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Vorbereitung komplizierter Muster

OLYMPUS DIGITAL CAMERA: Vorbereitung komplizierter Muster

Vorbereitung komplizierter Muster

Mit folgendem Problem wandte sich eine Leserin an mich:

„Hallo Doc Baumann,

Sie sind ja schon häufiger darauf eingegangen, wie man aus einem Bildausschnitt ein Muster macht. Das Prinzip ist mir klar. Aber bei manchen Vorlagen gelingt es mir einfach nicht, an allen vier Seiten Anschlüsse ohne Brüche zu erzeugen, wie mein Beispiel des Maschendrahtzauns zeigt. Haben Sie eventuell einen Tipp, wie ich da vorgehen und zu besseren Ergebnissen kommen kann?

Danke und liebe Grüße, Marion“

Hier mein Lösungsvorschlag zur Vorbereitung komplizierter Muster:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA: Vorbereitung komplizierter MusterDas Foto des Maschendrahts vor dem Meer (Bild oben) sieht zunächst so aus, als handele es sich dabei bereits um ein völlig gleichmäßiges Muster, das man nur noch freistellen muss und dann direkt übernehmen kann. Dazu aktivieren Sie das »Auswahl-Rechteck«, setzen es an einer markanten Stelle an und ziehen seine diagonal gegenüberliegende Ecke an die entsprechende Stelle des Zauns.

Allerdings zeigt sich, dass die beiden unteren Ecken des Auswahl­rah­mens nicht exakt mit den beiden oberen korrespondieren (Bild rechts).

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA: Vorbereitung komplizierter MusterMacht man daraus nach Löschen des Hintergrunds ein ­Muster, indem man »Bearbeiten > Muster festlegen« wählt, und füllt man dann eine Ebene über einem Hintergrundbild – etwa über »Ebenenstil« – mit diesem Muster, so fällt sofort ins Auge, dass die Strukturelemente nicht glatt aneinandergrenzen, sondern Brüche aufweisen.

TIPP zur Vorbereitung komplizierter Muster:  Muster mit Transparenzzonen wenden Sie schnell an, indem Sie für die Muster-Ebene im Bedienfeld »Fläche« auf 0 % setzen.

 

04 Freistellen: Vorbereitung komplizierter MusterDas Problem bei vielen Fotos von Mustervorlagen ist, dass die Struk- tur nicht exakt orthogonal ausgerichtet oder abgebildet ist. Das ­korrigieren Sie mit dem »Perspektivischen Freistellungs­werk­zeug« . Statt die vier Ecken eines Auswahlrahmens auf den gewünschten Punkten zu platzieren – was oft eben unmöglich ist –, klicken Sie mit dem »Freistellungswerkzeug« auf diese vier Stellen. Nach der Bestätigung erhalten Sie ein exakt rechteckiges Element, das nun eine optimale Basis für die weitere Mustergenerierung abgibt.

 

05 Muster festlegen: Vorbereitung komplizierter Muster 06 Muster angewandt: Vorbereitung komplizierter MusterÖffnen Sie, von diesem Bild ausgehend, »Filter > Sonstige Filter > Ver­schiebungseffekt«. Geben Sie die Werte für den Pixel-Versatz nach rechts und unten so ein, dass die ehemaligen Bildgrenzen nun ungefähr in der Mitte der Arbeitsfläche liegen [B]. Unter der Lupe sehen Sie, dass es auch hier noch eine Übergangsstelle gibt, die nicht genau passt. Sie lässt sich mit Stempel und »Transformieren > Verformen« leicht anpassen – alles, was über den Bildrand hinausragt, schließt automatisch nach der Filteranwendung zu benachbarten Kacheln hin bruchlos an. Stellen Sie das Element frei [C] und gehen Sie zu »Bearbeiten > Muster festlegen«. Das erzeugte Muster können Sie nun anwenden, zum Beispiel – anders als in Schritt 3 – über »Ebene > Neue Füllebene > Muster« (rechtes Bild). Während bei »Auswahl > Fläche füllen« das Muster nicht skaliert werden kann, ist das bei einer »Muster-Ebene« ebenso wie beim »Ebenenstil« möglich – auch nachträglich noch.

08 Wilde Muster: Vorbereitung komplizierter Muster Doch auch scheinbar einfache Muster bereiten oft Probleme. Um etwa diagonale Linien [A] als Muster zu definieren, ­ziehen Sie zunächst vier Hilfslinien ein, die sich an markanten, in der Struktur wiederkehrenden Punkten ­kreuzen [B]. Zoomen Sie ins Bild und ziehen Sie einen Auswahlrahmen auf, der an einem dieser Kreuzungspunkte beginnt und ­dessen diagonal gegenüberliegende Ecke Sie dort platzieren, wo Sie auf eine gleichartige Stelle der Struktur stoßen (hier der linke Rand der schwarzen Balken). Kopieren Sie diese Auswahl und setzen Sie sie in eine neue Datei (mit automatisch identischer Größe) ein [C]. Wenn Sie alles richtig gemacht haben und den Filter »Verschiebungseffekt« anwenden, sollte das Bild unverändert bleiben – abgesehen davon, dass es sich innerhalb der Arbeitsfläche verschiebt. Das Resultat ist ein glattes Muster [D, skaliert].

07 Linien: Vorbereitung komplizierter MusterBei unregelmäßigen Mustern [A] funktioniert das nicht. Hier müssen Sie nach dem Einsatz des »Verschiebungseffekts« [B] mit allen geeigneten Werkzeugen retuschieren, um die in die Bildmitte ver­lagerten Kantenbrüche anzugleichen [C]. Am Ende steht auch hier ein durchgehendes Muster ohne erkennbare Kachelungsgrenzen [D].

 

 

 

 

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