Peter Braunschmid

  • Photo of Fünf-Minuten-Composing

    Mit geeigneten Ausgangsfotos, passenden Füllmethoden und einigen Anpassungen fügen Sie neue Hintergründe im Handumdrehen ein: Lesen Sie das fünf-Minuten-Composing!   Das Ausgangsfoto (a) vor einem dunkelgrauen Hintergrund entstand bei einem gemeinsamen Workshop mit Stefan ­Gesell. Bei der Entwicklung in »Camera Raw« verstärken Sie die ­Details und sorgen, wie im Screenshot gezeigt, für ein etwas flaueres und entsättigteres Bild (b). Eine subtile Hautbearbeitung erfolgt ebenfalls schon in »Camera Raw« durch das selektive Verringern der »Klarheit« mit dem »Korrekturpinsel« (c). Solche Werkzeug-Einstellungen können Sie über das Panel-Menü in »Camera Raw« auch als Vorgabe zur späteren Wiederverwendung abspeichern. Eine präzise Freistellung des Models ist für das Einmontieren des neuen Hintergrundes nicht erforderlich. Legen Sie eine passende, nicht zu detailreiche Textur als Ebene im…

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  • Photo of Tipp: Schneller Hintergrundtausch

      Ich fotografiere Modelle für Composings nach Möglichkeit vor einem grauem ­Hintergrund, denn so lässt sich ein neuer Hintergrund nachträglich schnell mit verschiedenen Füllmethoden einfügen. Für das Überlagern mit einer einfachen Textur verwende ich häufig die Mischmodi »Weiches Licht« oder »Ineinanderkopieren« – in manchen Fällen aber auch »Multiplizieren« (mehr darüber und zum Thema Quick-Composing finden Sie in DOCMA 67 ab Seite 20). Wenn die Textur ­homogen ist und keine kräftigen Details oder Luminanzsprünge aufweist, überlagere ich damit einfach das gesamte Bild und verwische die Details der Textur mit dem »Mischpinsel« an den Stellen, an denen Sie das Model unschön überlagern. So ist ein Schnellcomposing ohne jede Maske in wenigen Minuten fertiggestellt. Achtung: Die Methode funktioniert zwar sehr schnell, ist aber…

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  • Photo of Textur-Vignetten zur Foto-Veredelung

    Besonders im Mischmodus »Multiplizieren« eignen sich viele Texturen hervorragend für das Anlegen einer Vignette, mit der Sie den Blick des Betrachters im Bild führen – in diesem Bildbeispiel hin zum Gesicht des Models, das Sie per Maske von der Abdunklung durch die Textur aussparen. Nutzen Sie zum gezielten Überblenden der Textur auch die Regler »Mischen, wenn« im »Ebenenstil«-Dialog (früher: »Ausblenden«), den Sie mit einem Doppelklick auf die Ebene öffnen. Mit der »Alt«-Taste lassen sich die kleinen Regler übrigens für einen weicheren Übergang teilen. Textur-Vignetten sind nur ein Beispiel von vielen. Mehr Tipps und Tricks zur Arbeit mit Texturen in Photoshop finden Sie in der neuen DOCMA 72 (5/2016)   Das DOCMA-Heft bekommen Sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel, an Bahnhöfen und Flughäfen…

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  • Photo of Texturen für surreale Composings

    Die Texturen für surreale Composings von Sascha Duensing, die er auf der Internetseite DEVIANT ART anbietet, kann ich Ihnen nur ans ans Herz legen – vor allem, wenn Sie surreale Composings oder Darkart bevorzugen. Für mich dient die Internetseite auch als Inspiration bei der Herstellung eigener Texturen. Die meisten dieser Perlen gibt es sogar kostenlos. Als Hintergründe wie auch als Überlagerungstexturen eignen sich die Elemente dieser Kollektion hervorragend. Grunge- und Vintagebrushes lassen sich leicht daraus erzeugen. Gerade bei Quick & Dirty-Composings sind sie sehr hilfreich, denn durch den „Used Look“ der einzelnen Texturen fallen etwaige Freistellfehler viel weniger auf – weil man sie nach der Überlagerung kaum noch sieht. Dezent eingesetzt, erzeugen Sie damit auch großartig feine Überlagerungen bei Porträts und verleihen ihnen…

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  • Photo of Photoshop-Tipp: Die Macht der Farbflächen

    Das Wichtigste zuerst: Klatschen Sie einen Bildlook nicht am Ende über ein fertiges Bild, sondern überlegen Sie von Anfang an, wohin die Reise überhaupt gehen soll. Für die farbliche Stilisierung setze ich gerne experimentell simple Farbflächen ein – sie sind einfach und schnell einzusetzen und ermöglichen viele unterschiedliche Effekte. Beurteilen Sie Ihre Arbeit immer wieder einmal in möglichst neutralem Schwarzweiß. Hierzu legen Sie eine weiße oder schwarze Farbfläche im Mischmodus »Farbe« über Ihr Bild. Sie können diese Farbfläche auch mit einem leichten Farbstich versehen und erhalten so sehr einfach ein monochrom getontes Bild. Experimentieren Sie unbedingt mit den Füllmethoden der Farbflächen und variieren Sie deren Deckkraft. Kombinieren Sie dabei mehrere Farbflächen mit unterschiedlichen Modi in Ihrem Bild (a). Besonders hilfreich…

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  • Photo of Photoshop-Tipp: Partikeleffekte malen und einstempeln

    Partikeleffekte sind sehr beliebt. Wie bei Lichteffekten können Sie auch hier Überlagerungstechniken benutzen. Einfacher geht es jedoch mit Pinselspitzen. Geeignete Brushes finden Sie im Netz unter den Suchbegriffen „particle brush“ oder „splatter brush“. Empfehlen kann ich auch „Ron’s Rain“, – ein ­kostenpflichtiges Set aus den bereits erwähnten „Ron’s Brushes“ – das tolle Effektpinselspitzen enthält (siehe Screenshot des Kontextmenüs von »Pinsel«- und »Kopierstempel«-Werkzeug). Sie können solche Pinselspitzen nicht nur mit dem »Pinsel«, sondern auch mit dem »Kopierstempel«-Werkzeug verwenden. Dabei nehmen Sie mit gehaltener »Alt«-Taste abwechselnd hellere und dunklere Bereiche beispielsweise des Modells auf und stempeln diese auf einer neuen leeren Ebene mit wechselnden Pinselspitzen in mehreren Schritten von innen nach außen. Um Partikeleffekte malen und einstempeln zu können, variieren Sie die…

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