Technik

imagePROGRAF PRO II-Serie von Canon mit verbessertem Handling

Mit fünf neuen Großformatdruckern für Fotografie und Fine-Art stellt Canon die überarbeitete imagePROGRAF PRO II-Serie vor. Die Geräte bieten ein automatisches Medienhandling und randlosen Druck. Die Modelle imagePROGRAF PRO-2100, Pro-4100 und PRO-6100 drucken jeweils mit 12 Farben, der imagePROGRAF Pro-4100s und der imagePROGRAF PRO-6100s mit einem Acht-Farben-System. Bei allen Druckern kommen Lucia-Pro-Pigmenttinten für eine hohe Farbtreue und -Beständigkeit zum Einsatz.

imagePROGRAF PRO II
imagePROGRAF PRO-4100S (44” – 8 Farben)

Sämtliche Drucker bieten ein automatisches Medienhandling, durch das Anwender Zeit und Material sparen sollen. Zwei Sensoren in der Nähe des Druckbereichs ermitteln anhand des Umfangs der Papierrolle, wie viel Material bereits verarbeitet wurde. Am Bedienfeld wird angezeigt, ob das eingelegte Papier für den Druck des aktuellen Auftrags ausreicht. Für häufig verwendete Funktionen wie das Laden, Zuführen und Schneiden sind eigene Tasten direkt unter dem Display angebracht. Die neuen Modelle der imagePROGRAF PRO II-Serie erkennen zudem Papierart und -größe automatisch; Anwender müssen lediglich das Material einlegen und den Druckauftrag starten. Währenddessen kann die zweite Rolle parallel für einen neuen Auftrag vorbereitet werden. Hilfreich ist auch, dass sich die Drucksysteme merken, für welche Druckaufträge und wie oft bestimmte Medientypen eingesetzt werden. Dadurch funktioniert die Medienerkennung mit jedem Druckauftrag präziser. Insbesondere die PRO-4100S- und PRO-6100S-Geräte für den Print-for-Pay-Markt rationalisieren laut Canon die Druckabläufe erheblich.

imagePROGRAF PRO II
imagePROGRAF PRO-2100 (24” / 44” / 60” – 12 Farben)

Die mit einem 12-Tintensystem ausgestatteten Modelle PRO-2100, Pro-4100 und PRO-6100 zeichnen sich besonders durch eine hohe Farbtreue aus – speziell bei der Ausgabe von Bildern, die mit einer Canon-EOS-Kamera aufgenommen wurden. Dank der Input-Output-Technologie mit dem Canon „Crystal Fidelity“-Workflow soll das Druckergebnis exakt der Aufnahme entsprechen.

Die verwendeten Lucia-Pro-Tinten erzielen eine hohe Farbbrillanz und ein kräftiges Schwarz durch ihre eingekapselten Mikro-Pigmente, die auf der bedruckten Papieroberfläche eine ungewollte Lichtstreuung unterbinden. Somit wird das auf den Druck einfallende Licht immer im gleichen Winkel reflektiert. Diesen Effekt verstärkt der bei einigen Modellen verfügbare Chroma Optimiser, der zusätzlich zu den Lucia-Pro-Tinten die Oberflächenstruktur des Papiers egalisiert.

Canon hat die imagePROGRAF PRO II-Serie außerdem mit einer verbesserten Version der Professional Print & Layout-Software ausgestattet. Bilder können etwa damit per Drag & Drop grob platziert werden – die automatisierte Schachtelfunktion berechnet die optimale Ausnutzung der Druckfläche von alleine. Zudem ermöglicht die Musterdruckfunktion den Druck mehrerer Miniaturansichten, um Helligkeit, Kontrast und weitere Variablen vor dem finalen Druck zu überprüfen.

Neu ist auch der automatische Randlosdruck. Der Materialsensor der imagePROGRAF PRO II-Modelle erkennt die Kanten eines Drucks automatisch und passt die Ränder entsprechend an die jeweilige Position an. Randlose Drucke in verschiedenen Formaten sind so unabhängig von der Größe des Ausgangsmaterials leicht möglich. Darüber hinaus können Anwender zwischen den Optionen „freies Format“ sowie „dreiseitig randlos“ wählen.

Weitere Informationen zu den neuen Großformatdruckern finden Sie auf den Internetseiten von Canon.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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