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Technik

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K mit Canon-Objektivanschluss

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K mit Canon-Objektivanschluss

Der amerikanische Hersteller Blackmagigdesign brachte im Frühjahr 2018 eine handliche 4K-Digitalfilmkamera mit Micro-Four-Thirds-Sensor auf den Markt, an die sich per Adapter viele Foto-Objektive diverser Kamerahersteller anschließen ließen. Jetzt präsentiert Blackmagic mit der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K ein Schwestermodell, das mit einem größeren Super-35-Bildsensor für 6K-HDR und einem Canon EF-Objektivanschluss ausgestattet ist. Auch die Erfassung von Standbildern (Stills) mit bis zu 21,2 Megapixeln, die als unkomprimierte DNG-Dateien gespeichert werden, ist möglich. Die neue Filmkamera bietet wie das 4K-Modell einen Dynamikumfang von 13 Blendenstufen und einen ISO-Bereich bis zu 25.600. Beim Gehäuse und den Bedienelementen gibt es kaum Unterschiede. Die 6K-Version mit EF-Mount kann mit einer breiten Auswahl an Foto-Objektiven von Herstellern wie Canon, Zeiss, Sigma und Schneider eingesetzt werden.

Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K filmt mit bis zu 50 fps bei einer Auflösung von 6144 x 3456 im 16:9-Format. Mit 60 fps sind es 6144 x 2560 in 2,4:1 beziehungsweise bei 5744 × 3024 in 17:9. Für höhere Bildwechselfrequenzen bis zu 120 fps kann man mit gecropptem Sensor bei 2,8K 2868 × 1512 in 17:9 filmen. Die Aufzeichnung erfolgt in branchenüblichen 10-Bit-Dateien in Apple ProRes in allen Formaten bis zu 4K oder in 12-Bit-Dateien in Blackmagic RAW in allen Formaten bis zu 6K. Blackmagic RAW ist ein neues Format, das auf die Erfassung und den Qualitätserhalt der Daten vom Kamerasensor ausgelegt ist und dadurch Bilder mit sehr viel Zeichnung und Farbe entlang der gesamten Produktionspipeline – von der Kamera bis hin zu Schnitt, Farbkorrektur und Mastering – ermöglichen soll.

Die Kamera verfügt über eingebaute CFast- und SD/UHS-II-Kartenrekorder sowie einen USB-C-Expansionsport für Direktaufzeichnungen auf externe Laufwerke. HD-Aufzeichnungen sind mit gewöhnlichen SD-Karten möglich, für native 4K- und 6K-Aufzeichnungen in Blackmagic RAW werden SD/UHS-II- und CFast-Karten benötigt. Auf einer einzelnen SD/UHS-II-Karte mit 256 GB können über eine Stunde lang vollaufgelöste 6K-Bilder aufgezeichnet werden.

An der Gehäuserückseite befindet sich ein 5-Zoll-Touchscreen, der während des Drehs wichtige Informationen anzeigt und Menüs zum Einrichten der Kamera sowie intuitive Touch-to-Focus-Steuerelemente bietet. Zum Überprüfen einzelner Aufnahmen können 3D-LUTs mit der gewünschten Farbgebung und dem passenden Look ohne großen Aufwand angewendet werden.

Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K ist ab sofort zum Preis von 2679 Euro (UVP) erhältlich. Das 4K-Modell gibt es weiterhin für 1399 Euro. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Blackmagicdesign.

Die Hauptmerkmale der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K

  • Geeignet für Independent-Filme, Dokumentationen, Blogs und mehr
  • Aus einem carbonfaserverstärkten Polycarbonat-Verbundwerkstoff gefertigt
  • Multifunktionsgriff (Haltewölbung) zur einhändigen Bedienung
  • 2 Modelle: 6K mit 6144 × 3456 Pixeln und 4K mit 4096 × 2160
  • Kompatibel mit MFT- oder EF-Objektiven
  • Breiter Dynamikumfang mit 13 Blendenstufen für filmische Looks
  • Bis zu ISO 25.600 für eine hervorragende Leistung bei extrem wenig Licht
  • Zeichnet bis zu 60 fps auf bzw. bis zu 120 fps im Cropmodus
  • Standardmäßige, mit gängigen Softwares kompatible offene Standardformate
  • Integrierte SD, UHS-II- und CFast-Karten-Rekorder
  • Mit extrem hochwertiger Aufzeichnung in Blackmagic RAW
  • Eingebauter 5-Zoll-Touchscreen für präzise Scharfstellung beim Filmen in 6K
  • Blackmagic OS wie bei den Kameramodellen URSA Mini and URSA Broadcast
  • Farbverarbeitung mit Blackmagic Generation 4 Color Science
  • Mit HDMI-Ausgang in voller Größe für das Monitoring mit eingeblendeten Statusdaten
  • Professioneller Mini-XLR-Eingang mit 48-Volt-Phantomspeisung
  • 3D-LUTs beim Monitoring und während der Aufnahme anwendbar
  • Über den USB-C-Port kann direkt auf externe Speicherträger aufgezeichnet werden
  • Integrierter Timecode-Generator für die Synchronisation bei Mehrkameradrehs
  • Unterstützt die Erfassung von Standbildern mit bis zu 21,2 Megapixeln
  • In 11 verbreitete Sprachen lokalisiert
  • Unterstützt die Kamerafernsteuerung per Bluetooth
  • Stromversorgung über den 12V-DC-Eingang und Aufladung über den USB-C-Port
  • Mit der Vollversion DaVinci Resolve Studio für die Postproduktion
Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K mit Canon-Objektivanschluss
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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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