2.5 mit neu integrierter Plattform zum Austausch von Lichtsetups

elixxier Software hat für die Lichtsimulations-Software set.a.light 3D ein kostenloses Upgrade veröffentlicht. Mit der Version 2.5 wird eine integrierte Community-Plattform eingeführt, die sich derzeit noch im Beta-Stadium befindet. elixxier Software will damit die Zusammenarbeit der Anwender untereinander fördern. Die Community ermöglicht es den Anwendern, eigene Lichtsetups in ihrem persönlichen Community-Profil zu veröffentlichen – sei es, um von anderen Fotografen ein Feedback zu erhalten, oder um seine Lichtsetups für andere zur Verfügung zu stellen. Zudem kann die Community-Plattform dazu dienen, sich inspirieren zu lassen und die eigenen Fertigkeiten zu verbessern. set.a.light 3D wird hauptsächlich von Fotografen zur Planung von Lichtsetups und für Lernzwecke genutzt, kommt aber auch zunehmend in der Filmindustrie zum Einsatz. Um von der Version 2.0 auf V2.5 upzugraden…

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Technik

Profoto C1 – Studiolicht für Smartphones

Der vor allem für seine professionellen Studioblitze bekannte Hersteller Profoto stellt mit dem Profoto C1 und C1 Plus seine ersten Blitzgeräte für iPhones (ab iPhone 7 und iOS 11) vor. Sie sollen für eine weiche, natürliche Ausleuchtung und dank der runden Bauform für einen sanften Lichtabfall sorgen. Beide Geräte können auch als Dauerlicht eingesetzt werden. Die mit einem fest verbauten Lithium-Polymer-Akku ausgestatteten Blitze lassen sich mit der Profoto Camera-App für iOS steuern. Im Automatikmodus berechnet diese automatisch die erforderliche Belichtung und Blitzleistung aufgrund der Umgebungsbedingungen. Mit einer Wischbewegung können Fotografen zwischen verschiedenen Belichtungs-Presets wechseln. Im manuellen Modus lassen sich die Leistung, die Belichtung und die Farbtemperatur frei wählen. Die Aufnahme kann direkt am Blitz oder am iOS-Gerät ausgelöst werden.  Der…

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DOCMA Artikel

Kreatives Licht mit Taschenlampen

Im Fotostudio kommen häufig Reflektoren, Dauerleuchten, Blitze und Lichtformer zum Einsatz, um das gewünschte Licht zu erzeugen und zu lenken. Wer experimentierfreudig ist, kann ein Motiv aber auch mit einfacheren Mitteln ausleuchten, beispielsweise mit haushaltsüblichen LED-Taschenlampen. DOCMA-Autor Christian Thieme hat mit verschiedenen Modellen dieser Lampen ein Model fotografiert und zeigt in der aktuellen DOCMA-Ausgabe, wie sich damit interessante Effekte erzielen lassen. Kreatives Licht mit Taschenlampen: Sein Tutorial lesen Sie auf Spiegel Online.

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Blog

Dauerlicht – DOCMA-Fotoshoot

Am 28. November 2018 trat die DOCMA-Redaktion einmal nicht nur zu einer Redaktionssitzung zusammen, sondern versammelte sich in Düsseldorf zu einer gemeinsamen Fotosession zum Thema „Dauerlicht“. Als Fotograf kennen Sie es vielleicht: Man hat mitunter wenig Zeit sich weiterzubilden. Uns als Tutorial-Spezialisten geht es da oft genau anders herum: Wir finden wenig Zeit und Gelegenheit für aufwendigere Fotoshoots. Da dachten wir (Christoph Künne, Michael J. Hußmann, Christian Thieme und ich) uns, dass wir uns einfach einmal alle mit ein paar Models treffen, die Inhalte für das kommende Heft abstimmen und einen Nachmittag nutzen, um an verschiedenen Sets die Möglichkeiten des Dauerlichts ausprobieren und so gleichzeitig neues Bildmaterial für Heft-Tutorials und das eigene Portfolio zu generieren. Dauerlicht – Eigenbau und Studiolichter…

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Technik

LED-Dauerlicht mit dualer Stromversorgung

Jinbei präsentiert mit dem EF-150D ein LED-Dauerlicht, das wie ein Studioblitzgerät aussieht und so hell leuchten soll wie eine konventionelle 1500-Watt-Halogenleuchte. Das Gerät kann sowohl an das Stromnetz angeschlossen als auch mit dem mitgelieferten Lithium-Polymer-Akku betrieben werden. Dieser eignet sich auch für die Akku-Studioblitzgeräte HD-601 HSS und HD-610 HSS. Mit einer Farbtemperatur von 5500 Kelvin produziert die EF-150D konstant tageslichtähnliches Licht mit einem hohen Farbwiedergabeindex (Color Rendering Index, CRi) über 95 und einem Television Lighting Consistency Index (TLCI) von 98,3. Die Wärmeabgabe ist sehr gering, und der Stromverbrauch liegt bis zu 90 Prozent unter dem einer entsprechend hellen Halogenleuchte. Ein weiterer Vorteil ist die Lebensdauer von bis zu 100.000 Betriebsstunden. Die gewünschte Lichtleistung lässt sich mit einem Drehregler auf der…

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