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Intensivkurs: Schwarzweiß-Labor 2/5

Graustufen- und Schwarzweißbilder sind nicht dasselbe, auch wenn die meisten Fotografen die Begriffe synonym benutzen.

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Graustufen vs. Bitmap
Graustufen- und Schwarzweißbilder sind nicht dasselbe, auch wenn die meisten Fotografen die Begriffe synonym benutzen. Schwarzweißbilder bestehen nur aus schwarzen und weißen Bildpunkten, während Graustufenbilder auch die Zwischentöne abbilden. Da der Fotograf aber unter Schwarzweißfotografie die Produktion von Graustufenbildern versteht, wird in Photoshop das Bild, das nur aus schwarzen und weißen Pixeln besteht, als ?Bitmap? bezeichnet. Das ist zwar nicht wirklich präzise, weil ? streng genommen ? alle Pixel-Bilder Bitmaps sind, aber sei es drum. Bei der Konvertierung in den Graustufenmodus gehen alle Farbinformationen verlor Bei der Konvertierung in den Bitmap-Modus, werden die Graustufen durch ein Raster ausgetauscht, oder es wird ein 50-prozentiger Schwellenwert angesetzt, der alle hellen Bereiche weiß und alle dunklen Bereiche schwarz färbt. Das spart noch einmal deutlich Speicherplatz. Die Rasterumsetzung lässt sich vielfältig steuern, indem man eigene Rasterformen vorgibt. Eine Wandlung in den Bitmap-Modus ist sowohl als grafische Spielerei interessant als auch um über Fotos die Kontrolle zu behalten, die auf schlecht auflösenden Bürodruckern ausgegeben werden sollen. Ansonsten hat der Bitmap-Modus nur in der Reproduktion von Strichgrafiken praktische Relevanz.

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Christoph Künne

Christoph Künne ist Mitbegründer, Chefredakteur und Verleger der DOCMA. Der studierte Kulturwissenschaftler fotografiert leidenschaftlich gerne Porträts und arbeitet seit 1991 mit Photoshop.

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