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Spezialist für Freisteller

Vertus hat das Freistelltool Fluidmask optimiert und in Version 3 veröffentlicht.

Der Londoner Softwarehersteller Vertus hat nach einer längeren Betaphase die finale Version 3 der Masking-Software Fluid Mask veröffentlicht. Das Tool erleichtert in vielen Fällen das Maskieren von Objekten, indem es ein Bild automatisch in Zonen gleicher oder ähnlicher Farbtöne aufteilt und gegen andere Farben abgrenzt. Der Anwender muss dann mit entsprechenden Werkzeugen die Zonen überstreichen oder anklicken, die erhalten bzw. durch Freistellen entfernt werden sollen. An problematischen Grenzen zwischen zu entfernenden und zu erhaltenden Bereichen generiert die Software eine blau gefärbte Übergangszone, deren Breite in 3 Stufen vorgewählt werden kann. Für schwierige Bereiche kann ein ?patch? aufgezogen werden, der dann eine separate Bearbeitung des markierten Bereiches erlaubt. Zur Kontrolle des jeweiligen Bearbeitungsstandes wurde eine Vorschaufunktion integriert, die per Mausklick die an der Maske vorgenommenen Änderungen zeigt. Es gibt es verschiedene Einstell-Möglichkeiten und Werkzeuge, um den Erkennungsprozess zu beeinflussen und das Ergebnis zu optimieren. Besonders schwierige Objekte erfordern viel Geduld und Übung, teilweise auch eine Nachbearbeitung in Photoshop ? wo Farbunterschiede kaum sichtbar sind, hat auch Fluidmask Probleme, sie zu erkennen.

Neben neuen Überblend- und Ladefunktionen hat Vertus in Version 3 die intuitive Oberfläche optimiert und Fluid Mask um weitere Werkzeuge ergänzt:

  • Die neue Option ?Save Settings? ermöglicht es, die Einstellungen für die Kantenerkennung, das Überblenden und die Auflösung aus vorherigen Arbeitsgängen zu übernehmen. So müssen diese bei der Bearbeitung mehrerer Bilder nicht jedes Mal neu konfiguriert werden.
  • Die Palette ?Color Work Space? beinhaltet nun den ?Color Sampler?, mit dem bestimmte Farben eines Bildes markiert und innerhalb desselben Bildes gesucht werden können. Ebenfalls Teil des ?Color Work Space?: Die neue 2D-Color Map, die eine präzisere Farbauswahl ermöglicht.
  • Das neue ?Patch?-System ermöglicht es, Änderungen in einem begrenzten Bereich durchzuführen, ohne den Rest des Bildes zu bearbeiten. Die ?Patches? können mit einem Pinselwerkzeug markiert werden, statt mit dem üblichen Markierungsrechteck. Nach Auswahl eines ?Patches? können die am häufigsten genutzten Funktionen mit einem Rechtsklick aufgerufen werden. Schwer zu identifizierende Kanten lassen sich innerhalb eines ?Patches? automatisch ermitteln, vorausgesetzt die Kontrastunterschiede sind stak genug. Auch häufige Probleme wie das Freistellen von menschlichem Haar und komplexen farbigen Objekten vom Hintergrund können besser innerhalb eines ?Patch?-Bereichs gelöst werden. Der Anwender kann ein Test-Rendering des ?Patch?-Bereiches starten und zwischen dem Arbeitsbild und dem gerenderten Bild der endgültigen Maske hin- und herschalten, ohne das das gesamte Bild gerendert werden muss.
  • Intuitive Hilfefunktionen wie XML-Hilfedateien und direkte Links zu den Fluid Mask-Tutorials sollen Ungeübten den Einstieg anhand praktischer Demos erleichtern.

Fluid Mask 3 ist derzeit für Windows XP und Vista sowie für Mac Intel und Power PC 10.3.9 und höher zum Peis von 209 Euro erhältlich. Fluid Mask 3 wird als Plugin für Adobe Photoshop CS2, CS3 und Elements bereitgestellt, kann aber erstmals auch als Stand-alone-Modul für Bildformate genutzt werden, die das Überblenden zur Transparenz in 8-Bit-RGB-Farben erlauben (Alphakanal), wie zum Beispiel TIFF und PNG. Für Grafiktabletts wie Wacom Tablet und die zugehörigen Peripheriegeräte enthält Fluid Mask 3 eine neue druckempfindliche Steuerungsfunktion zur Regulierung der Pinselgröße.
Für Kaufinteressierte stellt Vertus eine kostenlose Testversion bereit, die 30 Tage lang lauffähig ist. Auf den Internetseiten des Herstellers finden sich auch zahlreiche Video-Tutorials, die den Einstieg erleichtern und schwierigere Aufgabenstellungen

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