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Der Kreativbooster: NVIDIA Studio

Advertorial

Von der CPU- zur GPU-Berechnung ist bereits ein deutlicher Geschwindigkeitszuwachs vorhanden. Dieser wird noch größer durch das KI-basierte OptiX-Denoising der RTX-Grafikkarten. ©NVIDIA
Von der CPU- zur GPU-Berechnung ist bereits ein deutlicher Geschwindigkeitszuwachs vorhanden. Dieser wird noch größer durch das KI-basierte OptiX-Denoising der RTX-Grafikkarten. ©NVIDIA

NVIDIA GEFORCE … Wenn ich diese Bezeichnung lese, werden bei mir jahrzehntelange Erinnerungen an durchgespielte Nächte wach, bei denen gleichnamige Grafikkarten für den nötigen visuellen Bombast der Computerschlachten sorgten. Inzwischen hat sich mein nächtlicher (und täglicher) Fokus auf kreative Anwendungen verschoben. Denn ich möchte selbst Figuren und Welten erschaffen, die mir – auch durch das frühere Spielen inspiriert – im Kopf herumspuken. Die Umsetzung wird durch die hochmoderne NVIDIA Studio-Technologie ermöglicht und entfesselt. Und ein zentraler Teil davon ist wiederum die Grafikkarte – etwa die GEFORCE RTX.

NVIDIA Studio – Was ist das?

©NVIDIA
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Mit NVIDIA Studio (mehr Informationen) bezeichnet das Unternehmen seine Software- und Hardwareplattform, die auf modernsten Technologien basiert und Kreativen dabei helfen soll, ihre Visionen möglichst effizient umzusetzen.

Im Zentrum stehen dabei leistungsstarke Grafikkarten (GPUs) und speziell für kreative Anwendungen optimierte Studio-Treiber. Diese beschleunigen das Berechnen digitaler Inhalte in unterstützten Kreativprogrammen erheblich. Die modernste Hardware finden Sie in NVIDIA RTX Studio-validierten Geräten.

NVIDIA RTX Studio validierte Hardware

Weltweit führende Hardwarehersteller bieten speziell entwickelte Studio-Notebooks und -Desktop-Geräte an, die mit den leistungsstarken RTX-GPUs von NVIDIA ausgerüstet sind (beispielweise NVIDIA GeForce RTX 3060, GeForce RTX 3070, GeForce RTX 3090Ti, RTX A6000, RTX A5500 oder RTX A5000). Solche NVIDIA-Studio-validierten Geräte müssen eine Reihe von Mindestanforderungen erfüllen. Dazu gehören Grafikkarten wie die GEFORCE RTX 3050 und höher, eine CPU ab Intel Core i5, ein Mindest-Arbeitsspeicher von 16 GB und eine SSD mit minimal 512 GB Größe. Die Notebooks müssen zudem farbgenaue IPS-Displays mit höherem Farbumfang besitzen.

Im Prinzip können Sie bei einer Kennzeichnung mit NVIDIA (RTX) Studio sicher sein, dass die Hardware für die meisten Kreativanwendungen geeignet ist.

Unter diesem Link finden Sie nach einer Übersicht unterstützter Funktionen und Programme eine Liste von validierten NVIDIA-Studio-Geräten verschiedener Hersteller:
NVIDIA-Studio-Laptops bei www.notebooksbilliger.de

NVIDIA Studio – Wofür und womit nutzt man es?

Vorteile von RTX-GPUs

©NVIDIA
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  • Dank hardwarebeschleunigtem Echtzeit-Raytracing lassen sich 3D-Inhalte in Programmen wie Maxon Redshift, Blender, Adobe Substance 3D Stager, Foundry Modo oder in Keyshot schneller berechnen.
  • Künstliche Intelligenz wird durch sogenannte Tensorkerne beschleunigt und hilft bei Auflösungsskalierungen, Entrauschen und Video-Re-Timing. Davon profitieren Sie in 3D-Programmen, Videosoftware und auch in Programmen wie Photoshop oder Topaz Gigapixel.
  • Verbesserte Video-Encoder und die CUDA-Kerne der RTX-GPUs beschleunigen die Anzeige in vielen kreativen Apps wie Photoshop, sorgen für schnelleres Rendern von Videos, etwa in Adobe Premiere Pro, und auch für eine höhere Qualität bei Livestreams.

Detailliertere Informationen über die NVIDA RTX-Technologien finden Sie hier.

Gaming/Studio-Notebooks

Statt sich einen großen Kasten unter den Schreibtisch zu stellen, sollten Sie einmal testen, ob für Ihre Zwecke nicht auch ein NVIDIA Studio Notebook geeignet ist. Der Unterschied zwischen einem reinen Gaming-Laptop und einem Studio-Laptop liegt in den oben genannten Validierungskriterien (also etwa mehr RAM, SSD-Speicher sowie höhere Auflösung und farbgenaue Anzeigen).

Notebooks wie das Razer Blade Studio (Pro 17) sind extrem leistungsfähig, aber dennoch portabel. Foto: notebooksbilliger.de
Notebooks wie das Razer Blade Studio (Pro 17) sind extrem leistungsfähig, aber dennoch portabel. Foto: notebooksbilliger.de

Dank RTX-GPU sind diese Geräte extrem leistungsfähig und dennoch portabel. Damit können Sie auch unterwegs kreativ werden. Zu den RTX Studio-Partnern gehören führende Hardwarehersteller wie Acer, ASUS, Dell, Gigabyte, HP, Lenovo, MSI und Razer.

Ein kleiner Vergleichstest

Gesparter Platz und die Mobilität der Workstation waren auch mein Ansatz. Als vorrangig Mac-Anwender hat man für 3D-Anwendungen auch mit dem aktuell zweifelsohne leistungsfähigsten Gerät von Apple, dem Mac Studio, nicht leicht. Also musste früher oder später ein PC her. Wieviel leistungsfähiger ein Computer allein durch die NVIDIA-RTX-GPU im Hinblick auf das 3D-Rendern wird, möchte ich Ihnen an einem Beispiel zeigen.

Das Studio-Notebook habe ich von www.notebooksbilliger.de (Direktlink zum Gerät).

Eckdaten:

  • Razer Blade mit 17“ IPS-Display
  • Intel i7
  • 32 GB RAM, 1 TB SSD
  • GEFORCE RTX 3080 Ti
Die Spezifikationen des eingesetzten, NVIDIA-Studio-validierten Razer-Notebooks. ©Olaf Giermann
Die Spezifikationen des eingesetzten, NVIDIA-Studio-validierten Razer-Notebooks. ©Olaf Giermann

Verglichen habe ich mit meinem Mac Studio (2022, M1 Ultra, 64 GB RAM, 48 GPU-Kerne, 4 TB SSD).

Mac Studio M1 Ultra, ©Apple
Mac Studio M1 Ultra, ©Apple

Testprogramm ist der Blender-Benchmark. Auf beiden Geräten ließ ich den Test über die GPU berechnen. Der Benchmark rendert drei verschiedene Testszenen und ermittelt die „Samples per Minute“, die hinter jeder Szene im Ergebnisbildschirm dargestellt sind:

"Samples pro Minute"-Ergebnisse des Mac Studio (GPU-Berechnung)
“Samples pro Minute”-Ergebnisse des Mac Studio (GPU-Berechnung)
"Samples pro Minute"-Ergebnisse des NVIDIA Studio Laptops (GPU-Berechnung)
“Samples pro Minute”-Ergebnisse des NVIDIA Studio Laptops (GPU-Berechnung)

Es zeigt sich, dass der Razer-Blade-Laptop mit seiner RTX 3080 Ti dem Mac Studio hier haushoch überlegen und ungefähr dreimal so schnell ist.

Sicherlich könnte Blender noch weiter für M1-Macs optimiert werden, aber dort fehlen eben die Raytracing-, Tensor- und CUDA-Kerne der RTX-GPU, sodass hier klare Grenzen gesetzt sind.

Aber was bedeuten diese Zahlen in der Praxis? Dafür habe ich einmal eine andere, frei herunterladbare Testszene (hier finden Sie diese sowie weitere Demoszenen) auf beiden Geräten in Blender gerendert:

Das Drahtgitter-Modell der Saurierszene. ©Joanna Kobierska
Das Drahtgitter-Modell der Saurierszene. ©Joanna Kobierska
Das ist das fertige Render-Ergebnis. ©Joanna Kobierska
Das ist das fertige Render-Ergebnis. ©Joanna Kobierska

Auf meinem Mac-Studio benötigte diese Szene bis zur Fertigstellung je nach gesetzten Einstellungen zwischen fünf und fünfeinhalb Minuten – auf dem Razer-Blade-Notebook mit RTX-GPU nur drei Minuten. Zwar nicht ein Drittel der Zeit, wie der Blender-Benchmark verspricht, aber doch spürbar kürzer. Und das zahlt sich insbesondere bei größeren Szenen und aufwendigeren Effekten wie geringer Schärfentiefe und dergleichen aus.

NVIDIA Studio – Wie das Rendern beschleunigt wird

Das ist die Junkshop-Szene, die unter anderem im Blender-Benchmark gerendert wird. Von der CPU- zur GPU-Berechnung ist bereits ein deutlicher Geschwindigkeitszuwachs vorhanden. Dieser wird noch größer durch das KI-basierte OptiX-Denoising. Dieses Entrauschungsverfahren erlaubt weniger Samples bei gleicher Ergebnisqualität und liefert dadurch noch schnellere Resultate.

Schauen Sie sich am besten dazu dieses Video an:

Andere Anwendungen

Aber nicht nur beim 3D-Rendern profitieren Sie von der Beschleunigung durch RTX-GPUs. Eine Übersicht unterstützter Apps von 3D und Videobearbeitung über Bildbearbeitung und Grafikdesign bis hin zu Broadcasting und Architektur-Visualisierung finden Sie auf dieser Seite. Verschaffen Sie sich am besten einen Überblick, um zu sehen, ob Sie von dieser Leistung profitieren können.

Ein Vergleichstest von NVIDIA für das Video-Editing und 3D-Design.
Ein Vergleichstest von NVIDIA für das Video-Editing und 3D-Design.

Für mich eröffnen sich gerade ganz neue Möglichkeiten mit dem neuen RTX-Laptop. Und ich werde Sie diesbezüglich weiter auf dem Laufenden halten.

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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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2 Kommentare

  1. Hallo,

    woran sehe ich denn, ob Premiere jetzt diese Technik nutzt? Reicht es einfach die aktuellen Treiber (bei mit RTX3070) zu installieren und dann wird alles besser?

    Besten Dank für Aufklärung.

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