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Fünf-Minuten-Composing

Fünf-Minuten-Composing

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Mit geeigneten Ausgangsfotos, passenden Füllmethoden und einigen Anpassungen fügen Sie neue Hintergründe im Handumdrehen ein: Lesen Sie das fünf-Minuten-Composing!

Fünf-Minuten-ComposingFünf-Minuten-Composing

 

Das Ausgangsfoto (a) vor einem dunkelgrauen Hintergrund entstand bei einem gemeinsamen Workshop mit Stefan ­Gesell.

Bei der Entwicklung in »Camera Raw« verstärken Sie die ­Details und sorgen, wie im Screenshot gezeigt, für ein etwas flaueres und entsättigteres Bild (b).

Eine subtile Hautbearbeitung erfolgt ebenfalls schon in »Camera Raw« durch das selektive Verringern der »Klarheit« mit dem »Korrekturpinsel« (c). Solche Werkzeug-Einstellungen können Sie über das Panel-Menü in »Camera Raw« auch als Vorgabe zur späteren Wiederverwendung abspeichern.

Eine präzise Freistellung des Models ist für das Einmontieren des neuen Hintergrundes nicht erforderlich. Legen Sie eine passende, nicht zu detailreiche Textur als Ebene im Modus »Ineinanderkopieren« oder »Weiches Licht« über das Bild und verwischen Sie deren Details an den Stellen mit dem »Mischpinsel«, an denen vorhandene Kanten oder Strukturen zu auffällig in Erscheinung treten (d).

Fünf-Minuten-ComposingDiese Vorgehensweise ist zwar destruktiv – funktioniert aber sehr intuitiv und liefert mit etwas Übung schnell und unkompliziert hochwertige Ergebnisse.

Werte für die Pinselparameter (»Nass«, »Auftrag«, »Mix« und »Fluss«) um circa 50 Prozent oder etwas weniger liefern die besten Ergebnisse und sind leicht anzuwenden. Besonders als Hintergrundtextur geeignet sind Wolken oder sanfte, relativ einfarbige Strukturen.

TIPP: Passen Sie die Helligkeitswirkung der Überlagerung bei Bedarf über »Bild > Korrekturen > Tiefen/Lichter« an.

Fünf-Minuten-ComposingEinen geeigneten Farblook finden Sie entweder über die in DOCMA 75 auf Seite 26 beschriebene zufällige »Verlaufs­um­setzung« oder Sie legen ihn gezielt mit einer Einstellungsebene vom Typ »Selektive Farbkorrektur« fest – hier mit einer leichten Verfremdung in den Schatten (e). ­Natürlich können Sie beide Techniken auch kombinieren. ­Fassen Sie zur finalen Optimierung das Bild wie auf Seite 27 beschrieben als Smartobjekt zusammen und wenden Sie den ­»Camera Raw-Filter« darauf an. Besonders gern nutze ich dann die »Teiltonung« zur Farbstilisierung (f) und ­optional den »Korrekturpinsel« zum Herausarbeiten heller oder dunkler Bildteile.

 


Fünf-Minuten-Composing: Mehr Tipps von Peter Braunschmid finden Sie in der neuen DOCMA 75 (Ausgabe 2/2016).


 

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