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Intensivkurs: Masken 2/5

Schauen wir uns ein Beispiel aus der Praxis an, das zeigt, wie sich das Freigeben und Maskieren von Bildbereichen auswirkt.

Beispiel für Maskenschutz
Schauen wir uns dazu ein Beispiel aus der Praxis an, das zeigt, wie sich das Freigeben und Maskieren von Bildbereichen auswirkt. Dabei ging es darum, ein Porträtfoto um rund 30 Jahre altern zu lassen. Glatze, kleine Falten, weiße Haare, Brille, Altersflecken und anderes wurden bereits in früheren Bearbeitungsschritten hinzugefügt (links). Nun werden die bereits vorhandenen tieferen Falten an Stirn und Nasenwurzel verstärkt. Dazu wählen Sie zunächst mit dem Lasso Bereiche aus, deren obere oder linke Kanten mit einer vorhandenen Falte zusammenfallen. Erzeugen Sie eine neue Ebene im Modus ?Multiplizieren?, nehmen Sie einen breiten, weich begrenzten Pinsel, greifen Sie ? mit gedrückter Alt-Taste ? eine dunkle Stelle aus dem Bild ab, und malen Sie mit schwacher Deckkraft entlang der oberen Auswahlkanten.

Dieser Intensivkurs ist einer von vielen hundert, die Sie auf der DVD-Edition der Photoshop-Enzyklopädie finden. Mehr Infos

Auswahl umkehren

Photoshop lässt eine Pinselspur nur innerhalb der Auswahlgrenzen zu, der Bereich außerhalb davon ist maskiert, also vor Eingriffen geschützt. Um die Grenzen nicht zu hart erscheinen zu lassen, empfiehlt sich eine weiche Auswahlkante. Nachdem Sie die dunkle Schattierung aufgetragen haben, kehren Sie die Auswahl um. Nun können Sie (auf einer neuen, negativ multiplizierenden Ebene) im zuvor maskierten Bereich helle Ränder malen.
Tipp: Nicht nur beim Malen sollten Sie immer die Form der Werkzeugspitze sichtbar einblenden lassen, um zu sehen, wo deren Grenzen liegen. Das lässt sich unter Photoshops Voreinstellungen festlegen, die Sie mit Strg-/Befehlstaste-K aufrufen; unter ?Bildschirm- und Zeigerdarstellung? aktivieren Sie ?Pinselspitze in voller Größe? beziehungsweise ab CS2 ?Pinselspitze mit Fadenkreuz anzeigen?.

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